Gender Glossar

A


 

 

B


Dr. Carme Bescansa
Dr. Ulla Bock
Prof. Dr. Hannelore Bublitz
Prof. Dr. Jürgen Budde

 

 

C


Prof. Dr. María do Mar
Castro Varela

 

D


 

E


Dr. Sarah Elsuni

 

F


Prof. Dr. Hannelore
Faulstich-Wieland
Prof. Dr. Helena Flam

 

G


Prof. Dr. Claudia Gather
Prof. Dr. Ute Gerhard
Dr. Viera Glosíková
Prof. Dr. Ulrike Gräßel

 

H


Prof. Dr. Sabine Hark
Prof. Dr. Jutta Hartmann
Dr. phil. Andreas Heilmann
Prof. Dr. Stefan Hirschauer
Dr. Anna-Katharina Höpflinger

 

I


 

 

J


Dr. Gabriele Jähnert

 

K


Prof. Dr. Johannes Keller

 

L


Dr. Sven Lewandowski
Prof. Dr. Helma Lutz

 

 

 

M


Dr. Frauke Matthes
Prof. Dr. Phil. Paul Mecheril
Prof. Dr. Michael Meuser
PD Dr. Katrin Meyer
PD Dr. Sylvia Mieszkowski
Dr. med. Friedrich Moll
Prof. Dr. Kurt Mühler
Prof. Dr. phil. Ruth Müller

 

 

N


 

O


Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal

 

P


Jun. Prof. Dr. Ulf Papenfuß
Prof. Rebecca Pates PhD

Q


 

R


Prof. Dr. Barbara Rendtorff
Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich
Prof. Dr. Birgit Riegraf
PD Dr. Renate Ruhne

 

S


Dr. phil. Reyhan Şahin
Prof. Dr. Anne Schlüter
Dr. Anja Schmidt
Dr. Daniel Schmidt
Dr. habil. Sigrid Schmitz
Dr. Maximilian Schochow
Prof. Dr. Hannelore Scholz-Lübbering
Prof. Dr. Kathrin Schrader
Dr. Tina Spies
Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch
Prof. Dr. Florian Steger
Prof. Dr. Heidrun Stöger

 

 

T


Prof. Dr. Toni Tholen
Prof. Dr. Christiane Thompson

U


 

V


Prof. Dr. Paula-Irene Villa
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

 

W


Prof. Dr. Eva Warth
Prof. Dr. Doris Wastl-Walter
Dr. Stefanie Wöhl
Dr. phil. Andrea Wolffram

 

 

 

X


 

 Y


 

 

 Z


 

       

 

 


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Dr. Carme Bescansa

KurzvitaBescanza

Dr. Carme Bescansa Leirós wurde 1974 geboren und studierte bis 1998 Germanistik an der Universidade de Santiago de Compostela. Dort erhielt sie nach ihrem Abschluss und einem einjährigen Vorbereitungsaufenthalt an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) die Universitätsauszeichnung für ihre Magisterarbeit über den Topos der Unsagbarkeit bei Schriftstellerinnen der Frühromantik. 2003 wurde sie aufgrund ihrer ebenfalls ausgezeichneten Arbeit Subversión de xénero e de poder na novelística de Irmgard Keun (2007 in deutscher Sprache unter dem Titel Gender- und Machttransgression im Romanwerk Irmgard Keuns: Eine Untersuchung aus der Perspektive der Gender Studies erschienen (Röhrig Universitätsverlag, Mannheim)) an ihrer Heimatuniversität promoviert. 2004 erwarb sie zudem einen Master in Translatologie (Deutsch-Spanisch, Spanisch-Deutsch, Spezialisierung: literarische und technische Übersetzungen) an der Universität Sevilla. Seit 2001 ist sie Dozentin für Deutsch und deutschsprachige Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart an der Euskal Herriko Unibertsitatea (Universität des Baskenlandes) in Vitoria-Gasteiz.

Neben ihrer Lehrtätigkeit arbeitete Carme Bescansa Leirós in mehreren von ihrer Universität und dem spanischen Staat geförderten Forschungsprojekten. Zurzeit leitet sie eine dreijährige Forschungsunternehmung zu deutschsprachigen Autor_innen aus Böhmen, Mähren und Schlesien.

Forschungsschwerpunkte

Spatial Turn, Gender Studies, deutschsprachige Gegenwartsliteratur und deutschsprachige Literatur Böhmens, Schlesiens und Mährens

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Bescansa Leirós, C. (2007). Gender- und Machttransgression im Romanwerk Irmgard Keuns. Eine Untersuchung aus der Perspektive der Gender Studies (Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft (MLK), Bd. 42). St. Ingbert: Röhrig.
  • Bescansa Leirós, C. (2008). Irmgard Keun. (1905-1982) (Biblioteca de la literatura alemana, Bd. 11, 1. Aufl.). Madrid: Ediciones del Orto.
  • Bescansa Leirós, C. (2012). Dorothee von Velsen y la crisis de su mundo en la novela "Vivimos un tiempo" (1950). Madrid: Entimenta.

Herausgaben:

  • Bescansa Leirós, C. (Hrsg.). Voces de Bohemia. El hogar perdido en relatos de autores alemanes procedentes de Bohemia Entimema.

Artikel und Beiträge:

  • Bescansa Leirós, C. (2005). La experiencia de la frontera: El exilio en la vida y en la obra de escritoras alemanas. In E. Barjau, M. I. Hernández González, M. Raders & M. L. Schilling (Hrsg.), Das Fremden im Eigenen: Sprache, Literatur und Kultur des deutschen Sprachraums aus interkutureller Perspektive. = Lo ajeno en lo propio: la lengua, la literatura y la cultura de los países de lengua alemana desde una perspectiva intercultural (1. Aufl., S. 133–142). Madrid: Ediciones del Orto.
  • Bescansa Leirós, C. (2007). Unsagbarkeit und Autorin: Der Ausdruck des weiblichen Unbehagens in der Romantik. Revista Fórum (16).
  • Bescansa Leirós, C. (2010). Das, wo wir herkommen, wird es nicht mehr geben, und das, was wir kriegen, wird uns fremd sein: Eine literarische Betrachtung der Wende als Problematisierung von Grenzen. Aussiger Beiträge. Germanistische Schriftenreihe aus Forschung und Lehre, 4 (4), 139-150.
  • Bescansa Leirós, C. (2013). Raum als Konstruktion im Heimat- und Identitätsbegriff bei Wilhelm Pleyer und Alice Rühle-Gerstel. In Adalbert Stifter Verein (Hrsg.), Prag-Provinz. Zum Spannungsverhältnis zwischen Prager deutscher Literatur und der deutschsprachigen Literatur Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens. Wuppertal: Arco.

Übersetzungen:

  • Bescansa Leirós, C. & Keun, I. (1981). Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen: Roman. Düsseldorf: Claassen.
  • Gómez Pato, R. M. (Hrsg.). (2006). Antoloxía do relato alemán: (1945 - 1960) (Colección Fonseca : […], Narrativa, Bd. 1). Colección Fonseca : […], Narrativa: Bd. 1. Santiago de Compostela: Follas Novas.

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Dr. Ulla Bock

ulla bockKurzvita

Dr. Ulla Bock studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule Niederrhein sowie Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Bielefeld. 1987 wurde sie im Fach Soziologie an der Freien Universität (FU) Berlin aufgrund ihrer Arbeit „Androgynie und Feminismus. Frauenbewegung zwischen Institution und Utopie“ promoviert. Von 1987 bis 2015 war sie Lehrbeauftragte des Instituts für Soziologie, sowie von 1981 bis 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung (ZEFG) an der Freien Universität (FU) Berlin. Von 2001 bis 2015 hatte sie zudem die Geschäftsführung der Einrichtung inne.

Forschungsschwerpunkte

Androgynie, Frauen im Wissenschaftsbetrieb, Theorien der Geschlechterdifferenz, Sozialtheorie Pierre Bourdieus, Sozialisationsforschung, Familiensoziologie, Körpersoziologie

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Bock, Ulla (1988). Androgynie und Feminismus. Frauenbewegung zwischen Institution und Utopie (Ergebnisse der Frauenforschung, Bd. 16). Weinheim: Beltz.
  • Bock, Ulla (2014). Kontinuität im Wandel. Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin (ZEFG). 1981–2015, Berlin.
  • Bock, Ulla (2015). Pionierarbeit. Die ersten Professorinnen für Frauen- und Geschlechterforschung an deutschsprachigen Hochschulen 1984-2014 (Politik der Geschlechterverhältnisse, Bd. 55). Frankfurt am Main: Campus-Verlag.
  • Bock, Ulla; Braszeit, Anne & Schmerl, Christiane (1983). Frauen im Wissenschaftsbetrieb. Dokumentation und Untersuchung der Situation von Studentinnen und Dozentinnen unter besonderer Berücksichtigung der Hochschulen von Nordrhein-Westfalen (Beltz-Forschungsberichte). Weinheim: Beltz.

Herausgaben:

  • Bock, Ulla & Alfermann, Dorothee (Hrsg.) (1999). Androgynie. Vielfalt der Möglichkeiten (Querelles, Bd. 4). Stuttgart: Metzler.
  • Bock, Ulla & Bock-Braszeit-Schmerl (Hrsg.) (1983). Frauen an den Universitäten. Zur Situation von Studentinnen und Hochschullehrerinnen in der männlichen Wissenschaftshierarchie. Frankfurt/Main: Campus-Verl.
  • Bock, Ulla; Dölling, Irene & Krais, Beate (Hrsg.) (2007). Prekäre Transformationen. Pierre Bourdieus Soziologie der Praxis und ihre Herausforderungen für die Frauen- und Geschlechterforschung. Göttingen: Wallstein.

Artikel und Beiträge:

  • Bock, Ulla (1994). Wenn die Geschlechter verschwinden. In Hartmut Meesmann & Bernhard Sill (Hrsg.), Androgyn. "Jeder Mensch in sich ein Paar!?" Androgynie als Ideal geschlechtlicher Identität (S. 19–34). Weinheim: Dt. Studien-Verl.
  • Bock, Ulla (1997). "… wir hatten Frauen als Vorbilder, ein nicht zu unterschätzender Vorteil". Die Bedeutung von weiblichen Vorbildern und Mentorinnen für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Feministische Studien - Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, 15 (2), S. 100–108.
  • Bock, Ulla (2004). Androgynie. Von Einheit und Vollkommenheit zu Vielfalt und Differenz. In Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hrsg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 35, 1. Aufl., S. 99–103). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Bock, Ulla & Alfermann, Dorothee (1999). Androgynie in der Diskussion: Auflösung der Geschlechterrollengrenzen oder Verschwinden der Geschlechter? Eine Einleitung. In Ulla Bock & Dorothee Alfermann (Hrsg.), Androgynie. Vielfalt der Möglichkeiten (Querelles, Bd. 4, S. 11–34). Stuttgart: Metzler.
  • Bock, Ulla; Heitzmann, Daniela & Lind, Inken (2011). Genderforschung – zwischen disziplinärer Marginalisierung und institutioneller Etablierung. Zum aktuellen Stand des Institutionalisierungsprozesses von Genderprofessuren an deutschsprachigen Hochschulen. Gender – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 3 (2), S. 98–113.
  • Bock, Ulla & Nüthen, Inga (2014). Genderprofessuren eine Erfolgsgeschichte? Ein Blick hinter die Kulissen. femina politica - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, 23 (2), S. 154–158.

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Prof. Dr. Hannelore Bublitz

bublitzKurzvita

Prof. Dr. Hannelore Bublitz wurde 1947 in Schleswig geboren. Sie studierte Soziologie, Philosophie und Psychoanalyse an der Universität Heidelberg und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der sie 1972 das Studium abschloss. 1979 wurde sie an der Freien Universität Berlin aufgrund ihrer Arbeit „Ich gehörte irgendwie so nirgends hin... – Arbeitertöchter an der Hochschule“ promoviert. Die Habilitation erfolgte 1984 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RTWH) Aachen zum Thema „Proletarische Theoriebildung als Lernprozess der Assoziation kollektiver Erfahrung. Zur Sozialstruktur des Erkenntnisvermögens“. Von 1987 bis 1992 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Essen und übernahm im Zeitraum von 1992 bis 1994 Lehrstuhlvertretungen und Lehraufträge in den Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. 1995 folgte sie dem Ruf als Professorin für Soziologie und Sozialphilosophie an die Universität Paderborn, nachdem sie dort die Professur für Allgemeine Soziologie vertreten hatte. Von 1996 bis 2000 leitete sie das DFG-Projekt „Die Ordnung der Geschlechterverhältnisse. Archäologie und Genealogie der Geschlechterdifferenz im Kulturkrisendiskurs um 1900“. Sie ist seit 2008 Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Automatismen“ und war von 2010 bis 2013 dessen Sprecherin. In der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ist Hannelore Bublitz zudem Mitglied der Sektionen „Soziologische Theorie“, „Kultursoziologie“ und „Frauen- und Geschlechterforschung“.

Forschungsschwerpunkte

Praktiken der Subjektivierung, Normalisierungsdynamiken in modernen Gesellschaften; (Macht-)Technologien des Körpers, Geschlechter- und Selbsttechnologien. Biopolitik, Sexualität und Geschlecht; Diskurstheorie und Diskursanalyse.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Bublitz, H. (2005). In der Zerstreuung organisiert. Paradoxien und Phantasmen der Massenkultur. Bielefeld: transcript.
  • Bublitz, H. (2010). Im Beichtstuhl der Medien. Die Produktion des Selbst im öffentlichen Bekenntnis. Bielefeld: transcript.
  • Bublitz, H. (2013). Judith Butler zur Einführung (4. Aufl.). Hamburg: Junius.

Herausgaben:

  • Bublitz, H. (Hrsg.). (1998). Das Geschlecht der Moderne. Genealogie und Archäologie der Geschlechterdifferenz. Frankfurt am Main, New York: Campus.
  • Bublitz, H., Marek, R., Steinmann, C. L. & Winkler, H. (Hrsg.). (2010). Automatismen (Schriftenreihe des Graduiertenkollegs "Automatismen"). Paderborn: Fink.
  • Bublitz, H., Kaldrack, I., Röhle, T. & Winkler, H. (Hrsg.). (2011). Unsichtbare Hände. Automatismen in Medien-, Technik- und Diskursgeschichte (Schriftenreihe des Graduiertenkollegs "Automatismen"). Paderborn: Fink.
  • Bublitz, H., Kaldrack, I., Röhle, T. & Zeman, M. (Hrsg.). (2013). Automatismen – Selbst-Technologien (Schriftenreihe des Graduiertenkollegs "Automatismen"). Paderborn: Fink.

Artikel und Beiträge:

  • Bublitz, H. (2010). Im »Darkroom« des Geschlechts – die Sexualität. In T. Benkel & F. Akalin (Hrsg.), Soziale Dimensionen der Sexualität (Beiträge zur Sexualforschung, Bd. 94, S. 269–290). Gießen: Psychosozial.
  • Bublitz, H. (2012). Das Maß aller Dinge. Die Hinfälligkeit des (Geschlechts-)Körpers. In B. Riegraf, D. Spreen & S. Mehlmann (Hrsg.), Medien – Körper – Geschlecht. Diskursivierungen von Materialität (S. 19–36). Bielefeld: transcript.
  • Bublitz, H. (2012). Der Körper, das Gefängnis des Geschlechts. In E. Sänger & M. Rödel (Hrsg.), Biopolitik und Geschlecht. Zur Regulierung des Lebendigen (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 35, S. 200–219). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Bublitz, H. (2014). AUTOMATismen. In N. O. Eke, L. Foit, T. Kaerlein & J. Künsemöller (Hrsg.), Logiken strukturbildender Prozesse: Automatismen (Schriftenreihe des Graduiertenkollegs "Automatismen", S. 19–40). Paderborn: Fink.
  • Bublitz, H. (2014). Im Beichtstuhl der Medien. Konstitution des Subjekts im öffentlichen Bekenntnis. In T. Paulitz & T. Carstensen (Hrsg.), Subjektivierung 2.0. Machtverhältnisse digitaler Öffentlichkeiten (Österreichische Zeitschrift für Soziologie: Sonderheft, Bd. 13, S. 7–21). Wiesbaden: Springer.

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Prof. Dr. Jürgen Budde

juergen buddeKurzvita

Prof. Dr. Jürgen Budde studierte Behindertenpädagogik an der Universität Bremen und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg, an der er 2001 mit einem Diplom abschloss. Bis 2004 forschte er als Stipendiat im Projekt Doing Gender im Forschungsalltag, wurde im gleichen Jahr aufgrund seiner Arbeit zu „Männlichkeit und gymnasialer Alltag“ an der Universität Hamburg promoviert. Anschließend arbeitete er (bis 2007) als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Chancen und Blockaden bei der Realisierung einer geschlechtergerechten Schule. Zwischen 2005 und 2007 lehrte er mehrfach als Gastdozent an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften (Московский гуманитарный университет (МосГУ)). Von 2008 bis 2011 war er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) tätig und hatte von 2011 bis 2012 an der Universität Hildesheim eine Vertretungsprofessur für Schulpädagogik und allgemeine Didaktik inne. Seit 2012 ist er Professor für Theorie und Bildung des Lehrens und Lernens an der Universität Flensburg.

Neben weiteren Forschungs- und Lehrtätigkeiten leitet Jürgen Budde derzeit ein Forschungsprojekt zur Persönlichkeitsbildung bei Schüler_innen in der Sekundarstufe I (2014-2017, Finanzierung Joachim-Herz-Stiftung) sowie das Projekt UHU: Unterricht – Heterogenität – Ungleichheit (2012-2015, Finanzierung: BMBF). Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift GENDER, Gutachter u. a. für das Forum Qualitative Sozialforschung (FQS), die Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien sowie für die Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Zudem wirkt er als Mitherausgeber des Jahrbuchs Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft.

Forschungsschwerpunkte

Heterogenität in Bildungsinstitutionen, Praxeologie neuer Lernkulturen, Erziehungsprozesse in Schule und Unterricht, pädagogische Organisationsentwicklungsforschung sowie qualitative Forschungsmethoden

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Budde, J. (2005). Männlichkeit und gymnasialer Alltag. Doing gender im heutigen Bildungssystem (Theorie bilden, Bd. 2). Bielefeld: transcript.
  • Budde, J., Scholand, B. & Faulstich-Wieland, H. (2008). Geschlechtergerechtigkeit in der Schule. Eine Studie zu Chancen, Blockaden und Perspektiven einer gender-sensiblen Schulkultur (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung, Bd. 44). Weinheim: Juventa.
  • Budde, J. & Venth, A. (2010). Genderkompetenz für lebenslanges Lernen. Bildungsprozesse geschlechterorientiert gestalten (Perspektive Praxis). Bielefeld: Bertelsmann.
  • Budde, J. (im Erscheinen). Empirische Befunde und theoretische Perspektiven von Jungenforschung und Jungenförderung an Schulen. Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Budde, J., Kansteiner, K. & Bossen, A. (im Erscheinen). Mono- und Koedukation. Zwischen Differenz und Differenzierung. Wiesbaden: Springer VS.

Herausgaben:

  • Budde, J. & Willems, K. (Hrsg.). (2008). Bildung als sozialer Prozess. Heterogenitäten, Interaktionen, Ungleichheiten (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung, Bd. 46). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Budde, J. & Mammes, I. (Hrsg.). (2009). Jungenforschung empirisch. Zwischen Schule, männlichem Habitus und Peerkultur. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Krüger, H.-H., Rabe-Kleberg, U., Kramer, R.-T. & Budde, J. (Hrsg.). (2010). Bildungsungleichheit revisited. Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule (Studien zur Schul- und Bildungsforschung, Bd. 30). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Budde, J. (Hrsg.). (2013). Unscharfe Einsätze: (Re-)Produktion von Heterogenität im schulischen Feld (Studien zur Schul- und Bildungsforschung, Bd. 42, 1. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS; VS Verl. für Sozialwiss.
  • Budde, J., Thon, C. & Walgenbach, K. (Hrsg.). (2014). Männlichkeiten. Geschlechterkonstruktionen in pädagogischen Institutionen (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd. 10). Leverkusen: Budrich.
  • Theurer, S., Siedenbiedel, C. & Budde, J. (Hrsg.). (2014). Lernen und Geschlecht. Immenhausen: Prolog.
  • Budde, J., Blasse, N., Bossen, A. & Rißler, G. (Hrsg.). (im Erscheinen). Heterogenität: Theorie meets Empirie. Weinheim: Beltz Juventa.

Artikel und Beiträge:

  • Budde, J. (2011). Dabei sein ist alles? Erkenntnispotential ethnographischer Beobachtungen anhand von Interaktionspraktiken zur Verteilung des Rederechts im Unterricht. ZQF, 12 (1), 125–148.
  • Budde, J. (2011). Jungen und Deutschunterricht. Empirische Befunde und riskante Thematisierungen. In A. Sasse & R. Valtin (Hrsg.), Mädchen und Jungen in der Schule. Förderung von Lesekompetenz und Leseinteresse (Beiträge der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Bd. 13, S. 32–50). Berlin: Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben.
  • Budde, J., Debus, K. & Krüger, S. (2011). „Ich denk nicht, dass meine Jungs einen typischen Mädchenberuf ergreifen würden.“. Intersektionale Fremd- und Selbstpräsentationen von Jungen in der Jungenarbeit. Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 3 (3), 119–127.
  • Budde, J. (2012). Problematisierende Perspektiven auf Heterogenität als ambivalentes Thema der Schul- und Unterrichtsforschung. Zeitschrift für Pädagogik, 58 (4), 522–540.
  • Budde, J. (2013). Das Kategorienproblem. Intersektionalität und Heterogenität? In B. Rendtorff & E. Kleinau (Hrsg.), Differenz, Diversität und Heterogenität in erziehungswissenschaftlichen Diskursen (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Bd. 3, S. 27–46). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Budde, J. (2013). Diversity in Teachers’ Assessment of Pupils. Relationship between Implicit and Explicit Knowledge. In A. Herbert & A. Kraus (Hrsg.), Praxeology as a challenge. Modelling the tacit dimensions of pedagogy (European Studies on Educational Practices, Bd. 3, S. 89–108). Münster, New York, München, Berlin: Waxmann.
  • Budde, J. (2013). Geschlechteraspekte beim Übergang von der Schule in den Beruf. In W. Appel & B. Michel-Dittgen (Hrsg.), Digital Natives. Was Personaler über die Generation Y wissen sollten (S. 119–137). Wiesbaden: Springer.
  • Budde, J. (2013). Geschlechtsbezogene Jungenpädagogik als Beitrag zur Demokratiepädagogik? Theoretische und empirische Überlegungen. In H. Berkessel, W. Beutel, H. Faulstich-Wieland & H. Veith (Hrsg.), Jahrbuch Demokratiepädagogik 2013/14. Neue Lernkultur / Genderdemokratie (1. Aufl., S. 125–141). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag.
  • Budde, J. (2014). Das Konzept des männlichen Habitus. Möglichkeiten und Grenzen für die Analyse von Unterrichtspraktiken von Schülern. In W. Helsper, R.-T. Kramer & S. Thiersch (Hrsg.), Schülerhabitus. Theoretische und empirische Analysen zum Bourdieuschen Theorem der kulturellen Passung (Studien zur Schul- und Bildungsforschung, Bd. 50, S. 82–98). Wiesbaden: Springer VS.

