Sylka Scholz


sylka-scholzProf. Dr. Sylka Scholz studierte Kulturwissenschaft und Soziologie an der Humboldt-Universität Berlin. Von 1996-2002 arbeitete sie am Lehrstuhl für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Potsdam, an der sie 2003 mit der biographischen Studie „Männlichkeit erzählen. Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer“ promoviert wurde. Nach einer Gastprofessur an der Universität Hildesheim war sie an der Technischen Universität (TU) Dresden tätig, an der sie sich 2009 mit einer Arbeit zum Thema „Diversifizierung und Delegitimierung männlicher Herrschaft. Studien aus den sozialen Feldern Arbeit, Militär und Politik“ habilitierte. Seit 2014 ist sie Professorin für Qualitative Methoden und Mikrosoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Männlichkeit in der Soziologie

Erst recht spät, durch Impulse der internationalen Forschung in den 1980er Jahren, etablierte sich in den deutschsprachigen Ländern ab den 1990er Jahren eine Männlichkeitsforschung innerhalb der Soziologie. Besonders wirkmächtig wurde dabei Connells Konzept der hegemonialen Männlichkeit. Männlichkeit wird hierbei als plural und variabel theoretisiert und konsequent mit einem Macht- und Herrschaftskonzept verbunden. Die Männlichkeitssoziologie thematisiert unter anderem (Prekarisierung der) Erwerbsarbeit, Sozialisation, Gewalt, Familie und Reproduktion aber auch neuere Felder der Geschlechtersoziologie wie Heteronormativität, Migration oder Körper.

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