Sabine Klinger


Sabine Klinger studierte Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz und schloss 2007 mit Magistra philosophiae ab. 2012 beendete sie, ebenfalls an der Universität Graz, ihr Studium der interdisziplinären Gender Studies mit dem Master of Arts. An der Philipps-Universität Marburg wurde sie für ihre Leistungen zum Thema „Spielarten der (De-)Thematisierung von ,Geschlecht’. Habituelle (Re-)Konstruktionen bei Studierenden der Erziehungs- und Bildungswissenschaften“ promoviert. Von 2009-2013 war sie hier Mitglied des Promotionskollegs „Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit Demokratie und Organisation“ und Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung. Zudem war sie Kollegiatin des Graduiertenkollegs „Repräsentation, Materialität und Geschlecht: Gegenwärtige und historische Neuformierungen der Geschlechterverhältnisse“ am Institut für Gender Studies der Universität Basel. Seit 2013 ist Sabine Klinger Universitätsassistentin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft des Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit 2011 ist sie als Lehrbeauftrage an verschiedenen Universitäten (z. B. an der Karl-Franzens-Universität Graz, der Philipps-Universität in Marburg, der Alpen Adria Universität Klagenfurt und an der Universität Wien) tätig.

 

Kontakt:   sabine.klinger@uni-graz.at

Neuer Geschlechtervertrag

Der Geschlechtervertrag beschreibt einen fiktiven Vertrag zwischen Männern und Frauen, der diesen unterschiedliche Rechte und Pflichten zuweist. Im Anschluss an Pateman entwickelte McRobbie die Vorstellung eines Neuen Geschlechtervertrags postfeministischer Gesellschaften, in dem Frauen das Angebot unterbreitet wird, am öffentlichen, wirtschaftlichen und ökonomischen Leben zu partizipieren, wenn sie auf feministische Politiken verzichten. Gleichsam gerät mit dem Neuen Geschlechtervertrag die (Un-)Sichtbarkeit verschiedener Weiblichkeitsentwürfe ins Zentrum der Analyse.

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