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Prof. Dr. María do Mar Castro Varela

castro varelaKurzvita

María do Mar Castro Varela wurde 1964 in A Coruña (Spanien) geboren. An der Universität Köln absolvierte sie bis 1996 die Studiengänge Psychologie (bis 1992) und Pädagogik (bis 1996). Bis zu ihrem zweiten Diplom übernahm sie bereits diverse Lehraufträge als Dozentin für Spanisch an der Volkshochschule (VHS) Köln und für Deutsch als Fremdsprache an unterschiedlichen Migrant_innenorganisationen (ebenfalls in Köln) sowie am Fachbereich Sozialarbeit / Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln. Zwischen 1993 und 1995 war sie Referentin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Stadtrat. 2005 wurde sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen aufgrund einer Arbeit über „Utopiediskurse migrierter Frauen“ promoviert. Bis dahin arbeitete sie als Projektkoordinatorin des ExpertInnen-Beratungsnetz Köln e.V. (1997 bis 1999) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Qualifizierung der Beratungspraxis in der Antidiskriminierungsarbeit für das Landeszentrum für Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen. Weitere Lehraufträge erhielt sie unter anderem an den Universitäten in Dresden, Bielefeld, Oldenburg und Bochum. Im Wintersemester 2005/06 hatte sie die Maria-Goeppert-Mayer Gastprofessur inne und lehrte unter anderem im Studiengang Joint Master in „Migration and Intercultural Relations“ an der Carl von Ossietzky-Universität. Ein Jahr darauf wurde sie zur Professorin für Soziale Arbeit und Allgemeine Pädagogik mit Schwerpunkt Diversity, insbesondere Gender an die Alice Salomon Hochschule in Berlin berufen. Seither forscht und lehrt sie dort und arbeitet unter anderem in Kooperationsprojekten zur Einrichtung von internationalen Studiengängen wie Social Work in Ankara (Türkei) und Critical Media Praxis in Mumbai (Indien).

Neben weiteren Aktivitäten ist María do Mar Castro Varela Mitglied des Frauenrates der Heinrich-Böll-Stiftung und der deutschen UNESCO Kommission. Zudem war sie als Gutachterin für den Österreichischen Austauschdienst (OeAD), für die Volkswagen-Stiftung und das European Research Council (ERC) tätig. Darüber hinaus ist sie unter anderem Mitglied des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), als dessen Sprecherin sie zwischen 2008 und 2010 auftrat. Sie ist Mitglied der International Association for Intercultural Education (IAIE), der International Association of Schools of Social Work (IASSW) und Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Forschungsschwerpunkte

Postcolonial Studies, Gender and Queer Studies, Critical Migration Studies, Holocaust Studies, Critical Media Praxis

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Castro Varela, M. d. M. (2007). Unzeitgemäße Utopien. Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und gelehrter Hoffnung (Kultur und soziale Praxis). Bielefeld: transcript.
  • Castro Varela, M. d. M. & Dhawan, N. (2014). Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung (Cultural studies, Bd. 12, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage). Bielefeld: transcript.

Herausgaben:

  • Castro Varela, M. d. M., Schulze, S. & Vogelmann, S. (Hrsg.). (1998). Suchbewegungen. Interkulturelle Beratung und Therapie (Forum für Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, Bd. 40). Tübingen: dgvt.
  • Castro Varela, M. d. M. & Clayton, D. (Hrsg.). (2003). Migration, Gender, Arbeitsmarkt. Neue Beiträge zu Frauen und Globalisierung (Aktuelle Frauenforschung). Königstein/Taunus: Ulrike Helmer.
  • Castro Varela, M. d. M. (Hrsg.). (2011). Soziale (Un)Gerechtigkeit. Kritische Perspektiven auf Diversity, Intersektionalität und Antidiskriminierung (Politikwissenschaft, Bd. 158). Berlin: Lit.
  • Castro Varela, M. d. M., Dhawan, N. & Engel, A. (Hrsg.). (2011). Hegemony and Heteronormativity. Revisiting 'the political' in queer politics (Queer interventions). Farnham, Burlington: Ashgate.

Artikel und Beiträge:

  • Castro Varela, M. d. M. (2007). Aktuelle Integrationsdiskurse und ihre Folgen. Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit (3), 18–29.
  • Castro Varela, M. d. M. (2007). Gender. In J. Straub, A. Weidemann & D. Weidemann (Hrsg.), Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Grundbegriffe - Theorien - Anwendungsfelder (S. 243–251). Stuttgart: J.B. Metzler.
  • Castro Varela, M. d. M. (2007). Wer bin ich? Und wer sagt das? Migrantinnen und die Zumutungen alltäglicher Zuschreibungen. In C. Munsch, M. Gemende & S. Weber-Unger Rotino (Hrsg.), Eva ist emanzipiert, Mehmet ist ein Macho. Zuschreibung, Ausgrenzung, Lebensbewältigung und Handlungsansätze im Kontext von Migration und Geschlecht (Geschlechterforschung, S. 62–73). Weinheim, München: Juventa.
  • Castro Varela, M. d. M. (2008). Feministische postkoloniale Theorie. Olympe – Feministische Arbeitshefte zur Politik (27), 20–25.
  • Castro Varela, M. d. M. (2008). Intersektionalität. Das Zusammenspiel verschiedener Diskriminierungsgründe. In Zentrum für Antisemitismusforschung (Hrsg.), Antisemitismus in Europa. Vorurteile in Geschichte und Gegenwart. Arbeitsmaterialien und Lehrerhandreichung (Themen und Materialien, S. 52–55). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
  • Castro Varela, M. d. M. (2008). Prekäre Akademikerin = Undokumentierte Migrantin? Kurswechsel – Zeitschrift gesellschafts- , wirt­schafts- und umwelt­po­li­ti­sche Alter­na­ti­ven (1), 24–33. Verfügbar unter http://www.beigewum.at/wordpress/wp-content/uploads/2008_1_024-033.pdf
  • Castro Varela, M. d. M., Dhawan, N. & Randeria, S. (2008). Postkoloniale Theorie. In S. Günzel (Hrsg.), Raumwissenschaften (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1891, S. 308–323). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Castro Varela, M. d. M. (2009). Breaking the Rules. Bildung und Postkolonialismus. In C. Mörsch (Hrsg.), Kunstvermittlung 2. Zwischen kritischer Praxis und Dienstleistung auf der Documenta 12. Ergebnisse eines Forschungsprojektes (S. 339–351). Zürich, Berlin: Diaphanes.
  • Castro Varela, M. d. M. (2013). Parallelgesellschaften“ und „Nationalmannschaften“ – Überlegungen zur Kritik in der Kritischen Migrationsforschung. In P. Mecheril, S. Arens, O. Thomas-Olalde, C. Melter & E. Romaner (Hrsg.), Migrationsforschung als Kritik? Kontur einer Forschungsperspektive (S. 65–77). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Castro Varela, M. d. M. & Dhawan, N. (2014). Human Rights and its Discontents: Postkoloniale Interventionen in Menschenrechtspolitik. In J. König & S. Seichter (Hrsg.), Menschenrechte. Demokratie. Geschichte. Transdisziplinäre Herausforderungen an die Pädagogik (S. 144–161). Weinheim: Beltz Juventa.

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Dr. Sarah Elsuni

Kurzvita

Dr. Sarah Elsuni studierte bis 2001 Rechtswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und absolvierte das Rechtsreferendariat in Darmstadt, Frankfurt und Berlin (2. Staatsexamen 2008). Sie promovierte über Geschlechtsbezogene Gewalt und Menschenrecht mit summa cum laude. Ihre gleichnamige Dissertationsschrift (Geschlechtsbezogene Gewalt und Menschenrechte. Eine geschlechtertheoretische Untersuchung der Konzepte Geschlecht, Gleichheit und Diskriminierung im Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen (Nomos 2011)) wurde mit dem Cornelia Goethe-Preis ausgezeichnet. Von 2006 bis 2009 war sie Lehrbeauftragte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und zwischen 2008 bis 2009 an der Hochschule Fulda. Von 2009 bis 2011 war sie als juristische Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin tätig. Seit April 2011 forscht und lehrt sie am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin (i.V. Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M., Richterin des 1. Senats des deutschen Bundesverfassungsgerichts).

Forschungsschwerpunkte

Grund- und Menschenrechte (national, supra- und international), Antidiskriminierungsrecht, Legal Gender Studies, Rechtstheorie, Migrationsrecht.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Elsuni, S. (2011). Geschlechtsbezogene Gewalt und Menschenrechte: Eine geschlechtertheoretische Untersuchung der Konzepte Geschlecht, Gleichheit und Diskriminierung im Menschenrechtssystem der Vereinten Nationen (Schriften zur Gleichstellung der Frau, Bd. 33, 1. Aufl.). Baden-Baden: Nomos.

Artikel und Beiträge:

  • Elsuni, S. (2009). Feministische Rechtstheorie. In S. Buckel, R. Christensen & A. Fischer-Lescano (Hrsg.), Neue Theorien des Rechts (UTB, Bd. 2744, S. 157–178). Stuttgart: Lucius und Lucius.
  • Elsuni, S. (2012). Geschlecht, bewaffnete Konflikte und Frieden: Anmerkungen zur Resolution 1325 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. humboldt chancengleichheit - Die Zeitschrift zum Thema Chancengleichheit an der Humboldt-Universität, 4, 16-17.
  • Elsuni, S. & Chebout, L. (2012). Recht und Diversity Management: Potenziale zur Förderung sozialer Gerechtigkeit im Rahmen sozialer Arbeit. ARCHIV für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit (1), 17-30.

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Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland

hannelore faulstich-wielandKurzvita

Prof. Dr. Hanelore Faulstich-Wieland wurde 1948 geboren und studierte bis 1972 Psychologie an der Technischen Universität (TU) Berlin. Im Anschluss war sie Lehrbeauftragte an der TU Berlin und arbeitete dort bis 1977 als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften, Bereich Sozialisation in Bildungsinstitutionen. 1975 wurde sie an der Universität Bremen aufgrund ihrer Arbeit „Politische Sozialisation in der Berufsschule“ promoviert. Zudem absolvierte sie 1977 das Erste Staatsexamen (Arbeitslehre und Wirtschaft) an der damaligen Pädagogischen Hochschule Berlin. Zwischen 1977 und 1980 nahm sie verschiedene wissenschaftliche Aufgaben wahr. So war sie unter anderem Lehrbeauftragte am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen, Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) sowie am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung (HIBS) in Wiesbaden. 1980 wurde sie an der TU Berlin aufgrund ihrer Arbeit „Berufsorientierende Beratung von Mädchen“ in den Erziehungswissenschaften habilitiert und war daraufhin bis 1992 als Privatdozentin an der TU Berlin tätig. Im Anschluss an ihre Habilitation arbeitete sie in diversen wissenschaftlichen Positionen und war unter anderem Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Schulentwicklungsforschung (AFS) der Universität Dortmund (bis 1982), leitete stellvertretend das Institut Frau und Gesellschaft in Hannover (1982 - 1984) sowie das Forschungsprojekt „Mädchenbildung und neue Technologien“ am HIBS (1985-1989). Zwischen 1984 und 1992 hatte sie die Professur für Theorie und Praxis der sozialen Beratung am damaligen Fachbereich Sozialarbeit an der Fachhochschule in Frankfurt am Main inne. Von 1992 bis 1996 lehrte sie als Professorin für Frauenforschung in den Kulturwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 1997 ist sie Professorin für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Schulpädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Sozialisationsforschung an der Universität Hamburg. Seither leitete sie verschiedene Forschungsvorhaben; unter anderem die DFG-Forschungsprojekte „Soziale Konstruktion von Geschlecht in schulischen Interaktionen in der Sekundarstufe I“ (1998 - 2004) und „Chancen und Blockaden einer geschlechtergerechten Schule“ (2005 - 2007), das ESF-Projekt „Genus – geschlechtergerechter naturwissenschaftlicher Unterricht in der Sekundarstufe“ (2005 - 2007), die Forschungsprojekte „Berufsorientierung auf zukunftsträchtige Berufe“ (2001 - 2012) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut München (DJI) sowie „Berufsorientierung und Geschlecht“ (2013 - 2016).

Neben darüber hinausgehendem, fachlichem Engagement war Hannelore Faulstich-Wieland Fachgutachterin bzw. Fachkollegiatin für die DFG (1988 - 1992, 2004 - 2012) sowie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des DJI (2003 - 2007) – eine Position, die sie seit 2012 erneut innehat. Gegenwärtig ist sie Mitherausgeberin der Reihe „Theorie Bilden“ im Transcript Verlag Bielefeld, Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität in Hamburg (2008 - 2014).

Forschungsschwerpunkte

Gender Studies, Geschlechterverhältnisse im Bildungssystem, Koedukation, Mädchen und Frauen im Kontext von Technik und Naturwissenschaften, Sozialisationsforschung

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Faulstich-Wieland, H. (2006). Einführung in Genderstudien (UTB, Bd. 8256, 2. Aufl.). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Budde, J., Scholand, B. & Faulstich-Wieland, H. (2008). Geschlechtergerechtigkeit in der Schule. Eine Studie zu Chancen, Blockaden und Perspektiven einer gender-sensiblen Schulkultur (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung, Bd. 44). Weinheim: Juventa. Verfügbar unter http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?id=3038225&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
  • Faulstich-Wieland, H., Willems, K., Feltz, N., Freese, U. & Läzer, K. L. (2008). Genus - geschlechtergerechter naturwissenschaftlicher Unterricht in der Sekundarstufe I (Forschung). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
  • Faulstich-Wieland, H. & Faulstich, P. (2012). Lebenswege und Lernräume. Martha Muchow: Leben, Werk und Weiterwirken (Juventa Paperback). Weinheim: Beltz Juventa.

Herausgaben:

  • Faulstich-Wieland, H. & Faulstich, P. (Hrsg.). (2008). Erziehungswissenschaft. Ein Grundkurs (Rowohlts Enzyklopädie, Bd. 55692). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
  • (Faulstich-Wieland, H., Hrsg.). (seit 2009). Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online. Fachgebiet: Geschlechterforschung. Verfügbar unter http://www.erzwissonline.de
  • Faulstich-Wieland, H. (Hrsg.). (2011). Umgang mit Heterogenität und Differenz (Professionswissen für Lehrerinnen und Lehrer, Bd. 3). Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
  • Berkessel, H., Beutel, W., Faulstich-Wieland, H. & Veith, H. (Hrsg.). (2013). Jahrbuch Demokratiepädagogik 2013/14. Neue Lernkultur / Genderdemokratie (1. Aufl.). Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag.
  • Faulstich-Wieland, H. (Hrsg.). (2016). Berufsorientierung und Geschlecht (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung, Bd. 50). Weinheim, Basel: Beltz Juventa.

Artikel und Beiträge:

  • Faulstich-Wieland, H. & Horstkemper, M. (2012). Schule und Genderforschung. In M. Kampshoff & C. Wiepcke (Hrsg.), Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik (S. 25–38). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Faulstich-Wieland, H. (2014). Schulische Berufsorientierung und Geschlecht. Stand der Forschung. Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien, 20 (1), 33–46.
  • Faulstich-Wieland, H. (2015). Doing und Undoing Gender in der Schule. In K. Bräu & C. Schlickum (Hrsg.), Soziale Konstruktionen in Schule und Unterricht. Zu den Kategorien Leistung, Migration, Geschlecht, Behinderung, Soziale Herkunft und deren Interdependenzen (S. 153–165). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Faulstich-Wieland, H. (2015). Umgang mit Heterogenität und Differenz. In S. Huch & M. Lücke (Hrsg.), Sexuelle Vielfalt im Handlungsfeld Schule. Konzepte aus Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik (Pädagogik, S. 49–67). Bielefeld: transcript.
  • Faulstich-Wieland, H. & Scholand, B. (2015). Berufsorientierung und Gender – Werkstattbericht aus einem Forschungsprojekt an Stadtteilschulen in Hamburg. Gender – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 7 (1), 79–96.

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Prof. Dr. Helena Flam

Kurzvita

Prof. Dr. Helena Flam studierte Soziologie an der Academica Carolina (Universität Lund, Schweden) und der Columbia University (New York City, USA), an der sie 1982 auch promoviert wurde. Seitdem ist sie in umfangreichen Forschungsunternehmungen unter anderem für das Max-Planck-Institut Köln und das Swedish Collegium for the Advancement of the Social Sciences tätig. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitarbeiterin an der Universität Konstanz und ist seit 1993 als Professorin am Institut für Soziologie der Universität Leipzig. Helena Flam ist Mitbegründerin des Research Network for Sociology of Emotions der European Sociological Association (ESA). Sie war zwischen 2003 und 2007 deren Vice Coordinator und anschließend bis 2012 deren Coordinator. Neben weiteren Mitgliedschaften, unter anderem in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, ist sie Reviewerin für u.a. American Journal of Sociology, British Journal of Sociology, European Journal of Social Theory, International Journal of Work Organisation and Emotions.

Forschungsschwerpunkte

Theorie und Methodologie, Soziologie der Emotionen, politische Soziologie, Theorie der sozialen Bewegungen, Soziologie Mitteleuropas, historische Soziologie und ökonomische Soziologie

Publikationen (Auswahl)

Herausgaben:

  • Flam, H. & King, D. (Hrsg.). (2005). Emotions and social movements (Routledge advances in sociology, Bd. 14). London, New York: Routledge.
  • Flam, H. (Hrsg.). (2007). Migranten in Deutschland. Statistiken, Fakten, Diskurse (Wissen und Studium. Sozialwissenschaften). Konstanz: UVK.
  • Flam, H. & Lloyd, C. (Hrsg.). (2008) Antiracist and migrant organizing in four states of the European Union [Themenheft]. International Journal of Sociology, 38 (2). Armonk, NY: M.E. Sharpe.
  • Flam, H. & Marcus, C. (Hrsg.). (2008). Rule systems theory. Applications and explorations. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang.
  • Flam, H., Hopkins, D., Kleres, J. & Kuzmics, H. (Hrsg.). (2009). Theorizing emotions. Sociological explorations and applications. Frankfurt a.M., New York: Campus.

Beiträge und Artikel:

  • Flam, H. (2009). Authentic Emotions as Ethical Guides? A Case for Scepticism. In M. Salmela & V. E. Mayer (Hrsg.), Emotions, ethics, and authenticity (Consciousness & emotion book series, Bd. 5, S. 195–214). Amsterdam, Philadelphia: John Benjamins Pub. Co.
  • Flam, H. (2010). Barack Obama und das Jugendbeben. Die Millennial Generation, die Top-Down Obama-Kampagne und Bottom-Up Aktivismus. In J. Weibler (Hrsg.), Barack Obama und die Macht der Worte . Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Flam, H., Hearn, J. & Parkin, W. (2010). Organizations, Violations and their Silencing. In B. Sieben & Å. Wettergren (Hrsg.), Emotionalizing organizations and organizing emotions . New York: Palgrave Macmillan.
  • Flam, H. (2011). Emile Zola. Seductions and Emancipations of Consumption. In C. Edling & J. Rydgren (Hrsg.), Sociological insights of great thinkers. sociology through literature, philosophy, and science . Santa Barbara: Praeger.
  • Flam, H. (2012). Magic Thinking and Panic Buttons in the Callous Financial Transaction Chains. In J. Pixley (Hrsg.), New perspectives on emotions in finance. The sociology of confidence, fear and betrayal (Routledge international studies in money and banking, Bd. 76). London, New York: Routledge.
  • Flam, H. (2013). Politics of Grief and Grieving “Mothers” Movements. In D. A. Snow (Hrsg.), The Wiley-Blackwell encyclopedia of social and political movements (Wiley-Blackwell encyclopedias in social science ). Malden, MA: Wiley.

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Prof. Dr. Claudia Gather

Kurzvita

claudiagather fotoProf. Dr. Claudia Gather studierte Soziologie an der Universität Trier und der FU Berlin. Anschließend hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und an der FU Berlin gearbeitet. Als Gast- und Vertretungsprofessorin für Soziologie und Geschlechterforschung hat sie an der University of Florida (USA) und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main gelehrt. An der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen war sie danach als Professorin für Soziologie und als Standortdekanin tätig. Claudia Gather hat die Professur für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Geschlechterverhältnis an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) inne und ist Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung. Um die Situation für Existenzgründerinnen modellhaft zu verbessern, hat sie gemeinsam mit Kolleginnen die Genossenschaft WeiberWirtschaft entwickelt und gegründet. Sie ist Redakteurin der interdisziplinären Zeitschrift Feministische Studien.

Forschungsschwerpunkte

Prekäre Arbeit, Existenzgründungen und Selbständigkeit von Frauen, Geschichte und Soziologie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung

Publikationen (Auswahl)

Monografien:

  • Gather, Claudia; Gerhard, Ute; Schroth, Heidi & Schürmann Lena (2005). Vergeben und vergessen? Gebäudereinigung im Spannungsfeld zwischen kommunalen Diensten und Privatisierung. Hamburg: VSA.
  • Biermann, Ingrid; Gather, Claudia & Taube, Jana (2012). Selbständigkeit und urbane Solidarität: Genossenschaften und Co-Working spaces als Beispiele (Dokumente der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion). Berlin: Hochschule für Wirtschaft und Recht.

Herausgaben:

  • Gather, Claudia; Geissler, Birgit & Rerrich, Maria S. (Hrsg.) (2002). Weltmarkt Privathaushalt. Bezahlte Haushaltsarbeit im globalen Wandel (Forum Frauenforschung, Bd. 15). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Gather, Claudia & Hausen, Karin (Hrsg.) (2002) Universität - Frauen - Universitäten [Themenheft]. Feministische Studien, 20 (1).
  • Gather, Claudia; Maier, Friederike & Mechthild, Veil (Hrsg.) (2007) Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie [Themenheft]. Feministische Studien, 25 (2).
  • Gather, Claudia; Othmer, Regina & Wischermann, Ulla (Hrsg.) (2010) Komplex Familie [Themenheft]. Feministische Studien, 28 (2).
  • Gather, Claudia; Othmer, Regina & Senghaas-Knobloch, Eva (Hrsg.) (2013) Sorgeverhältnisse [Themenheft]. Feministische Studien, 31 (2).
  • Gather, Claudia; Biermann, Ingrid; Schürmann, Lena; Ulbricht, Susann & Zipprian, Heinz (Hrsg.) (2014). Die Vielfalt der Selbständigkeit. Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer Erwerbsform im Wandel (HWR Berlin Forschung, 58/59). Berlin: Edition Sigma.

Beiträge und Artikel:

  • Gather, Claudia; Schmidt, Tanja & Ulbricht, Susan (2010). Der Gender Income Gap bei den Selbstständigen – Empirische Befunde. In Andrea D. Bührmann & Hans J. Pongratz (Hrsg.), Prekäres Unternehmertum. Unsicherheiten von selbstständiger Erwerbstätigkeit und Unternehmensgründung (Wirtschaft und Gesellschaft, S. 85–110). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Gather, Claudia (2013). »Unsere Luftschlösser haben U-Bahn-Anschluss.« Anders Wirtschaften in Frauenprojekten, was ist daraus geworden? Feministische Studien, 31 (1), S. 51–57.
  • Gather, Claudia & Schürmann, Lena (2013). »Jetzt reicht’s. Dann machen wir eben unseren eigenen Pflegedienst auf.« Selbständige in der Pflegebranche – Unternehmertum zwischen Fürsorge und Markt. Feministische Studien, 31 (2), S. 225–239.
  • Biermann, Ingrid & Gather, Claudia (2014). Die Mutterschutzregelung in der EU-Richtlinie 2010/41: Zur Problematik der Angleichung von Rechten sozialer Sicherheit zwischen abhängiger und selbständiger Erwerbsarbeit. Sozialer Fortschritt, 63 (7), S. 170–178.
  • Gather, Claudia & Holst, Elke (2015). Gender Income Gap bei Führungskräften und Selbständigen. spw - Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft (209), S. 37–44.
  • Gather, Claudia; Schürmann, Lena & Zipprian, Heinz (2016). Self-employment of men supported by female breadwinners. International Journal of Gender and Entrepreneurship, 8 (4), S. 353–372. doi: 10.1108/IJGE-07-2015-0026.
  • Gather, Claudia (2017). Women the Second Sex: The Myth according to Simone de Beauvoir. A Feminist approach to Empirical Sociology in Germany. In Andrea Duranti & Matteo Tuveri (Hrsg.), Proceedings of the 18th Conference of the Simone de Beauvoir Society. Yesterday, today and tomorrow (S. 236–254). Newcastle: Cambridge Scholars Publishing.

