Sarah Speck


foto Sarah speck smallSarah Speck studierte von 2000 bis 2006 Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie promovierte 2012 an der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ mit einer Arbeit über verberuflichte Mutterschaft am Beispiel der SOS-Kinderdörfer. Von 2012 bis 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität (TU) Darmstadt im DFG-Forschungsprojekt „Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Zum Wandel von Geschlechterbeziehungen in Familie und Paarbeziehung im Milieuvergleich“ tätig und vertrat im Anschluss daran den Lehrstuhl „Mikrosoziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2015 ist Sarah Speck wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschlechterforschung, der Paar- und Familiensoziologie, des Wandels der Erwerbswelt, in der Milieuforschung und der Soziologie der Intimität.

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Mutterschaft

Im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet Mutterschaft für gewöhnlich ein spezifisches, exklusives (Verwandtschafts-)Verhältnis, das eine Frau ihrem (in der Regel leiblichen) Kind gegenüber einnimmt. Aus wissenschaftlicher Perspektive existieren unterschiedliche, teils konkurrierende Verständnisse von Mutterschaft. Ein gemeinsamer Bezugspunkt der verschiedenen Zugänge zu Mutterschaft innerhalb der Geschlechterforschung bildet die Annahme, dass es sich bei Mutterschaft um ein soziales Phänomen und nicht um das naturhaft determinierte Wesen von Weiblichkeit handelt.

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