Johanna Heide

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Johanna Heide studierte bis 2017 Kulturwissenschaften und Anglistik / Amerikanistik an der Universität Potsdam, an der Duke University in Durham/NC (USA) sowie an der EFL University Hyderabad (Indien). Nach ihrem Masterabschluss war sie als freiberufliche Lektorin und Nachrichtenredakteurin tätig. Seit 2019 promoviert sie im Rahmen des DFG-geförderten Graduiertenkollegs Minor Cosmopolitanisms an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsinteressen umfassen Black Studies, Postkolonialismus, Gender Studies und Archival Studies.

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Archiv

Archiv bezeichnet eine Einrichtung, in der Schriftstücke, Dokumente, Akten und andere Zeugnisse gesammelt, geordnet, bewahrt und restauriert werden. Archive erfüllen als Verwaltungs- und Erinnerungsorte eine Vielzahl von Funktionen und sind eng mit institutioneller Macht verschränkt. Kulturwissenschaftliche Analysen zeigen, dass analoge und digitale Archive bestimmten Akteur*innen mehr Raum und Sichtbarkeit gewähren als anderen. Dabei strukturieren soziale Kategorien wie gender, race und class den Zugang zum und den Eingang ins Archiv. Eine intersektionale Heterogenisierung des Archivs wird in Teilen der Wissenschaft sowie von privaten Initiativen deshalb angestrebt, löst aber auch Kritik aus.

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