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Prof. Dr. Ute Gerhard

Kurzvita

ute gerhardProf. Dr. Ute Gerhard, geb. Teuscher in Köln 1939, studierte Rechtswissenschaften, Soziologie und Geschichte. 1962 legte sie ihr erstes juristisches Staatsexamen ab. Nach einer Familienphase promovierte sie 1977 zum Dr. phil. an der Universität Bremen mit der Dissertation „Verhältnisse und Verhinderungen. Frauenarbeit, Familie und Rechte der Frauen“. 1987 habilitierte sie sich mit der Schrift „Gleichheit ohne Angleichung. Frauen im Recht“ an der Universität Hannover. Von 1987 bis zur Emeritierung 2004 war sie Professorin für Soziologie und geschäftsführende Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Universität Frankfurt, das auf ihre Initiative 1997 gegründet wurde. 1999 hatte sie die Käthe-Leichter-Gastprofessur an der Universität Wien und 2002 die Carl Schurz Memorial Professorship an der University of Wisconsin–Madison inne. Sie gehört zu den Mitbegründerinnen der Fachzeitschrift Feministische Studien, deren Beirat sie angehört. Von 1995 bis zum Jahr 2012 war sie Mitherausgeberin der Zeitschrift „L'Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“.

Forschungsschwerpunkte

Geschichte und Theorie des Feminismus, Europäische Sozialpolitik, Rechtsgeschichte und Rechtssoziologie

Publikationen (Auswahl)

Herausgaben:

  • Gerhard, U. (1985). Verhältnisse und Verhinderungen. Frauenarbeit, Familie und Rechte der Frauen im 19. Jahrhundert (Edition Suhrkamp, Bd. 933, 3. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Gerhard, U. (1990). Gleichheit ohne Angleichung. Frauen im Recht (Beck'sche Reihe, Bd. 391). München: Beck.
  • Gerhard, U. (1990). Unerhört. Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung (rororo-Sachbuch). Reinbek: Rowohlt.
  • Gerhard, U. (1999). Atempause. Feminismus als demokratisches Projekt (Die Frau in der Gesellschaft). Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch.
  • Gerhard, U. (2012). Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789 (Wissen, Bd. 2463, 2. Aufl.). München: Beck.
  • Lister, R., Williams, F., Anttonen, Anneli, Bussemaker, Jet, Gerhard, U., Heinen, J., Johansson, S. et al. (2007). Gendering citizenship in Western Europe. New challenges for citizenship research in a cross-national context. Bristol: Policy Press.

Herausgaben:

  • Gerhard, U. (Hrsg.). (1997). Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. München: Beck.
  • Gerhard, U. (Hrsg.). (2001). Feminismus und Demokratie. Europäische Frauenbewegungen der 1920er Jahre (Frankfurter feministische Texte Sozialwissenschaften, Bd. 1). Königstein/Taunus: Helmer.
  • Gerhard, U., Knijn, T. & Weckwert, A. (Hrsg.). (2005). Working Mothers in Europe. A Comparison of Policies and Practices (Globalization and Welfare). Cheltenham: Edward Elgar.
  • Gerhard, U., Pommerenke, P. & Wischermann, U. (Hrsg.). (2008). Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte, Band I (1789–1919) (Frankfurter feministische Texte – Sozialwissenschaften, Bd. 10). Sulzbach (Taunus): Helmer.

Beiträge und Artikel:

  • Gerhard, U. (2013). 1989 and the Crisis of Feminist Politics. In K. H. Jarausch (Hrsg.), United Germany. Debating Processes and Prospects (S. 135–153). New York, Oxford: Berghahn.
  • Gerhard, U. (2014). Care als sozialpolitische Herausforderung moderner Gesellschaften – Das Konzept fürsorglicher Praxis in der europäischen Geschlechterforschung. In B. Aulenbacher, B. Riegraf & H. Theobald (Hrsg.)Sorge: Arbeit, Verhältnisse, Regime. Care: Work, Relations, Regimes. (20), 67–88 [Themenheft]. Baden-Baden: Nomos.
  • Gerhard, U. (2015). Abschied vom männlichen Ernährer – zur Geschichte eines langsam verschwindenden Geschlechtermodells. WSI-Gleichstellungstagung vom 17. bis 18.09.2015. Zugriff am 09.05.2016. Verfügbar unter http://www.boeckler.de/veranstaltung_wsi_53930.htm
  • Gerhard, U. (2015). Familienrecht und Geschlechtergerechtigkeit: Familienpolitiken nach 1945 im westeuropäischen Vergleich. In K. Hagemann & K. Jarausch (Hrsg.), Halbtags oder Ganztags? Zeitpolitiken von Kinderbetreuung und Schule nach 1945 im europäischen Vergleich (S. 110-135). Weinheim, Basel: Beltz Juventa.
  • Gerhard, U. (2016, im Erscheinen). Droit civil et genre en Europe du 19ème siècle. CLIO. Femmes, Genre, Histoire, No. 43, S. 253–276

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Dr. Viera Glosíková, CSc.

viera glosikovaKurzvita

Viera Glosíková studierte Germanistik und Nordistik. Nach dem Studium wirkte sie ab 1979 als literaturwissenschaftliche Mitarbeiterin an der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften in Prag und seit 1990 an der Karlsuniversität in Prag, wo sie sich seitdem ihrem Forschungsschwerpunkt widmet: Prager deutsche Literatur, über die sie sowohl promoviert (1986) als auch habilitiert (2012) wurde. Ihre Promotions- und Habilitationsschrift wurden in tschechischer Sprache verfasst (Promotionsprojekt: Kapitoly k německé socialistické literatuře v Československu (Kapitel zur deutschsprachigen sozialistischen Literatur in der Tschechoslowakei), Habilitationsprojekt: Exil Mexiko v lyrických a epických dílech (Exil in Mexiko in lyrischen und epischen Werken)).
Gegenwärtig wirkt sie als Leiterin des Lehrstuhls für Germanistik der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag. Als Teil ihres literaturwissenschaftlichen Betätigungsfeldes ist sie Vorstandsmitglied des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren.

Forschungsschwerpunkte

Deutschsprachige Literatur Böhmens und der Slowakei, Exilliteratur

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Glosíková, V. (1995). Handbuch der deutschsprachigen Schriftsteller aus dem Gebiet der Slowakei. (17.-20. Jahrhundert) (Veröffentlichungen der Kommission für Literaturwissenschaft, Bd. 15). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
  • Glosíková, V. (2009). Exil Mexiko in epischen und lyrischen Werken deutschsprachiger Autoren. Exil Mexiko v epických a lyrických dílech německy píšících autorů. Praha: Univerzita Karlova v Praze, Pedagogická fakulta.

Herausgaben:

  • Glosíková, V., Mikulášek, A. & Schulz, A. B. (Hrsg.). (1998). Literatur s hvězdou davidovou. Praha: Votobia.
  • Rilke, R. M., Mitterer, E. & Glosíková, V. (Hrsg.). (2012). Übersetz mir den Rosenduft ... : Briefwechsel in Gedichten 1924 -1926. Briefwechsel in Gedichten 1924 - 1926 = Přelož prosím vůni růží... : korespondence v básních 1924 - 1926. Praha: Nakl. Franze Kafky.

Artikel und Beiträge:

  • Glosíková, V. (2005). Dramatische Arbeiten Louis Fürnbergs. In R. Bernhardt (Hrsg.), Wanderer in den Morgen. Louis Fürnberg und Arnold Zweig. Beiträge zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (Colloquia Baltica, Bd. 4, S. 43–56). München: Meidenbauer.
  • Glosíková, V. (2009). „Wie oft kann man neu anfangen?". Autobiographische Prosa Lenka Reinerovás zum Thema Mexiko. In S. Höhne, F.-F. Ingeborg, M. Roman, S. Barbara & T. Milan (Hrsg.), brücken. Germanistisches Jahrbuch. Tschechien - Slowakei (Bd. 17, S. 97–114)
  • Glosíková, V. (2010). Kakteen, Heimweh und Gedichte. Der unbekannte Dichter Paul Mayer. In N. Conti (Hrsg.), Internationale Germanistische und Translatologische Tagung Prešov 2008. Anlässlich des 70. Geburtstages von Ladislav Šimon (S. 54–61). Prešov: Vyd. Prešovskej Univ.
  • Glosíková, V. (2011). "Aber kann Jehovah das so genau nehmen in Mexiko?". Zu einer jüdischen literarischen Reportage Egon Erwin Kischs aus den 40er Jahren des 20. Jahrhundert. In M. Kováčová (Hrsg.), Deutsch-slawische Kontakte - Geschichte und Kultur. Festschrift für Mária Papsová (Acta Facultatis Philosophicae Universitatis Šafarikanae, Bd. 12, S. 177–186). Košice: Filozofická Fakulta UPJŠ v Košiciach.
  • Glosíková, V. (2011). Erika Mitterer in Prag. Der literarische Zaunkönig. Zeitschrift der Erika-Mitterer-Gesellschaft (3).
  • Glosíková, V. (2012). "Geliebter, sag, wozu sind Sterne...?". Briefe in Versen. Erika Mitterer - Rainer Maria Rilke. In R. M. Rilke, E. Mitterer & V. Glosíková (Hrsg.), Übersetz mir den Rosenduft ... : Briefwechsel in Gedichten 1924 -1926. Briefwechsel in Gedichten 1924 - 1926 = Přelož prosím vůni růží... : korespondence v básních 1924 - 1926 (S. 79–90). Praha: Nakl. Franze Kafky.
  • Glosíková, V. (2012). "Miláčku, řekni, k čemu jsou hvězdy...?". Dopisy v věrsích. Erika Mitterer - Rainer Maria Rilke. In R. M. Rilke, E. Mitterer & V. Glosíková (Hrsg.), Übersetz mir den Rosenduft ... : Briefwechsel in Gedichten 1924 -1926. Briefwechsel in Gedichten 1924 - 1926 = Přelož prosím vůni růží... : korespondence v básních 1924 - 1926 . Praha: Nakl. Franze Kafky.

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Prof. Dr. Ulrike Gräßel

gräßelKurzvita

Prof. Dr. Ulrike Gräßel studierte Germanistik und Soziologie an der Universität Regensburg. Im Jahr 1990 wurde sie dort aufgrund einer Arbeit über Sprachverhalten und Geschlecht. Eine empirische Studie zu geschlechtsspezifischem Sprachverhalten in Fernsehdiskussionen promoviert. Zwischen 1989 und 1992 war sie als Frauenreferentin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern tätig und im Anschluss Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Regensburg. 1993 wurde sie auf die Professur für Soziologie / Sozialpolitik am Fachbereich für Sozialwesen der Hochschule Zittau / Görlitz berufen, die sie seither ausfüllt.

Forschungsschwerpunkte

Sprache und Geschlecht, Soziale Arbeit mit Mädchen und Frauen, Institutionalisierte Frauenarbeit und Gleichstellungsstellen

Publikationen (Auswahl)

Artikel und Beiträge:

  • Gräßel, U. (2000). Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte: Weg oder Sackgasse? PROSOZIAL - Das Magazin für Hochschule und soziale Praxis in Sachsen (3).
  • Handbuch für kommunale Gleichstellungsarbeit in Sachsen. (2000). Dresden
  • Gräßel, U. (2001). Gleichstellungsbeauftragte in Sachsen - Akteurinnen institutionalisierter Frauenpolitik? In I. Nagelschmidt, M. P. Aguado & A. Rein (Hrsg.), Perspektiven der Frauen- und Geschlechterforschung. Materialien der Konferenz im November 1999 (Leipziger Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung : Reihe C, hrsg. vom Gleichstellungsreferat der Universität Leipzig, Bd. 1). Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
  • Gräßel, U. (2001). Globalisierung und interkulturelle Kommunikation von Geschlecht. In G. Sturm, K. Maltry, R. Rausch & C. Schachtner (Hrsg.), Zukunfts(t)räume. Geschlechterverhältnisse im Globalisierungsprozess (Facetten, S. 212–228). Königstein/Taunus: Helmer.
  • Gräßel, U. (2001). Sprechen Frauen anders? In H. Helfrich (Hrsg.), Patriarchat der Vernunft - Matriarchat des Gefühls? Geschlechterdifferenzen im Denken und Fühlen (S. 123–140). Münster: Daedalus-Verlag.
  • Gräßel, U. (2003). Ein "richtiger" Mann - eine "richtige" Frau. Die Konstruktion von Geschlechteridentitäten in häuslichen Gewaltbeziehungen. In K. Lenz (Hrsg.), Frauen und Männer. Zur Geschlechtstypik persönlicher Beziehungen (Geschlechterforschung, S. 161–180). Weinheim: Juventa.
  • Gräßel, U. (2004). Weibliche Kommunikationsfähigkeit - Chance oder Risiko für Frauen an der Spitze? In K. M. Eichhoff-Cyrus (Hrsg.), Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung (Thema Deutsch, Bd. 5, S. 59–68). Mannheim: Dudenverlag.
  • Gräßel, U. (2006). Ein innovativer Ansatz in der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenarbeit: Gleichstellungsarbeit auf der Grundlage von Wertorientierungen. In Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Sachsens (Hrsg.), Gleichstellungsarbeit in Sachsen. Fachtagungen 2006 . Görlitz.

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Prof. Dr. Sabine Hark

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Prof. Dr. Sabine Hark studierte bis 1984 Politikwissenschaft (u.a.) an der Johanes-Gutenberg-Universität Mainz, wechselte dann an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und schloss 1988 mit einem Diplom in Soziologie ab. Von 1990-1995 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der FU Berlin tätig, wo sie 1995 mit dem Thema deviante Subjekte. Die paradoxe Politik der Identität promoviert wurde. Von 1997-2004 war sie als wissenschaftliche Assistentin, von 2004-2005 als Oberassistentin am Fachbereich Soziologie der Geschlechterverhältnisse der Universität Potsdam tätig. Zwischen 2001 und 2006 leitete sie den transdisziplinären Lehr- und Forschungsverbund Transformationen von Wissen, Mensch und Geschlecht der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). In dieser Zeit (2004) wurde ihr von der Universität Potsdam die Venia Legendi für Soziologie aufgrund einer Arbeit über Dissidente Partizipation. Soziologie einer umstrittenen Wissensformation verliehen. Darüber hinaus nahm sie verschiedene Lehraufträge an; unter anderem an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, für den Feministischen Theoriebereich am Institut für Erziehungswissenschaften an der Leopold-Franzen-Universität Innsbruck (Österreich) und als Gastdozentin am Women's Studies Department der San Francisco State University (San Francisco, USA) sowie an der Universität Bremen, der Philipps-Universität Marburg und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zwischen 2005 und 2008 vertrat sie die Professur Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin; von 2008-2009 hatte sie die Professur Methoden der Sozialforschung unter besonderer Berücksichtigung der Genderforschung an der Universität zu Köln inne und wechselte 2009 auf die Professur für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an die TU Berlin. Dort leitet sie seitdem auch das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG).

Sabine Hark ist Mitherausgeberin der Feministischen Studien und als Gutachterin für unter anderem GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, die DFG, die Österreichische Akademie der Wissenschaften sowie für die Rosa-Luxemburg-, für die Hans-Böckler- und die Heinrich-Böll-Stiftung tätig. Darüber hinaus fungiert sie als erste Vorsitzende von Gender e.V. Fachgesellschaft Geschlechterstudien (Gender Studies Association) und ist Mitglied des Deutschen Hochschullehrerverbandes sowie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und deren Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung in den Sozialwissenschaften und Wissenssoziologie.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Hark, S. (2005). Dissidente Partizipation. Eine Diskursgeschichte des Feminismus (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1753, 1. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Herausgaben:

  • Dietze, G. & Hark, S. (Hrsg.). (2006). Gender kontrovers. Genealogien und Grenzen einer Kategorie. Königstein/Taunus: Helmer.
  • Hark, S. (Hrsg.). (2007). Dis-Kontinuitäten: feministische Theorie (Lehrbuch, 2. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hark, S., Dölling, I., Dornhof, D., Esders, K. & Genschel, C. (Hrsg.). (2007). Transformationen von Wissen, Mensch und Geschlecht. Transdisziplinäre Interventionen. Königstein/Taunus: Helmer.
  • MacRobbie, A., Hark, S. & Villa, P.-I. (2010). Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes (Geschlecht & Gesellschaft, Bd. 44). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Artikel und Beiträge:

  • Hark, S. (2004). Lesbenforschung und Queer Theorie. Theoretische Konzepte, Entwicklungen und Korrespondenzen. In R. Becker & B. Kortendiek (Hrsg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 35, 1. Aufl., S. 108–115). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hark, S. (2005). Inter/Disziplinarität. Gender studies revisited. In H. Kahlert, B. Thiessen & I. Weller (Hrsg.), Quer denken - Strukturen verändern. Gender studies zwischen Disziplinen (Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung, Bd. 12, 1. Aufl., S. 61–89). Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss.
  • Hark, S. (2006). Frauen, Männer, Geschlechter, Fantasien. Politik der Erzählungen. In G. Dietze & S. Hark (Hrsg.), Gender kontrovers. Genealogien und Grenzen einer Kategorie (S. 19–45). Königstein/Taunus: Helmer.
  • Hark, S. (2007). Gender Trouble und die Folgen. eine Innenansicht. WestEnd - neue Zeitschrift für Sozialforschung, 4 (1), 154–165.
  • Hark, S. (2009). Reflexivität. In G. Fröhlich & B. Rehbein (Hrsg.), Bourdieu-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung (S. 203–205). Stuttgart: J.B. Metzler.
  • Hark, S. & Wetterer, A. (2010). Gender Studies in Entrepreneurial Universities: The Case of Inter- and Transdisciplinarity. In B. Riegraf, B. Aulenbacher, E. Kirsch-Auwärter & U. Müller (Hrsg.), GenderChange in Academia. Re-mapping the Fields of Work, Knowledge, and Politics from a Gender Perspective (1. Aufl., S. 279–288). Wiesbaden: VS Verl.für Sozialwiss.
  • Hark, S. (2011). Selber schuld? Feministische Ambivalenzen der Gegenwart – und eine Replik auf Bascha Mika. Blätter für deutsche und internationale Politik (4), 111–120.

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Prof. Dr. Jutta Hartmann

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Jutta Hartmann, Dr. phil., studierte Biologie, Germanistik und Geografie an der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen sowie Diplompädagogik an der Technischen Universität (TU) Berlin. In den 1990er Jahren war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und leitete u. a. das Studienreformprojekt PIL (Projekte/Patriarchatskritik ins Lehramtsstudium). Seit 2010 ist Jutta Hartmann Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin. Als Erziehungswissenschaftlerin mit Staatsexamen für Lehramt an Realschulen, Diplom-Pädagogin und systemische Supervisorin und Coach (SG) lehrte sie zuvor an den Universitäten in Graz, Klagenfurt und Wien und vertrat Professuren an der HAWK Hildesheim (2005–2010) und an der Universität Innsbruck (2002–2005).

Jutta Hartmann engagiert sich u. a. in wissenschaftlichen Beiräten, beispielsweise im bundesweiten Dachverband professioneller Opferhilfeeinrichtungen „ado e.V.“ und in der Berliner Bildungseinrichtung zu Diversity, Gender und sexuelle Identität „KomBi e.V.“. Sie ist Mitglied im Leitungsteam des BA „Soziale Arbeit“ an der ASH Berlin sowie Vorsitzende der Auswahlkommission zur Vergabe des Tiburtius-Preises Berlin.

Forschungsschwerpunkte

Kritische Bildungstheorie, Gender und Queer Studies, Diskursanalyse, Herausforderungen geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Pädagogik. Jutta Hartmann entwickelte entlang der Dimensionen von Geschlecht, Sexualität und Lebensform eine macht- und identitätskritische „Pädagogik vielfältiger Lebensweisen“.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Hartmann, J. (2002). Vielfältige Lebensweisen. Dynamisierung in der Triade Geschlecht – Sexualität – Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik (Forschung Erziehungswissenschaft, Bd. 157). Opladen: Leske + Budrich.

Herausgaben:

  • Fritzsche, B., Hartmann, J., Schmidt, A. & Tervooren, A. (2001). Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen: Leske + Budrich.
  • Hartmann, J. (Hrsg.). (2004). Grenzverwischungen. Vielfältige Lebensweisen im Gender-, Sexualitäts- und Generationendiskurs (Sozial- und kulturwissenschaftliche Studientexte, Bd. 9). Innsbruck: Studia.
  • Hartmann, J., Klesse, C., Wagenknecht, P., Fritzsche, B. & Hackmann, K. (Hrsg.). (2007). Heteronormativität. Empirische Studien zu Geschlecht, Sexualität und Macht (Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung, Bd. 10). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hartmann, J. & ado e. V (Hrsg.). (2010). Perspektiven professioneller Opferhilfe. Theorie und Praxis eines interdisziplinären Handlungsfelds. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
    Hünersdorf, B. & Hartmann, J. (Hrsg.). (2013). Was ist und wozu betreiben wir Kritik in der Sozialen Arbeit? Disziplinäre und interdisziplinäre Diskurse. Wiesbaden: Springer VS.
  • Hartmann, J., Messerschmidt, A. & Thon, C. (Hrsg.). (2017, im Erscheinen). Queertheoretische Perspektiven auf Bildung. Pädagogische Kritik der Heteronormativität (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd. 13). Opladen: Barbara Budrich.

Artikel und Beiträge:

  • Hartmann, J. (2012). Improvisation im Rahmen des Zwangs. Gendertheoretische Herausforderungen der Schriften Judith Butlers für pädagogische Theorie und Praxis. In N. Ricken & N. Balzer (Hrsg.), Judith Butler: Pädagogische Lektüren (S. 149–178). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hartmann, J. (2012). Institutionen, die unsere Existenz bestimmen. Heteronormativität und Schule. Aus Politik und Zeitgeschichte, 62 (49/50), 34–41.
  • Hartmann, J. (2013). Bildung als kritisch-dekonstruktives Projekt – pädagogische Ansprüche und queere Einsprüche. In B. Hünersdorf & J. Hartmann (Hrsg.), Was ist und wozu betreiben wir Kritik in der Sozialen Arbeit? Disziplinäre und interdisziplinäre Diskurse (S. 255–280). Wiesbaden: Springer VS.
  • Hartmann, J. (2014). Queere Professionalität als Haltung des Infragestellens und Dynamisierens. Zur Dekonstruktion geschlechtlicher und sexueller Identität in der Sozialen Arbeit. Sozialmagazin. Die Zeitschrift für Soziale Arbeit, 04, S. 22–29.
  • Hartmann, J. (2014). Re-thinking family norms. Herausforderungen queer-familiärer Lebensweisen. In Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (Hrsg.), Forschung im Queerformat. Aktuelle Beiträge der LSBTI*-, Queer- und Geschlechterforschung (Queer Studies, Bd. 6, S. 215–232). Bielefeld: transcript.
  • Hartmann, J. (2015). Transformatorische Denkbewegungen. Weiterentwicklung von Sozialisationstheorien in Anschluss an Judith Butlers diskurstheoretisches Verständnis von Geschlecht. In B. Dausien, C. Thon & K. Walgenbach (Hrsg.), Geschlecht – Sozialisation – Transformationen (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd. 11, S. 53–76). Opladen: Budrich.
  • Hartmann, J. (2015). Sexuelle Diversität im Kontext Schule. Herausforderungen einer Pädagogik vielfältiger Lebensweise. In S. Huch & M. Lücke (Hrsg.), Sexuelle Vielfalt im Handlungsfeld Schule. Konzepte aus Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik (Pädagogik, S. 27–47). Bielefeld: transcript.
  • Hartmann, J. (2016). Why Diversity Needs to Include Queer: Ermöglichende Zugänge zur Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten. In P. Genkova & T. Ringeisen (Hrsg.), Handbuch Diversity Kompetenz: Gegenstandsbereiche (S. 1–17). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

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Dr. Andreas Heilmann

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Dr. phil. Andreas Heilmann, geb. 1968, studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München und arbeitete bis 1996 als Ingenieur im Technischen Dienst bei der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums in Köln und Berlin. Von 1996 bis 2001 studierte er Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB). Es folgten Tätigkeiten als Bildungsreferent in der sexual- und geschlechterpädagogischen Jugend- und Erwachsenenbildung in Berlin und als freiberuflicher Gender-Trainer und Gender-Mainstreaming-Berater des Gender-Forums Berlin. Von 2003 bis 2014 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HUB in verschiedenen Bereichen: von 2003 bis 2004 am GenderKompetenzZentrum an der Juristischen Fakultät unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Baer, von 2004 bis 2014 am Institut für Sozialwissenschaften im Lehr- und Forschungsbereich Soziologie der Arbeit und der Geschlechterverhältnisse sowie am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien. 2010 promovierte er zur Konstruktion homosexueller Männlichkeit und den Outings von Spitzenpolitikern der 2000er Jahre. Seit 2016 lehrt und forscht Andreas Heilmann am Arbeitsbereich Qualitative Methoden und Mikrosoziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Sylka Scholz des Instituts für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu männlichkeitssoziologischen Themen. Er ist assoziiertes Mitglied des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Forschungsschwerpunkte

Transformationen von Arbeit und Geschlecht, Männlichkeitssoziologie, Soziale Reproduktion und Care Work

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Heilmann, Andreas (2002). Mann sein! Stark sein! Schwul sein? Das Coming-out und das "Bild vom Mann". Hamburg: Männerschwarm.
  • Heilmann, Andreas (2014). Normalität auf Bewährung. Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit (Gender Studies). Bielefeld: transcript.

