Feministische Filmtheorie

Feministische Filmtheorien erforschen Kino als kulturelle Institution und untersuchen vor allem seine geschlechtsspezifischen Repräsentationsstrategien, seine Subjektivitätskonzepte und seine geschlechterdifferenten Produktions- und Rezeptionsbedingungen. Ihre Anfänge nahmen sie während der zweiten Frauenbewegung der 1960er Jahre. Gesucht werden u. a. Gegenentwürfe zur männlichen Perspektive populärer Filme, in denen Frauen als passive Objekte fungieren.

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Pornographie

Etymologisch leitet sich der Begriff Pornographie aus dem Griechischen von „pornográphos“ (πορνογράφος), „über Huren schreibend“, ab. Der heutige Gebrauch des Begriffs ist vielfältig. Inhaltlich-funktionalen Definitionen zufolge liegt Pornographie dann vor, wenn nackte Körper bei sexuellen Handlungen direkt und detailliert zu sehen sind. Pornografie ist Austragungsort gesellschaftlicher Debatten über die Legitimität der öffentlichen Thematisierung von Sexualität, über Gewalt (gegen Frauen) und über Geschlechterbilder. Seit den 1990er Jahren setzte verstärkt die Akademisierung des Themas ein.

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Cultural Studies und Geschlecht

In den Anfängen der Cultural Studies in der Birmingham School spielte Geschlecht eine eher untergeordnete Rolle. Bald wurden jedoch auch feministische Positionen herangezogen, um Ungleichheiten der Alltagspraxis zu erklären, die nicht klassentheoretisch zu fassen waren. In den Arbeiten von Rubin und Mulvey beispielsweise werden Geschlecht bzw. Geschlechtsunterscheidungen und -ungleichheiten durch makrosoziale Wissensstrukturen und kollektive Praktiken reproduziert.

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Sport

Sport ist ein komplexes und binnendifferenziertes Feld. Trotz der Ausdifferenzierung ist den verschiedenen Sportbereichen gemein, dass in diesen das Erbringen körperlicher Leistungen im Zentrum des Interesses steht. Die Körper- und Leistungsideale, die beim Sport zum Tragen kommen, sind eng verknüpft mit Annahmen über Geschlecht. Im Sport dominiert und reproduziert sich die Vorstellung einer eindeutigen Zweigeschlechtlichkeit und einer damit einhergehenden natürlichen (Leistungs )Differenz.

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