Alex Rau


foto rau alex smallAlex Rau studierte Empirische Kulturwissenschaft / Europäische Ethnologie, Volkswirtschaftslehre (VWL) und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Stockholm University. Nach dem Abschluss des Studiums 2013 als Magistra Artrium lehrte und forschte sie bis 2015 am Institut für Empirische Kulturwissenschaft / Europäische Ethnologie an der LMU. Von 2015 bis 2019 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin im DFG-Forschungsprojekt „Prekärer Ruhestand. Arbeit und Lebensführung von Frauen im Alter“ unter Leitung von Prof. Dr. Irene Götz. 2018 war sie außerdem als Visiting Scholar am Department of Gender & Women's Studies an der University of California (UC Berkeley) und 2019 als Lehrbeauftragte am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel tätig. Aktuell arbeitet sie an der Fertigstellung ihrer Dissertation zum Thema weibliche Altersarmut. Sie ist Mitglied des internationalen Promotionsprogramms „Transformationsprozesse in Europäischen Gesellschaften“. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Geschlechterstudien und feministische Theorie, Aging Studies, Arbeits- und Prekarisierungsforschung sowie Soziale Ungleichheit und Engaged Anthropology.

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Altersarmut

Altersarmut stellt einen mehrdimensionalen Zustand des Mangels in dem Abschnitt des Lebensverlaufs dar, der für gewöhnlich auf den Renteneintritt folgt. Statistische Daten verweisen auf einen kontinuierlichen Anstieg der Altersarmut in Deutschland im letzten Jahrzehnt. Im Wohlfahrtsstaat basiert die soziale Sicherung im Alter überwiegend auf vorangegangenen Zeiten der Erwerbsarbeit. Die Verschränkung von historisch sedimentierten Geschlechterarrangements mit einem geschlechtstypisch segmentierten Arbeitsmarkt führt zu unterschiedlichen Zugängen zu Erwerbsarbeit und damit zu einer ungleichen Verteilung der Altersarmutsrisiken.

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