Herausgaben:

  • Frey, Michael; Heilmann, Andreas; Lohr, Karin; Manske, Alexandra & Völker, Susanne (Hrsg.) (2010). Perspektiven auf Arbeit und Geschlecht. Transformationen, Reflexionen, Interventionen (Arbeit und Leben im Umbruch, Bd. 20). München: Rainer Hampp.
  • Heilmann, Andreas; Jähnert, Gabriele; Schnicke, Falko; Schönwetter, Charlott & Vollhardt, Mascha (Hrsg.) (2015). Männlichkeit und Reproduktion. Zum gesellschaftlichen Ort historischer und aktueller Männlichkeitsproduktionen (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen). Wiesbaden: Springer VS.
  • Nickel, Hildegard Maria & Heilmann, Andreas (Hrsg.) (2013). Krise, Kritik, Allianzen. Arbeits- und geschlechtersoziologische Perspektiven (Arbeitsgesellschaft im Wandel). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Nickel, Hildegard Maria; Heilmann, Andreas; Hüning, Hasko & Lill, Max (Hrsg.) (2015). Geschlechterpolitik in Krisenzeiten. Eine Fallstudie im Bankensektor (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 169). Berlin: Edition Sigma.

Artikel und Beiträge:

  • Frey, Regina; Hartmann, Jutta; Heilmann, Andreas; Kugler, Thomas; Nordt, Stephanie & Smykalla, Sandra (2006). Gender-Manifest. Plädoyer für eine kritisch reflektierende Praxis in der genderorientierten Bildung und Beratung. Switchboard - Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, 18 (177), S. 4–7.
  • Heilmann, Andreas (2010). Hegemoniale Männlichkeit zwischen flexibler Modernisierung und 'systemischer' Krise. Erwägen Wissen Ethik, 21 (3), S. 355–358.
  • Heilmann, Andreas (2011). Normalisierung und Aneignung. Modernisierung und Flexibilisierung von Männlichkeiten im Rechtsextremismus. In Robert Claus, Esther Lehnert & Yves Müller (Hrsg.), "Was ein rechter Mann ist…". Männlichkeiten im Rechtsextremismus (Texte / Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 68, 2. Aufl., S. 53–66). Berlin: Dietz.
  • Heilmann, Andreas (2013). Die Krise männlicher Muster von Erwerbsarbeit – Chance für eine solidarische Arbeits- und Geschlechterpolitik? In Ingrid Kurz-Scherf & Alexandra Scheele (Hrsg.), Macht oder ökonomisches Gesetz? Zum Zusammenhang von Krise und Geschlecht (Arbeit - Demokratie - Geschlecht, Bd. 16, 2. Aufl., S. 52–67). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Heilmann, Andreas (2013). Out at the Top: Öffentliche Inszenierung von homosexueller Männlichkeit in den Spitzen der Politik. In Birgit Riegraf, Hanna Hacker, Heike Kahlert, Brigitte Peitz Martina Liebig & Rosa Reitsamer (Hrsg.), Geschlechterverhältnisse und neue Öffentlichkeiten. Feministische Perspektiven (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 36, S. 191–206). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Heilmann, Andreas (2015). Männlichkeit im Reproduktionsdilemma? Sozial- und zeitdiagnostische Perspektiven von Krisenanalysen. In Andreas Heilmann, Gabriele Jähnert, Falko Schnicke, Charlott Schönwetter & Mascha Vollhardt (Hrsg.), Männlichkeit und Reproduktion. Zum gesellschaftlichen Ort historischer und aktueller Männlichkeitsproduktionen (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen, S. 99–116). Wiesbaden: Springer VS.
  • Lill, Max & Heilmann, Andreas (2017). Blockierter Kulturwandel. Geschlechterpolitik im Finanzmarktkapitalismus. Gender – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 9 (2), S. 106–121. doi: 10.3224/gender.v9i2.08.

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Prof. Dr. Stefan Hirschauer

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Stefan Hirschauer, geb. 1960, studierte Soziologie an der Universität Bielefeld. 1991 wurde er aufgrund seiner Arbeit zur sozialen Konstruktion der Transsexualität promoviert. Von 1990 bis 1999 war er Redakteur und geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Soziologie und habilitierte sich 1998 mit einer Arbeit über kulturelle Praktiken der Repräsentation. Anschließend war er Heisenbergstipendiat der DFG und übernahm Gastprofessuren am Centre de Sociologie de l'Innovation (Paris), an der Universität Wien und an der Cornell University (USA). Von 2002 bis 2006 hatte er die Professur für Soziologie und Gender Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Seit 2006 ist Stefan Hirschauer Professor für Soziologische Theorie und Gender Studies an der Universität Mainz und seit 2013 Sprecher der DFG-Forschergruppe ‚Un/doing differences. Praktiken der Humandifferenzierung’.

Forschungsschwerpunkte

Praxistheorien, Qualitative Methoden, Soziologien des Wissens, des Körpers und der Geschlechterdifferenz

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Hirschauer, S. (1993). Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Über die Medizin und den Geschlechtswechsel (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1045). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Breidenstein, G., Hirschauer, S., Kalthoff, H. & Nieswand, B. (2013). Ethnografie. Die Praxis der Feldforschung (UTB, Bd. 3979). Konstanz: UVK.
  • Hirschauer, S., Heimerl, B., Hoffmann, A. & Hofman, P. (2014). Soziologie der Schwangerschaft. Exploration pränataler Sozialität (Qualitative Soziologie, Bd. 19). Stuttgart: Lucius & Lucius.

Herausgaben:

  • Hirschauer, S. & Amann, K. (Hrsg.). (1997). Die Befremdung der eigenen Kultur. Zur ethnographischen Herausforderung soziologischer Empirie (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1318). Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  • Kalthoff, H., Hirschauer, S. & Lindemann, G. (Hrsg.). (2008). Theoretische Empirie. Zur Relevanz qualitativer Forschung (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1881). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Artikel und Beiträge:

  • Hirschauer, S. (2001). Das Vergessen des Geschlechts. Zur Praxeologie einer Kategorie sozialer Ordnung. In B. Heintz (Hrsg.), Geschlechtersoziologie (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft, Bd. 41, S. 208–235). Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
  • Hirschauer, S. & Knapp, G.-A. (2006). Wozu Geschlechterforschung? Ein Dialog über Politik und den Willen zum Wissen. In B. Aulenbacher, M. Bereswill, M. Löw, M. Meuser, G. Mordt, R. Schäfer et al. (Hrsg.), FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the Art (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 19, S. 22–63). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Hirschauer, S. (2007). Arbeit, Liebe und Geschlechterdifferenz. Über die wechselseitige Konstitution von Tätigkeiten und Mitgliedschaften. In S. Biebl, V. Mund & H. Volkening (Hrsg.), Working girls. Zur Ökonomie von Liebe und Arbeit (Copyrights, Bd. 21, S. 23–41). Berlin: Kadmos.
  • Hirschauer, S. (2013). Geschlechts(in)differenz in geschlechts(un)gleichen Paaren. Zur Geschlechterunterscheidung in intimen Beziehungen. In A. Rusconi, C. Wimbauer, M. Motakef, B. Kortendiek & P. A. Berger (Hrsg.), Paare und soziale Ungleichheit (GENDER: Sonderheft, Bd. 2, S. 37–56). Leverkusen: Barbara Budrich.
  • Hirschauer, S. (2014). Un/doing Differences. Die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten. Zeitschrift für Soziologie, 43 (3), S. 170–191.

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Dr. Anna-Katharina Höpflinger

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Dr. Anna-Katharina Höpflinger studierte Theologie und Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Klassische Antike an der Universität Zürich. Sie promovierte 2010 in Religionswissenschaft über den mythologischen Kampf einer Gottheit gegen ein Schlangenwesen in der griechisch-römischen Antike und dem Alten Orient. Von 2009 bis 2012 war sie Mitarbeiterin im Projekt „Uncovering Gender. Religionen in der Schweiz“, einem an der Universität Neuchâtel angesiedelten Dachprojekt des Nationalen Forschungsprogramms (NFP 58). Von 2009 bis 2014 forschte sie außerdem im Rahmen des vom Österreichischen Fond zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanzierten Projektes „Commun(icat)ing Bodies. Body as a Medium in Religious Symbol Systems“, Universität Graz. Sie ist seit 2004 Mitglied der „Forschungsgruppe Medien und Religion“ und seit 2012 Oberassistentin am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik, Universität Zürich.

Forschungsschwerpunkte

Medien und Religion, Körper, Kleidung und Religion, Gender und Religion, Gender und Tod, Materielle Religion, Europäische und Antike Religionsgeschichte, Heavy Metal und Religion

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Höpflinger, A.-K. (2010). Schlangenkampf. Ein Vergleich von ausgewählten Bild- und Textquellen aus dem griechisch-römischen und dem altorientalischen Kulturraum. Zürich: Theologischer Verlag Zürich.
  • Höpflinger, A.-K. & Müller, Y. (2016). Ossarium. Beinhäuser der Schweiz. Zürich: Pano.

Herausgaben:

  • Höpflinger, A.-K., Jeffers, A. & Pezzoli-Olgiati, D. (Hrsg.). (2008). Handbuch Gender und Religion (UTB Theologie, Religion, Bd. 3062). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Dahinden, J., Höpflinger, A.-K. & Lavanchy, A. (Hrsg.). (2012) Gender and Religion: Towards Diversity [Themenheft]. Women's studies. An interdisciplinary journal, 41 (6). London: Routledge Taylor and Francis Group.
  • Glavac, M., Höpflinger, A.-K. & Pezzoli-Olgiati, D. (Hrsg.). (2013). Second Skin. Körper, Kleidung, Religion (Research in Contemporary Religion). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Ornella, A. D., Knauss, S. & Höpflinger, A.-K. (Hrsg.). (2014). Commun(icat)ing bodies. Body as a Medium in Religious Symbol Systems (Religion – Wirtschaft – Politik, Bd. 11). Zürich: Pano.
  • Höpflinger, A.-K. & Ornella, A. D. (Hrsg.). (2016). “I Sing the Body Electric”. Body, Voice, Technology and Religion (Journal for Religion, Film and Media, Bd. 2).

Artikel und Beiträge:

  • Höpflinger, A.-K. (2014). „Mit schlangen gürt ich meinen leyb“. Die Verhüllung der Frau und die Forderung nach Geschlechtergleichheit in der christlichen Religionsgeschichte. In J. Kokott & U. Mager (Hrsg.), Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter. Spannungen und ungelöste Konflikte (S. 105–119). Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Höpflinger, A.-K. (2014). The Circuit of Gender Constructions. Interrelating Religion, Gender and Body. In A. D. Ornella, S. Knauss & A.-K. Höpflinger (Hrsg.), Commun(icat)ing bodies. Body as a Medium in Religious Symbol Systems (Religion – Wirtschaft – Politik, Bd. 11, S. 281–298). Zürich: Pano.
  • Höpflinger, A.-K. (2015). Gender Equality in Death? The Normative Dimension of Roman Catholic Ossuaries. Religion and Gender, 5 (1), 18–34. Verfügbar unter https://www.religionandgender.org/articles/abstract/10.18352/rg.10080/
  • Höpflinger, A.-K. (2015). Imagining a Nation. The Civil-Religious Role of Female State Personifications. In D. Pezzoli-Olgiati (Hrsg.), Religion in Cultural Imaginary. Explorations in Visual and Material Practices (Religion – Wirtschaft – Politik, Bd. 13, S. 56–79). Zürich: Pano.
  • Höpflinger, A.-K. (2015). Staging the Dead. The Material Body as a Medium for Gender and Religion. Journal for Religion, Film and Media, 1 (1), 57–64. Verfügbar unter http://143.50.35.102/ojs-jrfm/index.php/ojs_jrfm/article/view/8/4

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Dr. Gabriele Jähnert

jaehnertKurzvita

Dr. Gabriele Jähnert studierte Germanistik, Anglistik und Pädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss 1982 als Diplomlehrerin ab. Ein anschließendes Forschungsstudium schloss sie 1986 mit einer Promotion über die Antikenrezeption Goethes im Festspiel Pandora ab. Zwischen 1986 und 1991 war sie wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Germanistik der Humboldt-Universität und übernahm im Anschluss die Geschäftsführung des Zentrums für transdisziplinäre Frauenforschung, das 2003 in Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) umbenannt wurde. Neben ihren Verpflichtungen innerhalb der Geschäftsführung des ZtG, die sie bis heute wahrnimmt, ist sie Herausgeberin der Bulletin Texte und des Bulletin-Info des ZtG sowie zahlreicher Sammelbände.

Forschungsschwerpunkte

Wissenschafts- und Geschlechtergeschichte, wissenschaftspolitische Interventionen zur Etablierung der Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik

Publikationen (Auswahl)

Herausgaben:

  • Braun, C. v., Brunotte, U., Dietze, G., Hrzan, D., Jähnert, G. & Pruin, D. (Hrsg.). (2006). 'Gotteskrie' und Geschlecht. Gewaltdiskurse in der Religion. Münster, Berlin: Lit Verlag (Herausgegeben im Auftrag des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin).
  • Auga, U., Bruns, C., Harders, L. & Jähnert, G. (Hrsg.). (2010). Das Geschlecht der Wissenschaften. zur Geschichte von Akademikerinnen im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M., New York: Campus.
  • Auga, U., Bruns, C., Dornhof, D. & Jähnert, G. (Hrsg.). (2011). Dämonen, Vamps und Hysterikerinnen. Geschlechter- und Rassenfigurationen in Wissen, Medien und Alltag um 1900. Bielefeld: transcript.
  • Binder, B., Jähnert, G., Kerner, I., Kilian, E. & Nickel, H. M. (Hrsg.). (2011). Travelling Gender Studies. grenzüberschreitende Wissens- und Institutionentransfers (1. Aufl.). Münster: Westfälisches Dampfboot.

Artikel und Beiträge:

  • Jähnert, G. (2010). Einleitung. In  Störgröße "F". Frauenstudium und Wissenschaftlerinnenkarrieren an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin - 1892 bis 1945 ; eine kommentierte Aktenedition (S. 9–16). Berlin: trafo Verlag.
  • Jähnert, G. (2010). Geschlechterforschung / Gender Studies. In H.-E. Tenorth (Hrsg.), Selbstbehauptung einer Vision (Geschichte der Universität Unter den Linden 1810 - 2010, Bd. 6, Bd. 6, S. 313–329). Berlin: Akademie Verlag.

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Dr. Sven Lewandowski

lewandowskiKurzvita

Sven Lewandowski studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Stuttgart und Hannover. 2003 wurde er mit seiner Arbeit „Sexualität in den Zeiten funktionaler Differenzierung. Eine systemtheoretische Analyse“ an der Universität Hannover zum Dr. phil. promoviert. Seit 2012 ist er als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig.

Neben seinen Lehr- und Forschungstätigkeiten ist er seit 2008 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift für Sexualforschung.

Forschungsschwerpunkte

Soziologie der Sexualität, Soziologische Theorie, Systemtheorie, Familiensoziologie

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Lewandowski, S. (2004). Sexualität in den Zeiten funktionaler Differenzierung. Eine systemtheoretische Analyse. Bielefeld: transcript.
  • Lewandowski, S. (2012). Die Pornographie der Gesellschaft. Beobachtungen eines populärkulturellen Phänomens. Bielefeld: transcript.

Herausgaben:

  • Lewandowski, S. (Hrsg.). (2012) Sexualsoziologie [Themenheft]. Zeitschrift für Sexualforschung, 25 (4). Stuttgart: Thieme (Gastherausgabe).
  • Lewandowski, S. & Koppetsch, C. (Hrsg.). (2015). Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Sexualität (KörperKulturen). Bielefeld: transcript.

Artikel und Beiträge:

  • Lewandowski, S. (2010). Sex does (not) matter. Von der sozialstrukturellen Irrelevanz des Sexuellen und der Ausdifferenzierung autonomer Sexualitäten. In T. Benkel & F. Akalin (Hrsg.), Soziale Dimensionen der Sexualität (Beiträge zur Sexualforschung, Bd. 94, S. 71–90). Gießen: Psychosozial.
  • Lewandowski, S. (2014). Die moderne Sexualität und das Lustprinzip. Über den Wandel und die Autonomisierung der Sexualität. In K. Menne & J. Rohloff (Hrsg.), Sexualität und Entwicklung. Beratung im Spannungsfeld von Normalität und Gefährdung (Veröffentlichungen der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, S. 34–57). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Lewandowski, S. (2014). Stiefgeschwister? Über das Verhältnis von Pornographie und moderner Sexualität. In L. Andergassen, T. Claassen, K. Grawinkel & A. Meier (Hrsg.), Explizit! Neue Perspektive zu Pornografie und Gesellschaft (Deep Focus, Bd. 17, S. 29–44). Berlin: Bertz + Fischer.
  • Lewandowski, S. (2015). Das Geschlecht der Heterosexualität oder Wie heterosexuell ist die Heterosexualität? In S. Lewandowski & C. Koppetsch (Hrsg.), Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Sexualität (KörperKulturen, S. 151–184). Bielefeld: transcript.
  • Lewandowski, S. (2015). Hardcore? Über die Anschlussfähigkeit der (Selbst-)Beschreibung der Gesellschaft als „pornografisiert“. In J. C. Aigner, T. Hug, M. Schuegraf & A. Tillmann (Hrsg.), Medialisierung und Sexualisierung. Vom Umgang mit Körperlichkeit und Verkörperungsprozessen im Zuge der Digitalisierung (Digitale Kultur und Kommunikation, Bd. 4, S. 33–55). Wiesbaden: Springer VS.

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Prof. Dr. Helma Lutz

KurzvitaPorträt Helma Lutz

Prof. Dr. Helma Lutz studierte Sozialpädagogik an der Universität Kassel und Soziologie, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Freien Universität (FU) Berlin, an der sie 1983 mit einem Diplom abschloss. 1990 wurde sie an der Universiteit van Amsterdam (NL) aufgrund ihrer Forschung über Türkische Sozialarbeiterinnen in den Niederlanden und Deutschland („Welten verbinden“) in der Soziologie promoviert (PhD). Daraufhin lehrte sie bis 1996 am Fachbereich Allgemeine Sozialwissenschaft der Universiteit Utrecht (NL), forschte zwischen 1995 und 2000 zum Teil parallel am Birkbeck College (University of London, UK) und der Amsterdam School for Social Sciences Research (NL) und vertrat von 1997 bis 1999 die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Frauenforschung am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster habilitierte sie sich zum Thema „Pädagogik der Vielfalt“ sowohl in der Erziehungswissenschaft (1999) als auch 2005 in der Soziologie (Schwerpunkt Migrations- und Kultursoziologie). In der Folge erhielt sie Rufe an verschiedene Universitäten und ist seit 2007 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Neben ihren zahlreichen Forschungs- und Lehrtätigkeiten ist Helma Lutz unter anderem Gutachterin für die Deutsche Forschungsgesellschaft, die European Science Foundation und das Netherlands Scientific Research Council (NWO). Sie ist darüber hinaus wissenschaftliche Beirätin der Zeitschrift Feministische Studien, stellvertretende geschäftsführende Direktorin des Cornelia Goethe Centrums sowie Netzwerkprofessorin im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung Nordrheinwestfalen.

Forschungsschwerpunkte

Frauen- und Geschlechterforschung; Migrationsforschung, Intersektionalitätsforschung, Rassismus- und Ethnizitätsforschung, Qualitative Forschungsmethoden/Biographieforschung.

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Lutz, H. (2008). Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung (2. Aufl.). Opladen, Farmington Hills: Budrich.
  • Lutz, H. (2011). The New Maids. Transnational Women and the Care Economy: Zed Books

 Herausgaben:

  • Lutz, H. & Gawarecki, K. (Hrsg.). (2005). Kolonialismus und Erinnerungskultur. Die Kolonialvergangenheit im kollektiven Gedächtnis der deutschen und niederländischen Einwanderungsgesellschaft (Niederlande-Studien, Bd. 40). Münster, New York, München, Berlin: Waxmann.
  • Völter, B., Dausen, B., Lutz, H. & Rosenthal, C. (Hrsg.). (2005). Biographieforschung im Diskurs (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Lutz, H. (Hrsg.). (2008). Migration and Domestic Work. A European Perspective on a Global Theme (Studies in migration and diaspora). Aldershot, Burlington: Ashgate.
  • Lutz, H. (Hrsg.). (2009). Gender mobil? Geschlecht und Migration in transnationalen Räumen (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 26). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Lutz, H., Vivar, M. T. H. & Supik, L. (Hrsg.). (2011). Framing intersectionality. Debates on a Multi-Faceted Concept in Gender Studies (The Feminist Imagination - Europe and Beyond Ser). Farnham, Burlington: Ashgate.
  • Lutz, H., Vivar, M. T. H. & Supik, L. (Hrsg.). (2013). Fokus Intersektionalität. Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzeptes (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 47, 2. Aufl.). Wiesbaden: Springer VS.
  • Schmidbaur, M., Lutz, H. & Wischermann, U. (Hrsg.). (2013). Klassikerinnen feministischer Theorie. Band III: Grundlagentexte ab 1986 (Frankfurter Feministische Texte - Sozialwissenschaften, Bd. 15). Sulzbach / Taunus: Ulrike Helmer.

