Lea Schütze


leaschuetzeLea Schütze wurde 1984 in Heidelberg geboren und studierte bis 2012 Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, an der sie mit Auszeichnung abschloss. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für soziale Entwicklungen und Strukturen (Prof. Dr. Lessenich) an der LMU München und promoviert mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Selbst-Beschreibungen von älteren schwulen Männern. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender und Queer Studies, in der Soziologie des Alter(n)s sowie im Bereich der qualitativen Methoden in der Sozialforschung.

Kontakt: lea.schuetze@soziologie.uni-muenchen.de

Pansexualität

Pansexualität leitet sich aus dem griechischen Wort παν (gesamt, ganz, alles) ab und beschreibt eine sexuelle Orientierung, die eine Offenheit in der Partner_innenwahl beinhaltet. In Abgrenzung zu psychiatrischen Verwendungsweisen, die in pansexuellem Verhalten und Denken eine Persönlichkeitsstörung sehen, wird Pansexualität in queer-feministischen Debatten als subversiver Handlungsraum in heteronormierten Umwelten verstanden. In einem sozialwissenschaftlichen Kontext ist das Konzept der Pansexualität bisher deutlich unterbelichtet. [1]

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