Benjamin Neumann

wetterich smallBenjamin Neumann studierte von 2003 bis 2009 in Nürnberg an der Technischen Hochschule „Georg Simon Ohm“ (TH) im Diplomstudiengang Soziale Arbeit / Sozialpädagogik. Anschließend folgte bis 2012 ein Studium der Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität (OFU) Bamberg mit Fokus auf Bevölkerung, Familie und Geschlecht. Seit 2012 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität (TU) Dortmund und forschte u. a. von 2014 bis 2017 im Forschungsprojekt „Väter in Elternzeit. Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Paarbeziehung und Betrieb“. 2019 wurde er mit seiner Arbeit „Die Regierung der Elternzeit. Elternwerden im Kontext von Gouvernementalität und Biopolitik“ promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte und Interessen liegen in den Bereichen Gender- und Queer Studies, Gouvernementalitätsforschung, (poststrukturalistische) Diskursanalyse, Performativitäts- und Subjektivierungstheorien sowie qualitative Methodologie und Epistemologie.

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Elternzeit

Mit Elternzeit wird in Deutschland eine familienpolitische Maßnahme bezeichnet, die eine unentgeltliche, befristete und rechtlich gesicherte Freistellung aus einem Arbeitsverhältnis zur Betreuung eines Kindes ermöglicht. Ziel der Maßnahme ist die Parallelisierung von Sorge- und Erwerbsarbeit. Die familienpolitische Rahmung von Elternzeit geht zumeist einher mit der (Re-)Produktion hetero- bzw. paarnormativer Konzepte von Elternschaft. Aus sozialwissenschaftlicher und soziologischer Perspektive rücken vor allem ungleichheits- und geschlechterwissenschaftliche Fragestellungen, beispielsweise Retraditionalisierungseffekte in Phasen der Familiengründung oder die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, in den Fokus.

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