Artikel und Beiträge:

  • Lutz, H. (2005). Geschlecht, Migration und Qualifikation. Neue oder alte Geschlechterordnung in der globalisierten Gesellschaft? In W. Ernst (Hrsg.), Leben und Wirtschaften - Geschlechterkonstruktionen durch Arbeit (Focus gender, Bd. 3, S. 110–123). Münster: Lit.
  • Lutz, H. & Davis, K. (2005). Geschlechterforschung und Biographieforschung: Intersektionalität als biographische Ressource am Beispiel einer außergewöhnlichen Frau. In B. Völter, B. Dausen, H. Lutz & C. Rosenthal (Hrsg.), Biographieforschung im Diskurs (1. Aufl., S. 228–247). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Lutz, H. (2006). Leben in der Twilightzone. Migration, Transnationalität und Geschlecht im Privathaushalt. In W. Ernst & U. Bohle (Hrsg.), Transformationen von Geschlechterordnungen in Wissenschaft und anderen sozialen Institutionen (Focus gender, Bd. 5, S. 19–30). Hamburg: Lit.
  • Lutz, H. (2006). Transnationale Dienstleistungen im Haushalt. Migrantinnen als Dienstmädchen in der globalisierten Welt. Forum Wissenschaft, 23 (3), 20–23.
  • Lutz, H. (2007). „Die 24-Stunden Polin.“. Eine intersektionelle Analyse transnationaler Dienstleistungen. In C. Klinger, G.-A. Knapp & B. Sauer (Hrsg.), Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität (Politik der Geschlechterverhältnisse, Bd. 36, S. 210–234). Frankfurt am Main: Campus.
  • Lutz, H. (2007). Sprich (nicht) drüber. Fürsorgearbeit von Migrantinnen in deutschen Privathaushalten. WSI-Mitteilungen (10), 554–560.
  • Lutz, H. (2008). Biographieforschung im Lichte postkolonialer Theorien. In J. Reuter & P.-I. Villa (Hrsg.), Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Intervention (Postcolonial Studies, Bd. 2, 1. Aufl., S. 115–136). Bielefeld: transcript.
  • Lutz, H. (2008). „Die Emanzipation kam voran wie eine Schnecke auf Glatteis.“. Der Kampf um Frauenrechte im europäischen Vergleich. In  Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Viele Kulturen – ein Ziel! (S. 18–27).
  • Lutz, H. (2008). Geschlecht, Ethnizität, Profession. Die neue Dienstmädchenfrage im Zeitalter der Globalisierung. In I. Lenz (Hrsg.), Die neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied : eine Quellensammlung (1. Aufl., S. 979–984). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Lutz, H. (2009). La Femme perdue. Gender im Migrationsprozess: die (Un-)Sichtbarkeit von Frauen auf dem transnationalen Arbeitsmarkt. In N. Bayer, A. Engl, S. Hess & J. Moser (Hrsg.), Crossing Munich. Beiträge zur Migration aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus. Ausstellungskatalog (S. 156–160). München: Silke Schreiber.
  • Lutz, H. (2010). Gender in the Migratory Process. Journal of Ethnic and Migration Studies, 36 (10), 1647–1663.
  • Lutz, H. & Palenga-Möllenbeck, E. (2010). Care-Arbeit, Gender und Migration. Überlegungen zu einer Theorie der transnationalen Migration im Haushaltsarbeitssektor in Europa. In U. Apitzsch & M. Schmidbaur (Hrsg.), Care und Migration. Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen (S. 143–162). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Lutz, H. (2011). Circular Migrant Domestic Care Workers in Germany and Austria. In  Women, Migration and the Work of Care. The United States in Comparative Perspective (United States Studies, S. 11–14).
  • Lutz, H. (2011). Lost in translation? The role of language in migrants' biographies: What can micro-sociologists learn from Eva Hoffman? European Journal of Women's Studies, 18 (4), 347–360.
  • Erel, U. & Lutz, H. (2012). Gender and transnationalism. EJW, 19 (4), 409–412.
  • Lutz, H. (2012). Cosmopolitanism and the importance of public urban dialogue. Forschung Frankfurt (1), 10–11.
  • Lutz, H. (2013). Aufbruch oder Business als usual? Vielfalt und Diversitätspolitik an deutschen Universitäten. In S.-F. Bender, M. Schmidbaur & A. Wolde (Hrsg.), Diversity ent-decken. Reichweiten und Grenzen von Diversity Policies an Hochschulen (Diversity und Hochschule, S. 13–31). Weinheim, Basel: Beltz Juventa.
  • Lutz, H. (2013). Patricia Hill Collins. In M. Schmidbaur, H. Lutz & U. Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Band III: Grundlagentexte ab 1986 (Frankfurter Feministische Texte - Sozialwissenschaften, Bd. 15, S. 66–72). Sulzbach / Taunus: Ulrike Helmer.

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Dr. Frauke Matthes

KurzvitaFrauke Matthes

Dr. Frauke Matthes studierte Germanistik und Anglistik in Leipzig und schloss 2003 als Magistra Artium ab. Anschließend wechselte sie an die University of Edinburgh, absolvierte dort einen Master in allgemeiner und vergleichender Literaturwissenschaft (M.Sc. of Comparative and General Literature) und wurde im Anschluss aufgrund ihrer Dissertationsschrift Writing and Muslim Identity: Representations of Islam in German and English Transcultural Literature, 1990-2006 promoviert (PhD). Sie war unter anderem Leverhulme Early Career-Fellow und unterrichtet seit 2010 deutsche Sprache und Literatur an der University of Edinburgh.

Forschungsschwerpunkte

Gender Studies, Masculinity Studies, transkulturelle Literatur und Kultur, Weltliteratur, Ethik und Literatur

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Matthes, F. (2011). Writing and Muslim identity. Representations of Islam in German and English transcultural literature, 1990-2006. London: Institute of Germanic & Romance Studies.
  • Matthes, F. New Masculinities in Contemporary German Literature.

Herausgaben:

  • Matthes, F. & Jeremiah, E. (Hrsg.). (2013). Ethical Approaches in Modern German-Language Literature and Culture (Edinburgh German Yearbook, Bd. 7). Rochester: Camden House.
  • Matthes, F. & Stewart, L. (Hrsg.). (2016). Emine Sevgi Özdamar at 70 (Oxford German Studies special issue, Bd. 45.3). Leeds: Maney Publishing.

Artikel und Beiträge:

  • Matthes, F. (2011). Clemens Meyer, Als wir träumten. Fighting "Like a Man". In L. Marven & S. Taberner (Hrsg.), Emerging German-Language Novelists of the Twenty-First Century (Studies in German Literature, Linguistics, and Culture, S. 89–104). Rochester: Camden House.
  • Matthes, F. (2012). "Der Fremde … das war dein Vater". Turkish Muslim Masculinism in Leyla. In T. Cheesman & K. E. Yesilada (Hrsg.), Feridun Zaimoglu (Contemporary German Writers and Filmmakers, Bd. 1, S. 167–181). Oxford: Peter Lang.
  • Matthes, F. (2012). 'Echter Südlander - Reb Motke - Deutschmann'? Debating Jewish Masculinity in Maxim Biller's Die Tochter. Forum for Modern Language Studies, 48 (3), 323–335.
  • Matthes, F. & Williams, D. (2013). Displacement, Self-(Re)Construction, and Writing the Bosnian War: Aleksandar Hemon and Saša Stanišić. Comparative Critical Studies, 10 (1), 27–45.
  • Matthes, F. & Bielby, C. (2015). Gender and Sexuality. In S. Colvin (Hrsg.), The Routledge Handbook of German Politics & Culture (S. 250-267). New York: Routledge.

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Prof. Dr. Paul Mecheril

Kurzvitapaul-mecheril

Prof. Dr. Phil. Paul Mecheril studierte Psychologie und Philosophie an den Universitäten Trier, Bielefeld, Wien und Münster. An der Universität Münster promovierte er in Psychologie, an der Universität Bielefeld habilitierte er sich im Fach Erziehungswissenschaft mit einer Arbeit zu (Mehrfach)Zugehörigkeiten in der Migrationsgesellschaft. Von März 2008 bis September 2011 hatte er an der Universität Innsbruck am Institut für Erziehungswissenschaft die Universitäts-Professur für Interkulturelles Lernen und Sozialer Wandel inne. Seit Oktober 2011 ist er Professor am Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg  und ist dort Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies

Forschungsschwerpunkte

Migrationspädagogik, Pädagogische Professionalität, Bildungsforschung sowie methodologische und methodische Fragen der Interpretation

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Mecheril, P. (2009). Politik der Unreinheit. Ein Essay über Hybridität (Passagen Gesellschaft, 2. durchgesehene Auflage). Wien: Passagen.
  • Mecheril, P., Kalpaka, A., Castro Varela, M. d. M., Dirim, I. & Melter, C. (2010). Migrationspädagogik (Bachelor | Master). Weinheim: Beltz.
  • Mecheril, P., Arens, S., Fegter, S., Hoffarth, B., Klingler, B., Machold, C. et al. (2013). Differenz unter Bedingungen von Differenz. Zu Spannungsverhältnissen universitärer Lehre. Wiesbaden: Springer VS.

Herausgaben:

  • Mecheril, P., Arens, S., Thomas-Olalde, O., Melter, C. & Romaner, E. (Hrsg.). (2013). Migrationsforschung als Kritik? Kontur einer Forschungsperspektive. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Broden, A. & Mecheril, P. (Hrsg.). (2014). Solidarität in der Migrationsgesellschaft. Befragungen einer normativen Grundlage (Migration - Macht - Bildung, Bd. 1). Bielefeld: transcript.
  • Mecheril, P. (Hrsg.). (2014). Subjektbildung. Interdisziplinäre Analysen der Migrationsgesellschaft (Migration - Macht - Bildung, Bd. 2). Bielefeld: transcript.
  • Reuter, J. & Mecheril, P. (Hrsg.). (2015). Schlüsselwerke der Migrationsforschung. Pionierstudien und Referenztheorien (Interkulturelle Studien). Wiesbaden: Springer VS.

Artikel und Beiträge:

  • Mecheril, P. (2012). Ästhetische Bildung und Kunstpädagogik. Migrationspädagogische Anmerkungen. Art Education Research, 3 (6). Zugriff am 04.02.2015. Verfügbar unter http://iae-journal.zhdk.ch/files/2012/12/AER6_Mecheril.pdf
  • Hazibar, K. & Mecheril, P. (2013). Es gibt keine richtige Pädagogik in falschen gesellschaftlichen Verhältnissen. Widerspruch als Grundkategorie einer Behinderungspädagogik. Zeitschrift für Inklusion (1). Zugriff am 04.02.2015. Verfügbar unter http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/23/23
  • Mecheril, P. & Rose, N. (2013). Die Bildung der Anderen. Ein subjektivierungstheoretischer Zugang zu migrationsgesellschaftlichen Positionierungen. In C. Thompson, K. Jergus & G. Breidenstein (Hrsg.), Interferenzen. Perspektiven kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung (S. 130–152). Weilerswist: Velbrück.
  • Mecheril, P. & Vorrink, A. J. (2013). (Selbst)Bildung und Differenz(ordnungen). Das Beispiel HartzIV, 28 (2), 4–9. Zugriff am 04.02.2015. Verfügbar unter http://www.uni-graz.at/kuckuck/ku/index.php?option=com_content&view=article&id=134:0213-leseprobe&catid=95:0213-bilden-editorial&Itemid=55
  • Geipel, K. & Mecheril, P. (2014). Postsouveräne Subjektivität als Bildungsziel? Skeptische Anmerkungen. In B. Kleiner & N. Rose (Hrsg.), (Re-)Produktion von Ungleichheiten im Schulalltag. Judith Butlers Konzept der Subjektivation in der erziehungswissenschaftlichen Forschung (S. 35–54). Opladen: Budrich.
  • Gottuk, S. & Mecheril, P. (2014). Einer Praxis einen Sinn zu verleihen, heißt sie zu kontextualisieren. Methodologie kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung. In F. v. Rosenberg & A. Geimer (Hrsg.), Bildung unter Bedingungen kultureller Pluralität (S. 87–107). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Mecheril, P. (2014). Die Illusion der Inklusion. Bildung und die Migrationsgesellschaft. In F. Zotta (Hrsg.), Vielfältiges Deutschland. Bausteine für eine zukunftsfähige Gesellschaft (S. 200–216). Gütersloh: Bertelsmann.
  • Mecheril, P. (2014). Kritik als Leitlinie (migrations)pädagogischer Forschung. In A. Ziegler & E. Zwick (Hrsg.), Theoretische Perspektiven der modernen Pädagogik (Reform und Innovation. Beiträge pädagogischer Forschung, Bd. 26, S. 159–173). Berlin: Lit.
  • Mecheril, P. (2014). Postkommunitäre Solidarität als Motiv kritischer (Migrations-)Forschung. In A. Broden & P. Mecheril (Hrsg.), Solidarität in der Migrationsgesellschaft. Befragungen einer normativen Grundlage (Migration - Macht - Bildung, Bd. 1, S. 73–93). Bielefeld: transcript.
  • Mecheril, P. (2014). Was ist das X im Postmigrantischen? sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2 (3), 107–112. Zugriff am 04.02.2015. Verfügbar unter http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/150/253
  • Çiçek, A., Heinemann, A. & Mecheril, P. (2015). Warum so empfindlich? Die Autorität rassistischer Ordnung oder ein rassismuskritisches Plädoyer für mehr Empfindlichkeit. In B. Marschke & H. U. Brinkmann (Hrsg.), "Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…". Alltagsrassismus in Deutschland (Studien zu Migration und Minderheiten, Bd. 27, S. -). Berlin: Lit.
  • Mecheril, P. & Quehl, T. (2015). Die Sprache der Schule. Eine migrationspädagogische Kritik der Bildungssprache. In N. Thoma & M. Knappik (Hrsg.), Sprache und Bildung in Migrationsgesellschaften. Machtkritische Perspektiven auf ein prekarisiertes Verhältnis. im Druck (Kultur und soziale Praxis, S. -). Bielefeld: transcript.

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Prof. Dr. Michael Meuser

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Prof. Dr. Micheal Meuser wurde 1952 in Köln geboren. Er studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politische Wissenschaft an der Universität Bonn und wurde 1982 durch die Philosophische Fakultät der Universität Bonn aufgrund einer Arbeit zum Verhältnis von Verstehender Soziologie und Sozialpädagogik promoviert. Zwischen 1980 und1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. wissenschaftlicher Assistent an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland Pfalz und der Universität Bremen, an der er 1997 habilitiert wurde. Danach folgte eine freiberufliche Tätigkeit als Dozent und Referent. Zwischen Oktober 2000 und April 2003 vertrat er die Professur Soziologie – Empirische Sozialforschung an der Universität Siegen. In der Folge war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen und vertrat den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Siegen (2005). 2006 bis 2007 war er freiberuflich tätig, unter anderem bei der Durchführung einer qualitativen Evaluation des Emmy-Noether-Programms der DFG im Auftrag des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ). Zudem war er Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel, St. Gallen und Luzern, bevor er 2007 die Professur für Soziologie der Geschlechterverhältnisse am Institut für Soziologie der Technischen Universität Dortmund antrat, die er seither innehat. Seine Forschungspraxis umfasst Projekte wie „Kollektive Orientierungen von Männern im Wandel des Geschlechterverhältnisses“ (1993 – 1997), „Doppelkarrierepaare: Normalisierungsleistungen und Geschlechterkonstruktionen unter den Bedingungen einer wechselseitigen Entgrenzung von Beruf und Familie“ (2000 – 2003), „Ambivalenzen einer stärkeren Involvierung des Vaters im familialen Binnenraum“ (2009 – 2012) „Geschlecht, Milieu, Ethnizität: Peer-Kulturen und schulische Anforderungen in intersektionaler Perspektive“ (2010 - 2013) u.a.

Michael Meuser ist Mitherausgeber der Reihe „Geschlecht und Gesellschaft“ im VS Verlag für Sozialwissenschaften. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift „Gender“ und des Boards des Research Networks „Women's and Gender Studies“ der European Sociological Association (seit 2012 Vice Chair), des Konzils der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Jugendinstituts.

Forschungsschwerpunkte

Soziologie der Geschlechterverhältnisse, der Männlichkeit, des Körpers, Wissenssoziologe, Wissenschaftsforschung, Politische Soziologie und Methoden qualitativer Sozialforschung

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Behnke, C. & Meuser, M. (1999). Geschlechterforschung und qualitative Methoden (Qualitative Sozialforschung, Bd. 1). Opladen: Leske + Budrich.
  • Meuser, M. (2007). Herausforderungen. Männlichkeit im Wandel der Geschlechterverhältnisse (Siegener Beiträge zur Soziologie, Bd. 9). Köln: Köppe.
  • Aulenbacher, B., Meuser, M. & Riegraf, B. (2010). Soziologische Geschlechterforschung. Eine Einführung (Studienskripten zur Soziologie). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Meuser, M. (2010). Geschlecht und Männlichkeit. Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster (3. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Herausgaben:

  • Aulenbacher, B., Bereswill, M., Löw, M., Meuser, M., Mordt Gabriele, Schäfer, R. et al. (Hrsg.). (2006). FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the art (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 19, 1. Aufl.). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Klein, G. & Meuser, M. (Hrsg.). (2008). Ernste Spiele. Zur politischen Soziologie des Fussballs (Materialitäten, Bd. 6). Bielefeld: transcript.
  • Bohnsack, R., Marotzki, W. & Meuser, M. (Hrsg.). (2010). Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung (UTB, Bd. 8226, 3. Aufl.). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Honer, A., Meuser, M. & Pfadenhauer, M. (Hrsg.). (2010). Fragile Sozialität. Inszenierungen, Sinnwelten, Existenzbastler (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Ronald Hitzler zum 60. Geburtstag).
  • Bereswill, M., Meuser, M. & Scholz, S. (Hrsg.). (2011). Dimensionen der Kategorie Geschlecht: der Fall Männlichkeit (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 22, 3. Aufl.). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Keller, R. & Meuser, M. (Hrsg.). (2011). Körperwissen (Wissen, Kommunikation und Gesellschaft, 1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Meuser, M., Calmbach, M., Kösters, W., Melcher, M., Scholz, S. & Toprak, A. (Hrsg.). (2013). Jungen und ihre Lebenswelten. Vielfalt als Chance und Herausforderung (1. Aufl.). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.

Artikel und Beiträge:

  • Meuser, M. (2005). Strukturübungen. Peer Groups, Risikohandeln und die Aneignung des männlichen Geschlechtshabitus. In V. King & K. Flaake (Hrsg.), Männliche Adoleszenz. Sozialisation und Bildungsprozesse zwischen Kindheit und Erwachsensein (S. 309–323). Frankfurt a.M., New York: Campus.
  • Meuser, M. (2006). Körper-Handeln. Überlegungen zu einer praxeologischen Soziologie des Körpers. In R. Gugutzer (Hrsg.), body turn. Perspektiven der Soziologie des Körpers und des Sports (Materialitäten, Bd. 2, S. 95–116). Bielefeld: transcript.
  • Meuser, M. (2007). Serious Games. Competition and the Homosocial Construction of Masculinity. NORMA, 2 (1), 38–51.
  • Meuser, M. (2009). "Gender Competence". Gender Mainstreaming, Managing Diversity and the Professionalisation of Gender Politics in Germany. In M. F. Özbilgin (Hrsg.), Equality, Diversity and Inclusion at Work. A Research Companion (S. 149–158). Cheltenham: Edward Elgar.
  • Meuser, M. (2009). Geschlecht und Gewalt. Zur geschlechtlichen Konstruktion von Verletzungsmacht und Verletzungsoffenheit. In K. Inhetveen & G. Klute (Hrsg.), Begegnungen und Auseinandersetzungen. Festschrift für Trutz von Trotha (S. 304–323). Köln: Köppe.
  • Meuser, M. (2009). Research on Masculinities in German Speaking Countries. Developments, Discussions and Research Themes. Culture, Society & Masculinities, 1 (1), 33–58.
  • Meuser, M. & Nagel, U. (2009). Experteninterview im Wandel der Wissensproduktion. In A. Bogner, B. Littig & W. Menz (Hrsg.), Experteninterviews. Theorie, Methoden, Anwendungsfelder (3. Aufl., S. 35–60). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Lengersdorf, D. & Meuser, M. (2010). Wandel von Arbeit - Wandel von Männlichkeiten. Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 35 (2), 89–103.
  • Meuser, M. (2010). Geschlecht, Macht, Männlichkeit. Strukturwandel von Erwerbsarbeit und hegemoniale Männlichkeit, 21 (3), 325–336.
  • Meuser, M. (2010). Geschlechtersoziologie. In G. Kneer & M. Schroer (Hrsg.), Handbuch Spezielle Soziologien (1. Aufl., S. 145–162). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Meuser, M. (2011). Die Entdeckung der „neuen Väter". Vaterschaftspraktiken, Geschlechtsnormen und Geschlechterkonflikte. In K. Hahn & C. Koppetsch (Hrsg.), Soziologie des Privaten (S. 71–82). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Meuser, M. & Scholz, S. (2011). Krise oder Strukturwandel hegemonialer Männlichkeit? In M. Bereswill & A. Neuber (Hrsg.), In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 31, S. 56–79). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Aulenbacher, B., Meuser, M. & Riegraf, B. (2012). Geschlecht, Ethnie, Klasse im Kapitalismus. Über die Verschränkung sozialer Verhältnisse und hegemonialer Deutungen im gesellschaftlichen Reproduktionsprozess. BJS, 22 (1), 5–27.
  • Behnke, C. & Meuser, M. (2012). "Look here mate! I'm taking parental leave for a year". Involved Fatherhood and Images of Masculinity. In M. Oechsle, U. Müller & S. Hess (Hrsg.), Fatherhood in late modernity. Cultural Images, Social Practices, Structural Frames (S. 129–145). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Meuser, M. (2012). Entgrenzungsdynamiken. Geschlechterverhältnisse im Umbruch. Aus Politik und Zeitgeschichte, 62 (40), 17–24.
  • Aulenbacher, B., Meuser, M. & Riegraf, B. (2013). Hegemonie und Subversion. Zur Pluralisierung hegemonialer Verhältnisse im Verhältnis von Öffentlichkeiten und Privatheit. In B. Riegraf, H. Hacker, H. Kahlert, B. P. M. Liebig & R. Reitsamer (Hrsg.), Geschlechterverhältnisse und neue Öffentlichkeiten. Feministische Perspektiven (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 36, S. 18–36). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Meuser, M. (2013). Geschlecht. In C. Gudehus & M. Christ (Hrsg.), Gewalt. Ein interdisziplinäres Handbuch (S. 209–214). Stuttgart: J.B. Metzler.

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PD Dr. Katrin Meyer

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PD Dr. Katrin Meyer studierte Philosophie, deutsche Literaturwissenschaft und Kirchengeschichte an der Universität Basel und der Freien Universität Berlin. Sie promovierte 1997 in Philosophie mit einer Dissertation über Friedrich Nietzsches zweite Unzeitgemäße Betrachtung „Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben“, war anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kritischen Gesamtausgabe von Nietzsches Gesammelten Briefen (Colli/Montinari-Ausgabe) beteiligt und als wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Basel tätig. Von 1997 bis 2001 arbeitete sie als persönliche Mitarbeiterin des Generalsekretärs im Generalsekretariat des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Von 2001 bis 2005 war sie wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Philosophie an der Universität St. Gallen und 2004 Visiting Scholar an der University of California, Berkeley, USA. 2012 wurde sie an der Universität Basel aufgrund ihrer Arbeit „Macht, Gewalt und Ohnmacht. Normative Sozialphilosophie nach Arendt und Foucault“ habilitiert.

Seit 2005 ist Katrin Meyer gesamtschweizerische Koordinatorin des von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) geförderten Programms „Netzwerk Gender Studies Schweiz“ am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Daneben wirkt sie als Privatdozentin für Philosophie an der Universität Basel und übernimmt regelmäßig Lehraufträge für Philosophie, Gender Studies und politische Theorie an Universitäten in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Sie ist Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung und Mitglied der akademischen Trägerschaft des Graduiertenkollegs Gender Studies der Universität Basel.

Forschungsschwerpunkte

Politische Theorie und Sozialphilosophie, feministische Philosophie, Demokratietheorien, Theorien der Macht und Gewalt, Theorien der Sicherheit, Intersektionalitätstheorien

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Meyer, K. (1998). Ästhetik der Historie. Friedrich Nietzsches "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" (Epistemata Reihe Philosophie, Bd. 238). Würzburg: Königshausen & Neumann.
  • Meyer, K. (2016, im Erscheinen). Macht und Gewalt im Widerstreit. Politisches Denken nach Hannah Arendt. Basel: Schwabe.

