Kim Scheunemann


kimscheunemann-fotoKim Scheunemann setzt sich seit der Jugend mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen theoretisch und praktisch auseinander. So leitete sie eine Junglesbengruppe und engagierte sich im LesbiSchwulenZentrum Düsseldorf, studierte Soziologie an der Universität Frankfurt und war im Gleichstellungsbüro als studentische und später wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Anschließend versuchte Kim Scheunemann angehenden Offizier*innen ein soziologisches Verständnis der Welt an der Helmut Schmidt Universität zu vermitteln und engagierte sich während dieser Zeit in der Queer AG der Universität Hamburg. Kim Scheunemann forscht im Bereich der Gender- und Queerstudies, Sexualforschung; Professionssoziologie und Affekttheorien.

Kontakt: scheunemann204@gmail.com

Trans* / Trans*Geschlechtlichkeit

Das Präfix ‚trans-‘ ist aus dem Lateinischen hergeleitet und bedeutet ‚jenseits‘. Bezogen auf Geschlecht deutet trans* auf Lebensweisen hin, die nicht in einer (vermeintlich natürlichen und angeborenen) Zweigeschlechtlichkeit aufgehen. Transgeschlechtlichkeit wurde in aktivistischen Zusammenhängen in Abgrenzung zu der medizinisch-psychologisch geprägten Kategorie Transsexualität entwickelt. Seit den späten 1960er Jahren eröffnete sich, vor dem Hintergrund ethnomethodologischer Theoriebildung, ein Feld der sozialwissenschaftlichen Untersuchung transgeschlechtlicher Lebensweisen. Im Gegenzug dazu perspektivieren die Queer- und Gender Studies Transgeschlechtlichkeit in den 1990er Jahren neu.

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