Jeremia Herrmann


Jeremia Herrmann wurde 1989 geboren. Er studierte bis 2013 Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig und schloss dort mit dem Bachelor of Arts ab. Seit dem Wintersemester 2013/14 studiert er Sozialwissenschaften im Studienprogramm Kultur und Person an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2012 bis 2013 war er Referent für FSR-Kommunikation des Student_innenRates der Universität Leipzig. Seit 2013 arbeitet er als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht der Ruhr-Universität Bochum. In diesem Rahmen war er 2014 an der Organisation der Tagung „Und sie bewegen sich doch! Frauenbewegungen und komplexe (Geschlechter)Verhältnisse in internationaler Perspektive“ beteiligt.

Kontakt: jeremia.herrmann@ruhr-uni-bochum.de

Arbeitsmarktsegregation

Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation nimmt die ungleiche Verteilung und Präsenz von Gruppen nach dem Merkmal Geschlecht innerhalb verschiedener Sphären der Erwerbsarbeit (bspw. in Betrieben, Berufen, Berufsfeldern oder auf Hierarchieebenen) in den Blick. Die Geschlechtersegregation hat fast immer negative Auswirkungen (z.B. schlechtere Bezahlung oder geringere Aufstiegschancen) auf Frauen*. Generell wird zwischen horizontaler und vertikaler Segregation unterschieden. In der Forschung hat sich der Blick auf geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation von akteurszentrierten über strukturkategoriale hin zu sozial-konstruktivistischen Ansätzen entwickelt.

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