Herausgaben:

  • Meyer, K. & Reibnitz, B. v. (Hrsg.). (2000). Friedrich Nietzsche / Franz und Ida Overbeck: Briefwechsel. Stuttgart: Metzler.
  • Purtschert, P., Meyer, K. & Winter, Y. (Hrsg.). (2008). Gouvernementalität und Sicherheit. Zeitdiagnostische Beiträge im Anschluss an Foucault. Bielefeld: transcript.

Artikel und Beiträge:

  • Meyer, K. (2009). Kritik der Sicherheit. Vom gouvernementalen Sicherheitsdenken zur Politik der "geteilten Sorge". Traverse. Zeitschrift für Geschichte, S. 25–39.
  • Purtschert, P. & Meyer, K. (2010). Die Macht der Kategorien. Kritische Überlegungen zur Intersektionalität. Feministische Studien. Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, 1, S. 130–142.
  • Comtesse, D. & Meyer, K. (2011). Plurale Perspektiven auf die Postdemokratie. Zeitschrift für Politische Theorie, 1 (1), 63–75.
  • Meyer, K. (2011). Kritik der Postdemokratie. Rancière und Arendt über die Paradoxien von Macht und Gleichheit. Leviathan, 39 (1), 21–38.
  • Meyer, K. (2012). Demokratie ohne Menschenrechte? Das Problem der normativen Unbestimmtheit von Demokratien nach Platon, Lefort und Arendt. In B. Helmer, A. Hügli & C. Chiesa (Hrsg.), Die Idee der Demokratie. L'idée de démocratie (Studia philosophica. Jahrbuch der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft, Bd. 71, S. 107–127). Basel: Schwabe.
  • Meyer, K. (2013). Die Macht der Verschleierung. Zur Wahrheitsfrage in der feministischen Kritik an Ideologie, Macht und Hegemonie. In Grisard, Dominique, Jäger, Ulle & T. König (Hrsg.), Verschieden sein. Nachdenken über Geschlecht und Differenz (S. 95–106). Sulzbach/Taunus: Helmer.
  • Meyer, K. (2014). Schützen, Ermächtigen, Bedrohen. Intersektionale Perspektiven auf politische Theorien und Praktiken der Sicherheit. In S. Braunschweig (Hrsg.), "Als habe es die Frauen nicht gegeben". Beiträge zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (S. 207–217). Zürich: Chronos.
  • Meyer, K. (2015). Gouvernementale Sicherheit, vergeschlechtlichte Risiken und das feministische Potential geteilter Sorge. In B. Bargetz, G. Ludwig & B. Sauer (Hrsg.), Gouvernementalität und Geschlecht. Politische Theorie im Anschluss an Michel Foucault (Politik der Geschlechterverhältnisse, Bd. 52, S. 139–160). Frankfurt am Main, New York: Campus.
  • Meyer, K. (2015). Krisis des Machtbegriffs und Kritik der Gewalt. In A. Hügli, J. Friedrich, D. Thomae, M. Festl & F. Grosser (Hrsg.), Über Krise und Kritik. Crise et critique (Studia philosophica. Jahrbuch der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft, Bd. 74, S. 93–105). Basel: Schwabe.
  • Meyer, K. (2016). Demokratie zwischen Volkssouveränität und egalitärer Machtteilung. Kritische Überlegungen aus neorepublikanisch-feministischer Perspektive. In A. Demirovic (Hrsg.), Transformation der Demokratie – demokratische Transformation. Münster: Westfälisches Dampfboot.

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PD Dr. Sylvia Mieszkowski

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Sylvia Mieszkowski studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Deutsche Literatur an den Universitäten in München und St. Andrews (UK). Die Dissertation „Teasing Narratives“ (2003), über scheiternde Verführer und erfolgreiche Verführungstexte, entstand im Rahmen des Münchner Graduiertenkollegs „Geschlechterdifferenz & Literatur”. Ein DFG-Stipendium führte sie an die Amsterdam School of Cultural Analysis, danach arbeitete sie als Mitarbeiterin von Susanne Scholz am IEAS der Goethe Universität Frankfurt. Auf die Habilitation 2011 folgten Verträge am Amsterdam University College und der American University of Paris, ein Gend-Up-Stipendium an der Universität Salzburg sowie Lehrstuhlvertretungen an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Zürich. Aktuelle Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen viktorianischen und neo-viktorianischen Narrativen, mit seriellem Erzählen in den Unterhaltungsgenres Operette, Literatur und Fernsehen, und mit dem Kurzgeschichten-Oeuvre von A.L. Kennedy. Im Sommersemester 2015 vertritt sie eine Professur an der Universität Bayreuth.

Sylvia Mieszkowski ist Fachreferentin für die Sparten Gender Studies und Queer Studies des Rezensionsorgans IASL-online und war als externe Gutachterin für die Studienstiftung des Deutschen Volkes, für die Zeitschrift Zeitsprünge: Studien zur Frühen Neuzeit und für das Marie Andeßner-Habilitationsstipendium der Universität Salzburg tätig.

Forschungsschwerpunkte

Anglistische Literaturwissenschaft, vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts, Gender Studies, Queer Theory, Kulturanalyse und Sound Studies

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Resonant Alterities: Sound, Desire and Anxiety in Non-Realist Fiction, Bielefeld: [transcript], 2014. ISBN 978-3-8376-2202-7.
  • Teasing Narratives: Europäische Verführungsgeschichten nach ihrem Goldenen Zeitalter, Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2003. ISBN: 3-503-06181-9.

Herausgaben:

  • Jorge Sacido-Romero und Sylvia Mieszkowski (Hgg.), Sound Effects: The Object Voice in English Fiction, vorr. Amsterdam: Rodopi, 2015.
  • Sylvia Mieszkowski und Christine Vogt-William (Hgg.), Disturbing Bodies, Berlin: trafo, 2008.

Artikel und Beiträge:

  • “Kitsch als Kitt: Die ‘preposterous history’ von Gilbert & Sullivans The Mikado in Mike Leighs Topsy-Turvy”, in: Kitsch und Nation hg. von Kathrin Ackermann und Christopher F. Laferl; Bielefeld: [transcript], erscheint 2015.
  • “Feudal Furies: Interpellation and Tragic Irony in Shakespeare’s Coriolanus”, in: Zeitsprünge 18 (2014), Heft 3/4, S. 101-116, erscheint 2015.
  • “QueerIng Ads? Imagepflege (in) der heteronormativen Gesellschaft,” in: Jörn Arendt, Lutz Hieber und York Kautt (Hg.), Kampf um Images: Visuelle Kommunikation in gesellschaftlichen Konfliktlagen, Bielefeld: transcript, 2014, S. 117-136.
  • “Unauthorised Intercourse: Early Modern Bed Tricks and their Under-Lying Ideologies”, in: Zeitschrift für Anglistik und Amerikanistik 04/2013, S. 319-340.

Rezensionen:

  • Rezension ohne Titel von: Netzwerk Körper (ed.), What Can a Body Do? Praktiken und Figurationen des Körpers in den Kulturwissenschaften, Frankfurt/Main: Campus, 2012, in: Journal for the Study of British Cultures 21.2 (Dez 2014).
  • “On making the wrong kind of noise” Doppelrezension von: David Mann, Shakespeare’s Women: Performance and Conception. Cambridge: Cambridge University Press, 2008 und Anna Kamaralli, Shakespeare and the Shrew: Performing the Defiant Female Voice. Palgrave Shakespeare Studies. Houndsmills: Palgrave Macmillan, 2012, in: Shakespeare-Jahrbuch 150 (2014), S. 219-221.

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Dr. med. Friedrich Moll

Kurzvitamoll

Dr. med. Friedrich Moll, M. A. studierte bis 1984 Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, an der er mit einer Arbeit zur „Langzeituntersuchung über die Wirkung von Adriamycin und Cisplatin auf das Blasenurothel des Hundes“ 1986 promoviert wurde. 1993 legte er die europäische Facharztprüfung als Urologe (Fellow of the European Board of Urology) ab. Zusätzlich erlangte er 1996 einen Master of Arts im Studiengang „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ an der Technischen Universität Kaiserslautern.

1999 war er Mitbegründer des Arbeitskreises Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Urologie und ist seit 2008 dessen Vorsitzender. Darüber hinaus ist er Kurator von Museum, Bibliothek und Archiv zur Geschichte der Urologie (DGU) in Düsseldorf, Mitglied des Historical Commitee der American Urological Association und des Beirats der Internationalen Nitze-Leiter-Gesellschaft für Endoskopie in Wien. Neben seiner Tätigkeit als Facharzt für Urologie, Medikamentöse Tumortherapie und Andrologie im Krankenhaus Köln-Holweide wirkte er als Lehrbeauftragter von 2008 bis 2014 an der Universität Ulm und 2015 am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln. Ab Januar 2016 arbeitet er in gleicher Funktion am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Medizin, der Naturwissenschaften und des Krankenhauswesens, insbesondere im Bereich der Geschichte, Theorie und Ethik der Urologischen Praxis, der Urologie im Nationalsozialismus sowie der Urologie in Deutschland zwischen 1945 und 1990 und der urologische Museologie

Publikationen (Auswahl)

Herausgaben:

  • Krischel, M., Moll, F., Bellmann, J., Scholz, A. & Schultheiss, D. (Hrsg.). (2011). Urologen im Nationalsozialismus. Biografien und Materialien. Berlin: Hentrich & Hentrich.
  • Krischel, M., Moll, F., Bellmann, J., Scholz, A. & Schultheiss, D. (Hrsg.). (2011). Urologen im Nationalsozialismus. Zwischen Anpassung und Vertreibung. Berlin: Hentrich & Hentrich.
  • Rathert, P., Brandt, A. S. & Moll, F. (Hrsg.). (2013). Urologie mit Herz und Verstand. Kongresse - Präsidenten - Eröffnungsreden. Deutsche Gesellschaft für Urologie 1907-2012. Berlin: Springer.
  • Halling, T. & Moll, F. (Hrsg.). (2014). Urologie im Rheinland. Ort und Raum in der Medizingeschichte. Berlin: Springer.
  • Halling, T., Moll, F. & Fangerau, H. (Hrsg.). (2015). Urologie 1945–1990. Entwicklung und Vernetzung der Medizin in beiden deutschen Staaten. Berlin: Springer.

Artikel und Beiträge:

  • Moll, F., Rathert, P. & Fangerau, H. (2013). Qualitätskriterien für Sammlungen medizinischer wissenschaftlicher Fachgesellschaften. Die Sammlungen der DGU erfüllen ihre Anforderungen. Der Urologe, 52 (12), 1715–1720.
  • Halling, T., Umehara, H. & Moll, F. (2014). Deutsch-japanischer Wissenschaftsaustausch in der Urologie im frühen 20. Jahrhundert. Der Urologe, 53 (1), 67–82.
  • Marx, F.-J. & Moll, F. (2014). Die Zirkumzision von der Antike bis heute. Eine medizinhistorische Übersicht. Zeitschrift für medizinische Ethik, 60 (1), 3–19.
  • Moll, F. (2014). Medizingeschichtliche und urologische Aspekte der Knabenbeschneidung. In M. Franz (Hrsg.), Die Beschneidung von Jungen. Ein trauriges Vermächtnis (S. 20–52). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Moll, F., Halling, T., Leissner, J. & Fangerau, H. (2015). Tyson-Drüsen. Zur Eponymik und Diskussion in Urologie und Dermatologie. Der Urologe, 54 (6), 878–886.

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Prof. Dr. Kurt Mühler

Kurzvita

Prof. Dr. Kurt Mühler wurde in Leipzig geboren, studierte Soziologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig (heute Universität Leipzig) und schloss 1973 mit einem Diplom ab. 1981 promovierte er an der Universität Leipzig über Methoden zur Prognose sozialer Veränderungen und wurde sechs Jahre darauf aufgrund einer Arbeit zum Wandel von Lebenswerten im Erwachsenenalter habilitiert. Seit 1992 wirkt er als Professor für Sozialisation und Interaktion am Institut für Soziologie an der Universität Leipzig.
Ab 1983 arbeitete Kurt Mühler - in überwiegend federführender Rolle - in verschiedenen Forschungsprojekten der Themenfelder regionale Identität, Netzwerkforschung und zur sozialen Lage von Küstler_innen im Freistaat Sachsen usw. Gegenwärtig forscht Kurt Mühler zu den Ursachen von Kriminalitätseinstellungen und ihrer Wirkungen auf Sozialverhalten, zur Abhängigkeit des Sozialverhaltens in Abhängigkeit geschlechtlicher Dispositionen und zu den Ursachen für raumbezogene Gruppenidentifikationen.

Forschungsschwerpunkte

Geschlechternormen, Handlungstheorie, Sozialisationstheorie, Theorie abweichenden Verhaltens, Einstellung zu Bestrafung sowie sozialer Kontrolle und Exklusion, Strukturmerkmale von Population und chronisch mehrfachgeschädigter Abhängigkeitskranker, regionale und nationale Identifikation

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Mühler, K. & Leonhardt, H.-J. (2010). Rückfallprävention für chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke. Möglichkeiten und Grenzen therapeutischer Beeinflussung kognitiv-emotionaler Ressourcen. Freiburg im Breisgau: Lambertus.

Artikel und Beiträge:

  • Mühler, K. (2009). Männer und Hausarbeit - Wider die Natur? Eine kritische Auseinandersertzung mit aktuellen Tendenzen im Diskurs über die Geschlechter. In I. Nagelschmidt & K. Wojke (Hrsg.), Typisch männlich!? Fachtagung zum Welttag des Mannes 2007 (Leipziger Gender-Kritik, Bd. 1, S. 57–76). Frankfurt am Main [u.a.]: Peter Lang.
  • Mühler, K. (2010). Identifikation versus Distanz. In M. Glaab, W. Weidenfeld & M. Weigl (Hrsg.), Deutsche Kontraste 1990-2010. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur (S. 616–652). Frankfurt am Main: Campus.
  • Mühler, K. (2012). Warum es sich lohnt, Alltagstheorien zum Strafen ernst zu nehmen. Zur Vermittlung zwischen autoritären Einstellungen und Strafverlangen. Soziale Probleme, 23 (2), 133–165.

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Prof. Dr. phil. Ruth Müller

Kurzvita

ruthmueller smallProf. Dr. Ruth Müller studierte von 2000 bis 2007 Molekulare Biologie mit Vertiefung in Genetik, Zellbiologie und Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien. Während des Studiums war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Universität Wien im Fachbereich gynäkologische Onkologie (2001–2005) und wissenschaftliche Mitarbeiterin und Diplomandin am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (2005–2007), wo sie auch ihre Doktorarbeit zu Arbeits- und Wissenskulturen in den Lebenswissenschaften verfasste (2007–2012). Anschließend arbeitete Ruth Müller als Postdoc-Wissenschaftlerin am Österreichischen Institut für internationale Politik im Fachbereich Internationale Wissenschafts- und Technologiepolitik (2012–2013) sowie in der Research Policy Group an der Universität Lund in Schweden (2013–2015). Darüber hinaus war sie wiederholt Gastwissenschaftlerin am Science & Justice Research Center der University of California Santa Cruz (2010, 2011 & 2014). Seit Februar 2015 ist sie Tenure-Track-Professorin für Wissenschafts- und Technologiepolitik am Munich Center for Technology in Science der Technischen Universität München.

Forschungsschwerpunkte

Interaktionen von Forschungspolitik, institutionelle Werte und akademische Wissenskulturen; Normen und Praxen akademischer Karriereentwicklung und ihre epistemischen Konsequenzen; Soziologie und Epistemologie der Lebenswissenschaften; Gender, Diversity und feministische Wissenschaftstheorie

Publikationen (Auswahl)

Artikel und Beiträge:

  • Müller, Ruth (2013). „Karriere machen“ in den Lebenswissenschaften. Welche Rolle spielt Geschlecht? In Kristina Binner, Bettina Kubicek, Anja Rozwandowicz & Lena Weber (Hrsg.), Die unternehmerische Hochschule aus der Perspektive der Geschlechterforschung. Zwischen Aufbruch und Beharrung (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 39, S. 118–136). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Pickersgill, Martyn; Niewohner, Jorg; Müller, Ruth; Martin, Paul & Cunningham-Burley, Sarah (2013). Mapping the new molecular landscape: social dimensions of epigenetics. New Genetics and Society, 32 (4), S. 429–447. doi: 10.1080/14636778.2013.861739.
  • Müller, Ruth (2014). Postdoctoral Life Scientists and Supervision Work in the Contemporary University. A Case Study of Changes in the Cultural Norms of Science. Minerva, 52 (3), S. 329–349. doi: 10.1007/s11024-014-9257-y.
  • Müller, Ruth (2014). Racing for What? Anticipation and Acceleration in the Work and Career Practices of Academic Life Science Postdocs. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 15 (3).
  • Müller, Ruth & Kenney, Martha (2014). Agential Conversations. Interviewing Postdoctoral Life Scientists and the Politics of Mundane Research Practices. Science as Culture, 23 (4), S. 537–559. doi: 10.1080/09505431.2014.916670.
  • Müller, Ruth & Witjes, Nina (2014). Of Red Threads and Green Dragons. Austrian Sociotechnical Imaginaries about STI cooperation with China. In Maximilian Mayer, Mariana Carpes & Ruth Knoblich (Hrsg.), The Global Politics of Science and Technology - Vol. 2. Perspectives, Cases and Methods (Global Power Shift, S. 47–66). Berlin, Heidelberg: Springer.
  • Fochler, Maximilian; Felt, Ulrike & Müller, Ruth (2016). Unsustainable Growth, Hyper-Competition, and Worth in Life Science Research: Narrowing Evaluative Repertoires in Doctoral and Postdoctoral Scientists Work and Lives. Minerva, 54, S. 175–200. doi: 10.1007/s11024-016-9292-y.
  • Kenney, Martha & Müller, Ruth (2016). Of Rats and Women. Narratives of Motherhood in Environmental Epigenetics. BioSocieties. doi: 10.1057/s41292-016-0002-7.

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Jun. Prof. Dr. Ulf Papenfuß

KurzvitaPapenfuss

Prof. Dr. Ulf Papenfuß wurde 1979 in Pinneberg geboren. Von 1999 bis 2013 war er Offizier der Bundeswehr. In diesem Rahmen studierte er bis 2006 Betriebswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität (HSU), arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter zwischen 2008 und 2010 am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre sowie bis 2013 am Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, insbesondere Steuerung öffentlicher Organisationen an der HSU, und wurde 2012 mit einer Arbeit zur Public Corporate Governance promoviert. 2013 wurde Ulf Papenfuß zum Juniorprofessor für Public Management an der Universität Leipzig ernannt.

Ulf Papenfuß ist u.a. Mitglied der Academy of Management (Public & Nonprofit Division / Management Education Division), des International Public Management Network, der International Research Society for Public Management und im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (Wissenschaftliche Kommission, öffentliche Betriebswirtschaftslehre und Hochschulmanagement).

Forschungsschwerpunkte

Public Corporate Governance, Rechnungswesen öffentlicher Unternehmen

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Jeske, B. & Papenfuß, U. (2006). Institutionen wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung im internationalen Vergleich. Kann der Sachverständigenrat vom Council of Economic Advisers lernen? (Hochschulschriften, Bd. 107). Marburg: Metropolis.
  • Müller, S., Papenfuß, U. & Schaefer, C. (2009). Rechnungslegung und Controlling in Kommunen. Status quo und Reformansätze (Kommunale Verwaltungssteuerung, Bd. 1). Berlin: Erich Schmidt.
  • Papenfuß, U. (2013). Verantwortungsvolle Steuerung und Leitung öffentlicher Unternehmen. Empirische Analyse und Handlungsempfehlungen zur Public Corporate Governance. Wiesbaden: Springer Gabler.

Artikel und Beiträge:

  • Papenfuß, U. (2007). Eine Lanze für den Sachverständigenrat? Plädoyer für eine differenziertere Analyse wirtschaftswissenschaftlicher Beratungsinstitutionen. Perspektiven der Wirtschaftspolitik (4), 335–358.
  • Müller, S., Papenfuß, U. & Schaefer, C. (2009). Grundsachverhalte und empirische Analyse zur instrumentellen Ausgestaltung des kommunalen Verwaltungscontrollings. VM, 15 (1), 13–18.
  • Müller, S., Papenfuß, U. & Schaefer, C. (2009). Kosten- und Leistungsrechnung in der öffentlichen Verwaltung. Potentiale, Problemfelder und empirische Analyse auf kommunaler Ebene. In C. Schaefer & H. Fischer (Hrsg.), Neues Verwaltungsmanagement. Verwaltung modernisieren, Ressourcen nutzen, Abläufe optimieren (S. 1–24). Stuttgart: Raabe.
  • Papenfuß, U. (2010). Aligning Accountability Reporting to Developments in Public Service Provision. An Empirical Internet Study of all Austrian, German and Swiss Towns and States from an Agency-Theory Perspective. International Review of Administrative Sciences, 76 (4), 555–576.
  • Papenfuß, U. (2011). Beteiligungsberichterstattung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Repräsentative Befunde und Reformvorschläge für die öffentliche Hand. ZögU, 34 (4), 375–395.
  • Papenfuß, U. (2011). Spärliche Offenlegung der Managervergütung in öffentlichen Unternehmen. Erste repräsentative Studie und Vierjahresvergleich bei Landeshauptstädten und Bund. VM, 17 (6), 288–298.
  • Papenfuß, U. & Aufenacker, M. (2011). Organisationsmodelle und Personaleinsatz im öffentlichen Beteiligungsmanagement. Eine Analyse auf Grundlage von Experteninterviews in 75 deutschen Großstädten. ZögU, 34 (1), 25–50.
  • Papenfuß, U. (2012). Vergütungsunterschiede bei Aufsichtsräten öffentlicher Unternehmen. Ein Städtevergleich. Der Aufsichtsrat (1), 6–7.
  • Papenfuß, U. & Schaefer, C. (2012). Verwaltungsmodernisierung und New Public Management. Perspektiven für Ausbildung und Forschung. In G. Richter (Hrsg.), Neuausrichtung der Bundeswehr. Beiträge zur professionellen Führung und Steuerung (Schriftenreihe des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr, Bd. 12, S. 27–45). Wiesbaden: Springer VS.
  • Papenfuß, U., Behrens, S. & Sandig, T. (2013). Frauen in Top-Gremien öffentlicher Unternehmen. Follow-up Studie zeigt niedrige sowie je nach Region und Branche stark schwankende Repräsentation. ZCG (1), 5–9.
  • Papenfuß, U. & Müller, S. (2013). Regelungsunterschiede in Public Corporate Governance Kodizes am Beispiel Gender Diversity, Entsprechenserklärungen und Gesellschaftsvertragsanpassungen. Notwendigkeit für eine bundeslandübergreifende Expertenkommission. ZCG (1), 18–23.
  • Papenfuß, U. & Schimmelpfennig, A. (2013). Ethik, CSR und Public Management in der universitären Ausbildung? Eine deutschlandweite Analyse betriebswirtschaftlicher Studiengänge. In J. Kegelmann, R. Böhmer & H. Willmann (Hrsg.), Rechnungswesen und Controlling in der öffentlichen Verwaltung (S. 753–776). Freiburg: Haufe.
  • Papenfuß, U. & Schmidt, C. A. (2013). Jahresabschlussanalyse bei öffentlichen Unternehmen. Follow-up Kennzahlenvergleich und GuV-Offenlegungskultur in 16 Branchen aus 20 Großstädten. In J. Kegelmann, R. Böhmer & H. Willmann (Hrsg.), Rechnungswesen und Controlling in der öffentlichen Verwaltung (S. 1237–1269). Freiburg: Haufe.
  • Papenfuß, U. & Schmidt, C. A. (2013). Offenlegungskultur und Gesetzeskonformität öffentlicher Unternehmen. Eine repräsentative Analyse für 17 Branchen und 20 Großstädte. Der Betrieb, 65 (34), 1857–1864.

