Steffen Loick


steffenloickSteffen Loick, M.A., schloss 2008 sein Studium in den Fächern Soziologie, Geschlechterforschung und Politikwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen mit Auszeichnung ab. Von 2008-2013 arbeitete er dort unter anderem als Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie, in der AG Geschlechterforschung sowie als wissenschaftliche Hilfskraft und Mitarbeiter für das Forschungsprojekt „Geschlechtsbezogene Körper- und Bewegungssozialisation in der frühen Kindheit“ am Institut für Sportwissenschaften. Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Forschungsprojekt „Das optimierte Geschlecht?“ am Lehrstuhl von Prof. Dr. Paula-Irene Villa an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Er promoviert in diesem Zusammenhang zu Diskursen von ‚Anbietenden’ kosmetisch-chirurgischer Maßnahmen.

Kontakt: steffen.loick@soziologie.uni-muenchen.de

Donna J. Haraway

Donna J. Haraway (*06.09.1944) ist eine US-amerikanische Biologin, Wissenschaftsphilosophin und Literaturwissenschaftlerin, die als Distinguished Professor Emerita an den Departments History of Consciousness und Feminist Studies der Universtiy of California, Santa Cruz lehrte. In dieser Position hatte sie die erste explizit der Feministischen Theorie gewidmete Professur in den USA inne (vgl. Schneider, 2005, S. 11). Haraways interdisziplinär einflussreiche Arbeiten bewegen sich in einem thematischen Schnittfeld von feministischer Erkenntniskritik, Cultural Studies, politischer Theorie und Biowissenschaften (vgl. Reed, 2006, S. 132-133). Ihre Kernfragen kreisen um die historisch-kontingente und soziale Bedingtheit von wissenschaftlichen und technologischen Praktiken, die damit verbundenen Prozesse der Alterität von Selbst und Anderem sowie um epistemologische Konsequenzen für demokratische und verantwortungsvolle Wissenspolitiken (vgl. Schneider, 2005, S. 87). In ihren Analysen geht es um die Offenlegung und historisch-spezifische Situierung von konstitutiv in die Wissenschaftspraktiken und Objektivitätsverständnisse der Moderne eingeschriebenen Differenzkonstruktionen wie Gender, Race oder Nation, aufgrund derer sich gesellschaftliche Ordnungsmuster legitimieren. [1]

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