Kerstin Palm


kerstin-palmKerstin Palm wurde 1961 geboren und studierte an den Universitäten Göttingen und Freiburg Biologie, Philosophie und Germanistik. Sie promovierte 1996 in Biologie mit einem gewässerökologischen Thema und habilitierte sich 2009 in Kulturwissenschaft mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit zur Kulturgeschichte des Lebensbegriffs. Seit 2013 ist sie Professorin für Gender & Science am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsinteressen sind gendertheoretisch angeleitete Kulturgeschichte natur- und technikwissenschaftlicher Konzepte, Genderepistemologie, Materialitätstheorien, Theorien und Praktiken der Trans- und Interdisziplinarität, Gendertheorie im Curriculum der Natur- und Technikwissenschaften und gendertheoretisch informierte Biologiedidaktik.

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Gehirnforschung

Gehirnforschung ist ein naturwissenschaftlicher Forschungsbereich, der sich aus den Disziplinen Anatomie, Embryologie, Physiologie, Pharmakologie und Psychologie entwickelt hat. Gendertheoretisch informierte historische Studien zur Gehirnforschung fokussieren ideologiekritische und diskursanalytische Betrachtungen androzentrischer bzw. sexistischer Körpervorstellungen von der Antike bis zum 21. Jh., welche u. a. die bürgerliche Geschlechterordnung argumentativ gestützt und naturalisiert hatten.

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