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Prof. Rebecca Pates PhD

Kurzvita

Bild Rebecca PatesProf. Rebecca Pates PhD studierte Philosophie und Moderne Fremdsprachen an der Universität Oxford, an der sie 1989 den Bachelor of Arts ablegte. Im Anschluss daran arbeitete sie am Kwun Tong Maryknoll College in Hongkong als Lehrerin. An der McGill University Montréal (CAN) studierte sie  später Philosophie und schloss als Master of Arts mit einer Arbeit über die Möglichkeiten anarchistischer Ordnungen ab. Mit ihrer Arbeit zum Thema „The End of Punishment: Philosophical Considerations on an Institution“ wurde sie 2001, ebenfalls in Montréal, promoviert (PhD). Seit 2001 ist Rebecca Pates am Institut Politikwissenschaft an der Universität Leipzig tätig.

2004 wurde ihr dort der Theodor-Litt-Preis für besonderes Engagement in der Lehre verliehen. Sie hat erfolgreich eine Reihe von Drittmitteln eingeworben und eine Vielzahl von Forschungsprojekten geleitet. Zu diesen zählen unter anderem „Cross-border crime prevention programmes: Germany – Poland – Czech Republic“ (bis 2006), „The Administration of Prostitution: Saxony, Poland, Czech Republic“ (bis 2007) und „Rechtsextremismus im ländlichen Raum“ (bis 2007). Zudem war sie Leiterin eines EU-finanzierten Projekts zur staatlichen Reaktion auf Rechtsradikalismus in Deutschland und Schweden (bis 2009). 2011 bis 2012 leitete sie das Projekt „Lost in Translation“ zur Analyse aktueller Tendenzen zur Bedeutungsverschiebung zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Wissenschaftssprache.

Rebecca Pates ist unter anderem Mitherausgeberin der Zeitschrift „Behemoth: A Journal on Civilisation“ (seit 2005), stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie (seit 2010) und seit 2012 stellvertretende Sprecherin im Profilbildenden Forschungsbereich „Contested Order“.

Forschungsschwerpunkte

Gender-Theorie, politische Anthropologie sowie Staatstheorie

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Pates, R. (2007). The end of punishment. Philosophical considerations on an institution. Frankfurt am Main, New York: Peter Lang.
  • Pates, R., Schmidt, D. & Buck, E. (2009). Die Verwaltung der Prostitution. Eine vergleichende Studie am Beispiel deutscher, polnischer und tschechischer Kommunen (Gender Studies). Bielefeld: transcript.
  • Pates, R., Schmidt, D. & Dölemeyer, A. (2011). Transnationale Kriminalitätsbekämpfung und Sexindustrie. Bericht aus europäischen Grenzregionen. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang.

Herausgaben:

  • Donat, E., Froböse, U. & Pates, R. (Hrsg.). (2009). Nie wieder Sex. Geschlechterforschung am Ende des Geschlechts (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Liebscher, D. & Fritzsche, H. (2010). Antidiskriminierungspädagogik. Konzepte und Methoden für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen (S. Karawanskij, R. Pates & D. Schmidt, Hrsg., 1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Schochow, M. & Pates, R. (Hrsg.). (2013). Der "Ossi". mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer. Wiesbaden: Springer VS.

Artikel und Beiträge:

  • Pates, R. (2006). Auferstehungsmärkte: Zur Ökonomie von Körperteilen. In L. Hermes da Fonseca & Kliche Thomas (Hrsg.), Verführerische Leichen - verbotener Verfall. "Körperwelten" als gesellschaftliches Schlüsselereignis (Perspektiven politischer Psychologie, Bd. 1). Lengerich, Berlin, Bremen, Miami, Riga, Viernheim, Wien, Zagreb: Pabst Science Publishers.
  • Pates, R. & Fach, W. (2006). Entgrenztes Eigentum. Vom Lebensmittel zum Organhandel. Comparativ, 16 (5-6), 71–82.
  • Pates, R. (2008). Are Women human? Prostitution and the Search for the Right Rights. In K. d. Feyter & G. Pavlakos (Hrsg.), The tension between group rights and human rights. A multidisciplinary approach (Human rights law in perspective, Bd. 13, S. 175–192). Oxford: Hart.
  • Pates, R. (2008). Wahrheiten über Opfer. Menschenhandelsdiskurse im Vergleich. Bulletin Texte (35), 90–105.
  • Pates, R. (2009). Wie man Geschlechter macht: eine Einleitung in mikropolitische Studien. In E. Donat, U. Froböse & R. Pates (Hrsg.), Nie wieder Sex. Geschlechterforschung am Ende des Geschlechts (1. Aufl., S. 9–41). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Pates, R. (2010). Deviant Girls, Small-scale Entrepreneurs and the Regulation of German Sex Workers. In M. H. Ditmore, A. Levy & A. Willman (Hrsg.), Sex work matters. Exploring money, power and intimacy in the sex industry (S. 184–202). London: Zed.
  • Pates, R. (2011). Die Hölle sind immer die anderen. Moralische Ordnungen in Trainings gegen ‘Rechtsextremisten’. In E. Buck, A. Dölemeyer, P. Erxleben, S. Kausch, A. Mehrer, M. Rodatz et al. (Hrsg.), Ordnung. Macht. Extremismus. Effekte und Alternativen des Extremismusmodells (1. Aufl., S. 212–239). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Pates, R. (2011). Verwaltung politischer Devianz. Das Problem des Wissens. In E. Buck, A. Dölemeyer, P. Erxleben, S. Kausch, A. Mehrer, M. Rodatz et al. (Hrsg.), Ordnung. Macht. Extremismus. Effekte und Alternativen des Extremismusmodells (1. Aufl., S. 191–211). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Pates, R. (2012). Liberal Laws Juxtaposed with Rigid Control: an Analysis of the Logics of Governing Sex Work in Germany. Sex Res Soc Policy, 9 (3), 212–222.
  • Pates, R. (2013). Einleitung. Der Ossi als symbolischer Ausländer. In M. Schochow & R. Pates (Hrsg.), Der "Ossi". mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer (S. 7–20). Wiesbaden: Springer VS.

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Prof. Dr. Barbara Rendtorff

Foto RendtorffKurzvita

Prof. Dr. Barbara Rendtorff studierte bis 1976 Soziologie, Geschichte und Pädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und schloss sowohl mit einem Diplom (Soziologie) als auch dem Ersten Staatsexamen (Lehramt Gymnasium) ab. Nach dem Absolvieren des Referendariats (2. Staatsexamen 1979) wurde sie 1983 aufgrund der Arbeit Weibliches Prinzip - weibliche Praxis. Grundlagen für eine feministische Bildungsarbeit promoviert. Direkt im Anschluss war sie Mitarbeiterin im Leitungsteam der Frankfurter Frauenschule (SFBF e.V.) und vertrat zwischen 1994 und 1995 die Professur für Historisch-Pädagogische Frauenforschung und die Professur für Frauenforschung und Schulpädagogik an der heutigen Goethe-Universität. 1997 erhielt sie von der Universität Osnabrück die Venia Legendi für eine Arbeit zu Geschlecht und symbolische Kastration. Über Körper, Matrix, Tod und Wissen. Zwischen 2001 und 2008 nahm sie verschiedene Gast- und Vertretungsprofessuren für unter anderem Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik sowie Gender Studies / Erziehungswissenschaft der Universitäten Köln, Halle-Wittenberg und Salzburg wahr. 2008 hörte sie einen Ruf der Universität Paderborn und lehrt dort seitdem als ordentliche Professorin für Schulpädagogik und Geschlechterforschung.

Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit ist Barbara Rendtorff Mitglied im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung Nordrhein-Westfalen und wissenschaftliche Leiterin des Zentrums für Geschlechterstudien / Gender Studies (ZG) der Universität Paderborn. Bis 2012 war sie Vorsitzende der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE und ist unter anderem Mitbegründerin und Mitherausgeberin der Reihe Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE.

Forschungsschwerpunkte

Theorie(n) der Geschlechterverhältnisse, Psychoanalytische Ansätze (Freud und Lacan) zu Geschlecht und Sexuierung, Entstehung und Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen, Herausbildung und Wirkung von Geschlechterbildern in Kindheit und Jugendalter, Wirkungen von geschlechtsbezogenen Erwartungen in der Schule, Konzepte von Fremdheit / Andersheit / Geschlecht

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Rendtorff, B. (2006). Erziehung und Geschlecht. Eine Einführung (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher, Bd. 690). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Rendtorff, B. (2011). Bildung der Geschlechter (Praxiswissen Bildung). Stuttgart: Kohlhammer.

Herausgaben:

  • Rendtorff, B. & Burckhart, S. (Hrsg.). (2008). Schule, Jugend und Gesellschaft. Ein Studienbuch zur Pädagogik der Sekundarstufe (Schulpädagogik). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Rendtorff, B., Mahs, C. & Wecker, V. (Hrsg.). (2011). Geschlechterforschung. Theorien, Thesen, Themen zur Einführung. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Kleinau, E. & Rendtorff, B. (Hrsg.). (2012). Eigen und anders. Beiträge aus der Geschlechterforschung und der psychoanalytischen Pädagogik (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Bd. 2). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Moser, V. & Rendtorff, B. (Hrsg.). (2012). Riskante Leben? Geschlechterordnungen in der Reflexiven Moderne (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Bd. 8). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Rendtorff, B. & Kleinau, E. (Hrsg.). (2013). Differenz, Diversität und Heterogenität in erziehungswissenschaftlichen Diskursen (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Bd. 3). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.

Artikel und Beiträge:

  • Rendtorff, B. (2009). Unbehagliche Differenzen. Frauen, Männer und Kultur. In M. Dörr & J. C. Aigner (Hrsg.), Das neue Unbehagen in der Kultur und seine Folgen für die psychoanalytische Pädagogik (S. 73–89). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Rendtorff, B. (2012). Überlegungen zu Sexualität, Macht und Geschlecht. In W. Thole, M. Baader, W. Helsper & M. Kappeler (Hrsg.), Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (Publikation der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), S. 138–150). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Rendtorff, B. (2012). „Walter hat ein Würstchen…“. Geschlechtliche Andere. In E. Kleinau & B. Rendtorff (Hrsg.), Eigen und anders. Beiträge aus der Geschlechterforschung und der psychoanalytischen Pädagogik (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Bd. 2, S. 81–96). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.
  • Rendtorff, B. (2013). ‚mitgedacht‘. Geschlecht als diskursive Figur. In B. Rendtorff & E. Kleinau (Hrsg.), Differenz, Diversität und Heterogenität in erziehungswissenschaftlichen Diskursen (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Bd. 3, S. 13–26). Opladen, Berlin, Toronto: Budrich.

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Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich

markus-rieger-ladichKurzvita

Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich studierte Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg sowie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, an deren Philosophischer Fakultät er 2002 aufgrund der Arbeit „Mündigkeit als Pathosformel“ zum Dr. phil. promoviert wurde. Im Anschluss daran lehrte und forschte er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bonn und war von 2007 bis 2010 als wissenschaftlicher Oberassistent am Pädagogischen Institut der Universität Zürich (CH) tätig. Bis 2011 war er zudem Lehrbeauftragter am Soziologischen Seminar der Universität in Sankt Gallen (CH) und vertrat Professuren für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Universität Fribourg (CH). Aufgrund seiner Forschungen zur Machtkritik des pädagogischen Feldes erteilte ihm die Philosophische Fakultät der Universität Zürich (CH) 2011 die Venia Legendi für Allgemeine Erziehungswissenschaft. Von 2011 bis 2013 hatte er die Professur für Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg inne. Seit 2013 ist er Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.
Im Zentrum seiner Forschungen steht die Analyse der machtförmigen Verfasstheit pädagogischer Praktiken. Zu diesem Zweck untersucht er Bildungs- und Erziehungsprozesse im Rückgriff auf sozialtheoretische und kulturwissenschaftliche Konzepte. In den Blick geraten dabei sowohl Modelle der Subjektivierung und Adressierung als auch die räumliche und materielle Dimension von Bildungseinrichtungen sowie die ‚Scheiternsanfälligkeit‘ pädagogischer Bemühungen und deren Verstrickung in symbolische Gewaltverhältnisse.

Forschungsschwerpunkte

machttheoretisch informierte Bildungstheorie, Ästhetik- und Kulturtheorie, Subjekttheorie

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Rieger, M. (1997). Ästhetik der Existenz? Eine Interpretation von Michel Foucaults Konzept der 'Technologien des Selbst' anhand der 'Essais' von Michel de Montaigne. Münster, New York: Waxmann.
  • Rieger-Ladich, M. (2002). Mündigkeit als Pathosformel. Beobachtungen zur pädagogischen Semantik (Theorie und Methode Sozialwissenschaften). Konstanz: Universitätsverlag.

Herausgaben:

  • Ricken, N. & Rieger-Ladich, M. (2004). Michel Foucault: pädagogische Lektüren (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Friebertshäuser, B., Rieger-Ladich, M. & Wigger, L. (Hrsg.). (2009). Reflexive Erziehungswissenschaft. Forschungsperspektiven im Anschluss an Pierre Bourdieu (2. durchgesehene u. erweiterte Auflage). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Frost, U. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.). (2012). Demokratie setzt aus. Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform (Sonderheft zur Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik). Paderborn: Schöningh.
  • Koller, H.-C. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.). (2013). Vom Scheitern. Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane III (Theorie bilden, Bd. 32, 1. Aufl.). Bielefeld: transcript.
  • Alkemeyer, T., Kalthoff, H. & Rieger-Ladich, M. (Hrsg.). (im Druck). Bildungspraxis. Körper, Räume, Objekte. Weilerswist: Velbrück.

Artikel und Beiträge:

  • Rieger-Ladich, M. (2012). „Biographien“ und „Lebensläufe“. Das Scheitern aus der Perspektive der Pädagogischen Anthropologie. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 88 (4), 606–623.
  • Rieger-Ladich, M. (2012). Klassenzimmer und ihre „materielle Dimension“. Praxistheoretische Überlegungen und methodologische Reflexionen. In H. Schröteler-von Brandt, T. Coelen, A. Zeising & A. Ziesche (Hrsg.), Raum für Bildung. Ästhetik und Architektur von Lern- und Lebensorten (Kultur- und Medientheorie, 1. Aufl., S. 59–82). Bielefeld: transcript.
  • Rieger-Ladich, M. (2012). Konsens suchen oder Dissens bezeugen? Politik, Bildung und (Post-)Demokratie. In U. Frost & M. Rieger-Ladich (Hrsg.), Demokratie setzt aus. Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform (Sonderheft zur Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, S. 30–46). Paderborn: Schöningh.
  • Rieger-Ladich, M. (2012). Rhetorik des Kreativen: Beobachtungen zum Kindermuseum. In Y. Leonard (Hrsg.), Kindermuseen. Strategien und Methoden eines aktuellen Museumstyps (Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement, S. 39–49). Bielefeld: transcript.
  • Rieger-Ladich, M. (2013). Historische Romane als Elemente diskursiver Formationen: Nathaniel Hawthorne und die Anfänge der Kindheitsforschung. In P. Bühler, T. Bühler & F. Osterwalder (Hrsg.), Europäische Literatur und Pädagogik im 19. Jahrhundert (PRISMA - Beiträge zur Erziehungswissenschaft aus historischer, psychologischer und soziologischer Perspektive, Bd. 21). Bern: Haupt.
  • Rieger-Ladich, M. (2013). Kältebad und Schocktherapie. Niklas Luhmann als Charismatiker zweiter Ordnung. In P. Bühler, T. Bühler & F. Osterwalder (Hrsg.), Zur Inszenierungsgeschichte pädagogischer Erlöserfiguren (PRISMA - Beiträge zur Erziehungswissenschaft aus historischer, psychologischer und soziologischer Perspektive, Bd. 19, 1. Aufl., S. 73–90). Bern: Haupt.
  • Rieger-Ladich, M. (2013). Macht und Gewalt. In C. Wulf & J. Zirfas (Hrsg.), Handbuch Pädagogische Anthropologie (S. 285–293). Wiesbaden: Springer VS.
  • Rieger-Ladich, M. (2013). Verhängnisvolle Zurechnungspraxis. Zweierlei Formen des Scheiterns in Philip Roths „Nemesis“. In H.-C. Koller & M. Rieger-Ladich (Hrsg.), Vom Scheitern. Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane III (Theorie bilden, Bd. 32, 1. Aufl., S. 85–110). Bielefeld: transcript.
  • Rieger-Ladich, M. (2014). Auffälliges Vermeidungsverhalten. Scheitern als Gegenstand des pädagogischen Diskurses. In R. John & A. Langhof (Hrsg.), Scheitern - Ein Desiderat der Moderne? (Innovation und Gesellschaft, S. 279–299). Wiesbaden: Springer VS.
  • Rieger-Ladich, M. (2014). Erkenntnisquellen eigener Art? Literarische Texte als Stimulanzien erziehungswissenschaftlicher Reflexion. Zeitschrift für Pädagogik (3), 350–367.
  • Rieger-Ladich, M. (2014). Erziehungswissenschaft als Kritische Theorie? Intellektuelle Stellungskämpfe nach 1945. In R. Fatke & J. Oelkers (Hrsg.), Die Erziehungswissenschaft und ihr Selbstverständnis heute (Zeitschrift für Pädagogik: Beiheft, Bd. 60, 1. Aufl., S. 66–83). Weinheim: Beltz.
  • Rieger-Ladich, M. (2014). Mangelnde Tatsbestands-Gesinnung. Organisation als blinder Fleck des pädagogischen Diskurses? In B. Menke & T. Glaser (Hrsg.), Experimentalordnungen der Bildung. Exteriorität – Theatralität – Literarizität (S. 279–292). Paderborn: Fink.

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Prof. Dr. Birgit Riegraf

riegrafKurzvita

Prof. Dr. Birgit Riegraf studierte Politikwissenschaften, Soziologie, Psychologie und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WBZ) tätig, war Mitglied des Graduiertenkollegs „Geschlechterverhältnisse und sozialer Wandel. Definitionsmacht und Handlungsspielräume von Frauen“ des Universitätsverbunds Dortmund, Bielefeld, Bochum und Essen sowie Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Förderprogramms Chancengleichheit der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit und Frauen. 1995 wurde sie an der Freien Universität Berlin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft mit der Arbeit „Betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen als Gegenstand mikropolitischer Aushandlungen in Unternehmen“ promoviert. Von 1995 bis 2009 war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann als wissenschaftliche Angestellte und zuletzt als Akademische Oberrätin an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld beschäftigt. 2004 wurde sie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld habilitiert. Danach hatte sie verschiedene Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten in Duisburg-Essen, Braunschweig und Göttingen inne. Seit 2009 ist sie Professorin für Allgemeine Soziologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn und seit 2010 Prodekanin der Fakultät.
Darüber hinaus ist Prof. Dr. Riegraf Netzwerkprofessorin im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung Nordrheinwestfalen, Vertrauensdozentin der Friedrich-Ebert-Stiftung und als Gutachterin für die Swiss National Science Foundation (Schweizer Nationalfond), die Österreichische Akademie der Wissenschaften, für die European Academy for Management (Euram), für die Zeitschrift GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft sowie für die Österreichische Forschungsgemeinschaft tätig. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe „Geschlecht und Gesellschaft“ im VS Verlag für Sozialwissenschaften und der Reihe „Arbeitsgesellschaft im Wandel“ im Verlag Beltz/Juventa. Derzeit ist sie außerdem Sprecherin der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Forschungsschwerpunkte

Gesellschafts-, Gerechtigkeits- und Staatstheorien, Arbeits- und Organisationssoziologie, Wissenschafts- und Hochschulforschung, Theorien und Methodologien der Frauen- und Geschlechterforschung

Publikationen (Auswahl)

Monographien / Lehrbücher:

  • Aulenbacher, B., Meuser, M. & Riegraf, B. (Hrsg.). (2010). Soziologische Geschlechterforschung. Eine Einführung (Studienskripten zur Soziologie). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Müller, U., Riegraf, B. & Wilz, S. M. (Hrsg.). (2013). Geschlecht und Organisation (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 45). Wiesbaden: Springer VS.

Herausgaben:

  • Aulenbacher, B., Fleig, A. & Riegraf, B. (Hrsg.). (2010) Organisation, Geschlecht, soziale Ungleichheiten [Themenheft]. Feministische Studien: Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, 28 (1). Stuttgart: Lucius und Lucius (Gastherausgabe).
  • Riegraf, B., Aulenbacher, B., Kirsch-Auwärter, E. & Müller, U. (Hrsg.). (2010). GenderChange in Academia. Re-mapping the Fields of Work, Knowledge, and Politics from a Gender Perspective (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Riegraf, B., Metz-Göckel, S. & Theobald, H. (Hrsg.). (2011) Gender und Care [Themenheft]. Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 3 (3). Leverkusen: Budrich (Gastherausgabe).
  • Aulenbacher, B. & Riegraf, B. (Hrsg.). (2012). Erkenntnis und Methode. Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 43, 2. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Riegraf, B., Hacker, H., Kahlert, H., Liebig, B. P. M. & Reitsamer, R. (Hrsg.). (2013). Geschlechterverhältnisse und neue Öffentlichkeiten. Feministische Perspektiven (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 36). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Rendtorff, B., Riegraf, B. & Mahs, C. (Hrsg.). (2014). 40 Jahre Feministische Debatten. Resümee und Ausblick. Weinheim: Beltz Juventa.

Artikel und Beiträge:

  • Riegraf, B. (2011). Gender Studies. In G. Ehlert, H. Funk & G. Stecklina (Hrsg.), Wörterbuch Soziale Arbeit und Geschlecht (1. Aufl., S. 150–153). Weinheim: Juventa.
  • Riegraf, B. (2011). ie Arbeit an der Kategorie Geschlecht. Zwischen (erkenntnis)theoretischer Weiterentwicklung und gestaltungsorientiertem Anspruch. In B. Rendtorff, C. Mahs & V. Wecker (Hrsg.), Geschlechterforschung. Theorien, Thesen, Themen zur Einführung (S. 172–184). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Riegraf, B. (2011). Soziale Ungleichheit. In G. Ehlert, H. Funk & G. Stecklina (Hrsg.), Wörterbuch Soziale Arbeit und Geschlecht (1. Aufl., S. 379–382). Weinheim: Juventa.
  • Aulenbacher, B., Meuser, M. & Riegraf, B. (2012). Geschlecht, Ethnie, Klasse im Kapitalismus – Über die Verschränkung sozialer Verhältnisse und hegemonialer Deutungen im gesellschaftlichen Reproduktionsprozess. Berliner Journal für Soziologie, 22 (1), 5–27.
  • Aulenbacher, B. & Riegraf, B. (2012). Intersektionalität und soziale Ungleichheit. Verfügbar unter http://portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/schluesseltexte/aulenbacherriegraf/
  • Riegraf, B. & Aulenbacher, B. (2012). Economical Shift und demokratische Öffnungen. Uneindeutige Verhältnisse in der unternehmerischen und geschlechtergerechten Universität. In M. Winter & C. Wührmann (Hrsg.)Wettbewerb und Hochschulen. 6. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung in Wittenberg 2011. die hochschule - journal für wissenschaft und bildung. (2), 291–303 [Themenheft].
  • Riegraf, B., Aulenbacher, B., Binner, K. & Weber, L. (2012). Aufstieg im Abstieg? Wissenschaftlerinnen in der Entrepreneurial University. WSI-Mitteilungen - Monatszeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung (6), 405–411.
  • Riegraf, B. (2013). New Public Management, die Ökonomisierung des Sozialen und (Geschlechter)Gerechtigkeit: Internationale Entwicklungen der Fürsorge. In E. Appelt, B. Aulenbacher & A. Wetterer (Hrsg.), Gesellschaft. Feministische Krisendiagnosen (Forum Frauenforschung, Bd. 37, 1. Aufl., S. 127–143). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Riegraf, B. & Weber, L. (2013). Exzellenz und Geschlecht in der unternehmerischen Hochschule. In K. Binner, B. Kubicek, A. Rozwandowicz & L. Weber (Hrsg.), Die unternehmerische Hochschule aus der Perspektive der Geschlechterforschung. Zwischen Aufbruch und Beharrung (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 39, S. 67–85). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Riegraf, B. & Weber, L. (2013). Governance in der Wissenschaft unter einer Genderperspektive. In E. Grande, D. Jansen, O. Jarren, A. Rip, U. Schimank & P. Weingart (Hrsg.), Neue Governance der Wissenschaft. Reorganisation – externe Anforderungen – Medialisierung (Science studies, S. 235–253). Bielefeld: transcript.
  • Riegraf, B. (2014). Care, Geschlecht, Gerechtigkeit. Von der Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit zur Entdeckung der Leistungsgerechtigkeit. In B. Aulenbacher & M. Dammayr (Hrsg.), Für sich und andere sorgen. Krise und Zukunft von Care (Arbeitsgesellschaft im Wandel, 1. Aufl., S. 160–170). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Riegraf, B. & Weber, L. (2014). Unternehmerische Hochschule. Veränderungen in der Gleichstellungspolitik und Auswirkungen auf die Gleichstellungsarbeit. In A. Löther & L. Vollmer (Hrsg.), Gleichstellungsarbeit an Hochschulen. Neue Strukturen - neue Kompetenzen (cews. Beiträge Frauen in Wissenschaft und Forschung, Bd. 6, S. 74–86). Leverkusen: Budrich.

