Kerstin Oldemeier


Oldemeier PortraitDipl.-Soz. Kerstin Oldemeier studierte Soziologie sowie Sozialpsychologie und Pädagogik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und war in dieser Zeit als studentische Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut tätig. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Augsburg ist sie seit 2014 wissenschaftliche Referentin für die Arbeitsbereiche Jugendforschung, sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung und Qualitative Sozialforschung am Deutschen Jugendinstitut in München. Dort arbeitet sie in der Fachgruppe Lebenslagen und Lebensführung Jugendlicher zu den Schwerpunkten Queer und Gender Studies, Jugendsoziologie und soziale Ungleichheiten.

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Coming-out

Der Begriff Coming-out ist in politischer, wissenschaftlicher und alltagspraktischer Hinsicht mit verschiedenen Bedeutungen belegt. Ausgehend von seiner ursprünglichen Verwendung für die Initialisierung junger Edelfrauen auf einem semi-öffentlichen Heiratsmarkt im 19. Jahrhundert wurde er später für die (erstmalige) Thematisierung einer Nicht-Heterosexualität/Cisgeschlechtlichkeit üblich. Daran anschließend hat er etliche historisch-soziale Transformationen erfahren, die vor allem auf einer Verschiebung bzw. auf einer Umkehrung der Ökonomie der Sichtbarkeit beruhen, die sexuelle Abweichung formiert und ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit setzt.

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