Sabrina Schmitt


foto sabrina schmitt smallSabrina Schmitt studierte von 2008 bis 2010 Sozialpädagogik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM) und absolvierte im Anschluss den Masterstudiengang International Studies an der University of London. Nach Abschluss ihres Studiums war sie vier Jahre bei einer humanitären Hilfsorganisation tätig. Seit 2015 ist Sabrina Schmitt wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frauenakademie München und arbeitet im Rahmen des Forschungsverbunds ForGenderCare in einem Kooperationsprojekt zum Thema „Care aus der Haushaltsperspektive. Das Beispiel der Pflege alter Menschen in der Großstadt“. Sie promoviert an der Universität Hildesheim zu Care-Praxis und Lebenslagen pflegender Angehöriger aus einer bewältigungs- und care-theoretischen Perspektive. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Care, Wohlfahrtsstaat, Sozialpolitik, Sozialarbeits- und Geschlechterforschung.

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Care

Der Begriff Care wird im deutschsprachigen Raum zumeist mit Sorge, Fürsorge, fürsorglicher Praxis oder Sorgearbeit übersetzt. Als gemeinsamer Bezugspunkt theoretischer Konzeptionen kann gelten, dass Care eine spezifische Logik der Relationalität aufweist. Care fungiert in wissenschaftlichen, philosophischen und politischen Kontexten als sensibilisierendes Konzept zur Kategorisierung von Sorge sowie als Analyseinstrument, das auf die Kritik der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung und der kapitalistischen Produktionsverhältnisse gerichtet ist. Empirische Forschungsvorhaben zu Care weisen in ihren Fragestellungen häufig einen expliziten Bezug zur Geschlechterforschung auf.

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