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PD Dr. Renate Ruhne

renateruhneKurzvita

PD Dr. Renate Ruhne studierte Biologie und Pädagogik an der Universität Bielefeld und Soziologie an der Universität Hamburg, an der sie – aufbauend auf einer Begleitforschungsstudie zum Frauen-Nacht-Auto in Hamburg-Bergedorf – im Jahr 2002 mit einer Dissertationsschrift zum Thema „Raum Macht Geschlecht – Zur Soziologie eines Wirkungsgefüges am Beispiel von (Un)Sicherheiten im öffentlichen Raum“ am Fachbereich Sozialwissenschaften promoviert wurde. Parallel zur Arbeit an der Dissertation war sie mehrere Jahre in der Hochschulforschung und der Evaluation von Studium und Lehre in der zentralen Geschäftsstelle des Verbundes Norddeutscher Universitäten an der Universität Hamburg tätig. Von 2002 bis 2003 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Braunschweig und von 2003 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt beschäftigt, an der ihr der Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften im Jahr 2010 vor dem Hintergrund ihrer Habilitationsschrift zum Thema „Prostitution – Kontrollierte (Un)Ordnungen der Gesellschaft“ die Venia Legendi für Soziologie verlieh. Nach einer Tätigkeit als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel und einer Vertretungsprofessur für Soziologie an der TU Darmstadt vertritt sie aktuell den Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Universität Bern.

Forschungsschwerpunkte

Stadt- und Raumforschung, Geschlechterforschung, (Un)Sicherheit und soziale Kontrolle, Prostitution.

Publikationen (Auswahl)

Monographien / Lehrbücher:

  • Ruhne, Renate 20112: Raum Macht Geschlecht. Zur Soziologie eines Wirkungsgefüges am Beispiel von (Un)Sicherheiten im öffentlichen Raum. Wiesbaden: VS.
  • Löw, Martina/ Ruhne, Renate 2011: Prostitution. Herstellungsweisen einer anderen Welt. Berlin: Suhrkamp.

Herausgaben:

  • Gestring, Norbert/ Ruhne, Renate/ Wehrheim, Jan (Hg.) 2014: Stadt und soziale Bewegungen. [Stadt Raum Gesellschaft, Bd. 31] Wiesbaden: VS.
  • Herrmann, Heike/ Keller, Carsten/ Neef, Rainer/ Ruhne, Renate (Hg.) 2011: Die Besonderheit des Städtischen. Entwicklungslinien der Stadt(soziologie). [Stadt Raum Gesellschaft, Bd. 28] Wiesbaden: VS.

Artikel und Beiträge:

  • Ruhne, Renate 2010: Etablierte und Außenseiter – (räumliche) Potentiale eines figurationssoziologischen Modells zur Analyse sozialer Exklusionen. In: Herrmann, Heike (Hg.): RaumErleben. Zur Wahrnehmung des Raumes in Wissenschaft und Praxis. Opladen & Farmington Hills: B. Budrich: 123-146.
  • Löw, Martina/ Ruhne, Renate (in collaboration with Christiane Howe and Regine Henn) 2009: Domesticating Prostitution: Study of an Interactional Web of Space and Gender. In: Space and Culture 2009, 12: 232-249.
  • Ruhne, Renate 2008: Forschen im Feld der Prostitution. In: Soziale Probleme 2008, Heft 1: Wechselseitige Verstrickungen. Soziale Dimensionen des Forschungsprozesses in der Soziologie sozialer Probleme (Hrsg. von Mechthild Bereswill und Peter Rieker): 72-89.
  • Ruhne, Renate 2008: Körper unter Kontrolle – Prostitution als ‚soziales Problem’ der Geschlechterordnung. In: Rehberg, Karl-Siegbert (Hg.): Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Frankfurt/ New York, Campus: 2520-2531 (CD-ROM).
  • Ruhne, Renate 2006: Boulevard und Sperrbezirk – Urbane Ideale, Prostitution und der Kampf um den öffentlichen Raum der Stadt. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis (hrsg. v. Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V.), 29. Jg., Heft 2: 192-207.

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Dr. Anja Schmidt

anjaschmidtKurzvita

Dr. iur. Anja Schmidt studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig und absolvierte das Rechtsreferendariat im Freistaat Sachsen. Von 2002 bis 2016 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Juristenfakultät der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Kahlo tätig. Sie erhielt ein Promotionsstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung und übte das Amt als Gleichstellungsbeauftragte der Juristenfakultät der Universität Leipzig aus. Im Jahr 2011 wurde sie mit ihrer Dissertation „Strafe und Versöhnung. Eine moral- und rechtsphilosophische Analyse von Strafe und Täter-Opfer-Ausgleich als Formen unserer Praxis“ an der Juristenfakultät Leipzig promoviert. Die Dissertation wurde mit dem Preis der Dr. Feldbausch Stiftung Landau/Pfalz für eine herausragende Dissertation des Jahres 2012 ausgezeichnet. Im Wintersemester 2016/17 vertrat sie den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien von Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Baer, LL.M., an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Gegenstand ihres Habilitationsprojekts ist das Pornographiestrafrecht.

Forschungsschwerpunkte

Strafrecht (insbesondere Sexualstrafrecht), Rechtsphilosophie und -theorie, Legal Gender Studies (insbesondere geschlechterkritische Rechtsphilosophie und -theorie, LGBTIQ*-Rechte, rechtliche Regulierung von Prostitution und Pornographie), rechtswissenschaftliche Fachdidaktik

Publikationen (Auswahl)

Monographien / Lehrbücher:

  • Schmidt, Anja (2012). Strafe und Versöhnung. Eine moral- und rechtsphilosophische Analyse von Strafe und Täter-Opfer-Ausgleich als Formen unserer Praxis (Schriften zur Rechtstheorie, Bd. 261). Berlin: Duncker & Humblot.

Herausgaben:

  • Schmidt, Anja (Betreuung des Themenschwerpunkts) (2016). Feministische Rechtswissenschaft [Themenheft]. Rechtsphilosophie. Zeitschrift für Grundlagen des Rechts (2).
  • Schmidt, Anja (Hrsg.) (2016). Pornographie. Im Blickwinkel der feministischen Bewegungen, der Porn Studies, der Medienforschung und des Rechts. Baden-Baden: Nomos.

Artikel und Beiträge:

  • Schmidt, Anja (2017). Pornographie: Verbot – Regulierung – Freigabe? In Ulrike Lembke (Hrsg.), Regulierungen des Intimen. Sexualität und Recht im modernen Staat (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 60, S. 333–352). Wiesbaden: Springer VS.
  • Schmidt, Anja (2016). Der überarbeitete Referentenentwurf zu einem Prostituiertenschutzgesetz. Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes, 19 (1), S. 28–30. Verfügbar unter https://doi.org/10.5771/1866-377X-2016-1-28-1 Zugriff am 16.05.2017.
  • Schmidt, Anja (2016). Die strafrechtliche Bewertung von Pornographie vor dem Hintergrund der feministischen Bewegungen, der Porn Studies und der Medienforschung. In Anja Schmidt (Hrsg.), Pornographie. Im Blickwinkel der feministischen Bewegungen, der Porn Studies, der Medienforschung und des Rechts (S. 149–173). Baden-Baden: Nomos.
  • Schmidt, Anja (2016). Geschlecht als Kategorie des Rechts. Rechtsphilosophie. Zeitschrift für Grundlagen des Rechts (2), S. 169–186.
  • Schmidt, Anja (2015). Die Reform des Rechts der freiwilligen Prostitution. Kritische Justiz, 48 (2), S. 159–174. Verfügbar unter https://doi.org/10.5771/0023-4834-2015-2-159 Zugriff am 15.05.2017.
  • Schmidt, Anja (2015). Täter – Opfer – Staat. Zur Stellung des Opfers im Strafrecht. In Nina Nestler & Martin Asholt (Hrsg.), Grundlagen und Grenzen des Strafens. 3. Symposium Junger Strafrechtlerinnen und Strafrechtler (S. 175–200). Baden-Baden: Nomos.
  • Schmidt, Anja (2012). Geschlecht, Sexualität und Lebensweisen. In Lena Foljanty & Ulrike Lembke (Hrsg.), Feministische Rechtswissenschaft. Ein Studienbuch (2., akt. überarb. Aufl., S. 213–234). Baden-Baden: Nomos.
  • Schmidt, Anja (2012). Grundannahmen des Rechts in der feministischen Kritik. In Lena Foljanty & Ulrike Lembke (Hrsg.), Feministische Rechtswissenschaft. Ein Studienbuch (2., akt. überarb. Aufl., S. 74–85). Baden-Baden: Nomos.
  • Schmidt, Anja (2012). Weibliche und männliche Geschlechterrolle im Kontext von Selbstständigkeit, Mündigkeit und Verantwortung. In Matthias Kaufmann & Joachim Renzikowski (Hrsg.), Zurechnung und Verantwortung. Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie vom 22. - 24. September 2010 in Halle (Saale) (Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie Beiheft, N.F., 134, S. 45–62). Stuttgart: Steiner.

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Dr. Daniel Schmidt

Profilfoto Daniel SchmidtKurzvita

Dr. Daniel Schmidt wurde in Dessau geboren, studierte bis 1998 Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig und wurde 2004 am Institut für Politikwissenschaft über ein Forschungsprojekt zu Staat und Statistik promoviert. Zwischen 2003 und 2010 hatte er die Position des Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie inne und fungierte zwischen 2006 und 2010 zudem als stellvertretender und darauffolgend vollwertiger Gleichstellungsbeauftragter für die gesamte Universität Leipzig. Neben seinen zahlreichen Forschungs- und Lehrverantwortungen am dortigen Institut für Politikwissenschaft war er zwischen 2006 und 2011 Koordinator des profilbildenden Forschungsbereichs Contested Order.

Forschungsschwerpunkte

politische Anthropologie, moderne Staatlichkeit und die Herausbildung von Beziehungen zwischen Macht und Wissen seit der Aufklärung

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Schmidt, D. (2000). Der padagogische Staat. Die Geburt der staatlichen Schule aus dem Geist der Aufklärung (Nomos Universitätsschriften. Politik, Bd. 6, 1. Aufl.). Baden-Baden: Nomos.
  • Schmidt, D. (2005). Statistik und Staatlichkeit (1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Pates, R., Schmidt, D. & Buck, E. (2009). Die Verwaltung der Prostitution. Eine vergleichende Studie am Beispiel deutscher, polnischer und tschechischer Kommunen (Gender studies). Bielefeld: transcript.
  • Pates, R., Schmidt, D. & Dölemeyer, A. (2011). Transnationale Kriminalitätsbekämpfung und Sexindustrie. Bericht aus europäischen Grenzregionen. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang.

Herausgaben:

  • Liebscher, D. & Fritzsche, H. (2010). Antidiskriminierungspädagogik. Konzepte und Methoden für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen (S. Karawanskij, R. Pates & D. Schmidt, Hrsg., 1. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Artikel und Beiträge:

  • Schmidt, D. (2007). Zahl und Verbrechen. Kriminalstatistiken im internationalen Dialog. In P. Overath & S. Kesper-Biermann (Hrsg.), Die Internationalisierung von Strafrechtswissenschaft und Kriminalpolitik (1870-1930). Deutschland im Vergleich (Juristische Zeitgeschichte, S. 126–139). BWV, Berliner Wissenschaftlicher Verlag.
  • Schmidt, D. (2009). Reproduktionsmaschinen. Die Rolle der "Frau" in demografischen Diskursen. In E. Donat, U. Froböse & R. Pates (Hrsg.), Nie wieder Sex. Geschlechterforschung am Ende des Geschlechts (1. Aufl., S. 185–200). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Schmidt, D., Dölemeyer, A. & Pates, R. (2010). Deviant Girls, Small-scale Entrepreneurs and the Regulation of German Sex Workers. In M. H. Ditmore, A. Levy & A. Willman (Hrsg.), Sex work matters. Exploring money, power, and intimacy in the sex industry (S. 184–202). London, New York,: Zed Books.
  • Schmidt, D. (2011). Von der Krise zur Chance. Die Politik der "Bevölkerung". In P. Overath (Hrsg.), Die vergangene Zukunft Europas. Bevölkerungsforschung und -prognosen im 20. und 21. Jahrhundert (S. 117–142). Köln: Böhlau.
  • Schmidt, D. (2012). Riskante Diagnostik. Staatsethnografische Überlegungen zur "Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs". In E. Brähler, J. Kiess, C. Schubert & W. Kiess (Hrsg.), Gesund und gebildet. Voraussetzungen für eine moderne Gesellschaft (S. 370–394). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

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Dr. habil. Sigrid Schmitz

schmitzKurzvita

Dr. habil. Sigrid Schmitz studierte Biologie an den Universitäten in Aachen und Marburg. Seitdem lehrt und forscht sie als Biologin und Wissenschaftsforscherin zu Gender in Naturwissenschaften und Technik. 1998 habilitierte sie sich im Fachbereich Biologie der Universität Marburg mit einer interdisziplinären Arbeit über Geschlechterunterschiede in der Raumorientierung des Menschen. Von 2000 bis 2009 arbeitete Sigrid Schmitz als Hochschuldozentin am Institut für Informatik und Gesellschaft der Universität Freiburg zu Genderaspekten in der Hirnforschung, zu modernen Neurotechnologien und zu Gender und e-learning. Dort war sie Mitbegründerin und -leiterin des Kompetenzforums Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaft [gin]. 2003 hatte sie die Aigner-Rollett-Gastprofessur für Genderforschung in den Naturwissenschaften an der Universität Graz inne, arbeitete 2004 als Gastdozentin für Gender in Naturwissenschaften an der Universität Basel, war 2008 Gastprofessorin für transdisziplinäre Geschlechterforschung an der Humboldt Universität (HU) Berlin und 2009/2010 Gastprofessorin für Internationale Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Oldenburg. Sigrid Schmitz war von 2010 bis 2015 als Professorin für Gender Studies an der Fakultät für Sozialwissenschaften und als wissenschaftliche Leiterin des Referats Genderforschung an der Universität Wien tätig. Sie ist Mitglied des EU-COST Netzwerkes New Materialism: Networking European Scholarship on 'How Matter Comes to Matter’, Mitherausgeberin der „Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien“ und stellvertretende Obfrau der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) sowie Mitgründerin des interdisziplinären Forschungsnetzwerkes „NeuroGenderings“. 2012 richtete sie die internationale Tagung „Neurocultures – Neurogendering II“ an der Universität Wien aus.

Forschungsschwerpunkte

Feminist Science & Technology Studies, Hirnforschung, Neurotechnologien und Neurokulturen, Biopolitik, transdisziplinäre Körperdiskurse und Embodying, feministische Epistemologien und feminist materialism

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Schmitz, Sigrid (1999): Wer weiß wohin? Orientierungsstrategien beim Menschen: Geschlechter-unterschiede und ihre Hintergründe. Verlag Hänsel-Hohenhausen: Egelsbach.

Herausgaben:

  • Schmitz, Sigrid & Höppner, Grit (eds.) (2014): Gendered NeuroCultures. Feminist and Queer Perspectives on Current Brains Discourses. Zaglossus: Wien.
  • Schmitz, Sigrid, Palm Kerstin & Mangelsdorf, Marion (Hrsg.) (2013): Körper(-sprache) – Macht – Geschlecht. Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien 19 (2).
  • Degele, Nina, Schmitz, Sigrid, Mangelsdorf, Marion & Gramespacher, Elke (Hrsg.). (2010). Gendered Bodies in Motion. Budrich UniPress: Leverkusen.
  • Schmitz, Sigrid (2008) (Hrsg.): Schwerpunkt: Gendergerechtes Lehren und Diversity Management. Zeitschrift für Hochschulentwicklung 3 (2).
  • Ebeling, Smilla & Schmitz Sigrid (2006) (Hrsg.): Geschlechterforschung und Naturwissenschaften. Einführung in ein komplexes Wechselspiel. VS-Verlag: Wiesbaden.
  • Schmitz, Sigrid & Schinzel, Britta (2004) (Hrsg.): Grenzgänge: Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften. Ulrike Helmer Verlag: Königstein.

Artikel und Beiträge:

  • Kaiser, Anelis & Schmitz, Sigrid (2015): Neuroscience, Brain Research, and Sexuality. In: The Whiley-Blackwell Encyclopedia of Gender and Sexuality Studies. (ed. by Nancy Naples, Renee C. Hoogland, Maithree Wickramasinghe & Angela Wong). Whiley Blackwell, in press.
  • Schmitz, Sigrid (2015): Collaborative Enactments in Teaching with Feminist Materialism. In Treusch Pat & Hinton, Peta (ed.): Teaching with Feminist Materialisms. AtGender Teaching with Gender Book Series, Utrecht, in press.
  • Schmitz, Sigrid & Höppner Grit (2014): Feminist neuroscience: a critical review of contemporary brain research. Frontiers in Human Neuroscience 8.
  • Schmitz, Sigrid (2014): Feminist Approaches to Neurocultures. In: Wolfe, Charles (ed): Brain Theory: Essays in Critical Neurophilosophy. N.Y: Palgrave Macmillan, 195-216.
  • Schmitz, Sigrid (2014): Karan Barad: Agentieller Realismus als Rahmenwerk für die Science & Technology Studies. In: Lengersdorf, Diana & Wieser, Matthias (Hrsg.): Schlüsselwerke der Science & Technology Studies. Springer VS: Wiesbaden, 279-291.
  • Schmitz Sigrid (2012): The Neuro-technological Cerebral Subject: Persistence of Implicit and Explicit Gender Norms in a Network of Change. Neuroethics 5 (3), 261–274.
  • Schmitz, Sigrid (2012): Entscheidungsraum Gehirn: Neurokultur, Neuroökonomie und das cerebrale Subjekt. In: Lettow, Susanne (Hrsg.): Bioökonomie. Die Lebenswissenschaften und die Bewirtschaftung der Körper. transcript: Bielefeld, 133-154.
  • Schmitz, Sigrid & Degele, Nina (2010): Embodying – ein dynamischer Ansatz für Körper und Geschlecht in Bewegung. In: Degele, Nina; Schmitz, Sigrid, Mangelsdorf, Marion & Gramespacher, Elke (Hrsg.): Gendered Bodies in Motion. Budrich UniPress: Leverkusen, 13-36.
  • Brown, Celia; Mangelsdorf, Marion; Schinzel, Britta & Schmitz, Sigrid (2012): Dialog zwischen un/an/geeigneten Anderen. Potentiale, Grenzen und Visionen von Science meets Art meets Science. In: Brown, Celia & Mangelsdorf, Marion (Hrsg.): Alice im Spiegelland. Wo sich Kunst und Wissenschaft treffen. Transcript: Bielefeld, 33-54.
  • Schmitz, Sigrid (2010): Sex, gender, and the brain – biological determinism versus socio-cultural constructivism. In: Klinge, Ineke & Wiesemann, Claudia (eds.):  Gender and Sex in Biomedicine. Heoreis, Methodologies, Results. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen, 57-76.
  • Degele, Nina & Sigrid Schmitz (2009): Kapitalismuskompatible Körper. Zum wechselseitigen ‚Enhancement' gesellschaftstheoretischer und naturwissenschaftlicher Körperdiskurse. In: Rehbein, Boike & West, Klaus-Wilhelm (Hrsg.): Globale Rekonfigurationen von Arbeit und Kommunikation. UVK: Konstanz, 115-129.
  • Schmitz, Sigrid & Nikoleyczik, Katrin (2009): Transdisciplinary and gender-sensitive teaching: didactical concepts and technical support. International Journal of Innovation in Education 1 (1), 81-95.
  • Kaiser, Anelis; Haller, Sven; Schmitz, Sigrid; Nitsch, Cordula (2009): On sex/gender related similarities and differences in fMRI language research. Brain Research Reviews 61, 49-59.
  • Schmitz, Sigrid (2009): Geschlecht zwischen Determination und Konstruktion: Auseinandersetzung mit biologischen und neurowissenschaftlichen Ansätzen. Enzyklopädie Erziehungswissenschaften Online, Fachgebiet Geschlechterforschung, Theoretische Grundlagen (hrsg. von Hannelore Faulstich-Wieland), Juventa: Weinheim.
  • Schmitz, Sigrid (2006): Frauen und Männergehirne. Mythos oder Wirklichkeit? In: Ebeling, Smilla & Schmitz, Sigrid (Hrsg.): Geschlechterforschung und Naturwissenschaften. Einführung in ein komplexes Wechselspiel. VS-Verlag: Wiesbaden, 211-234.
  • Schmitz, Sigrid (2006): Hirnbilder im Wandel. Kritische Gedanken zum ‚sexed brain’. In: Mauss, Bärbel & Petersen, Barbara (Hrsg.): Das Geschlecht der Biologie. Talheimer Verlag: Mössingen, 61-92.
  • Schmitz, Sigrid (1999): Gender differences in the acquisition of environmental knowledge related to way-finding behavior, spatial anxiety and self-estimated environmental competencies. Sex Roles 41, 71-93.
  • Schmitz, Sigrid (1997): Gender-related strategies in environmental development: Effects of anxiety on wayfinding in and representation of a three-dimensional maze. Journal of Environmental Psychology 17, 215-228.

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Dr. Maximilian Schochow

Kurzvita

Dr. Maximilian Schochow wurde 1973 in Berlin geboren und studierte Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig. 2008 wurde er mit einer Arbeit zum Thema „Die Ordnung der Hermaphroditen-Geschlechter. Eine Genealogie des Geschlechtsbegriffs“ an der Universität Leipzig promoviert. Von 2006 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Forschungsprojekt „Die vergangene Zukunft Europas. Kulturwissenschaftliche Analysen von demografischen Prognosen und Wissensordnungen im 20. und 21. Jahrhundert“. Zwischen 2009 und 2011 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hochschuldidaktischen Zentrum Leipzig sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig. Seit 2011 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg tätig.
Er ist Mitglied im Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig (FraGes) und des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender).

Forschungsschwerpunkte

Wissenschaftsgeschichte; Gender und Diversity Studies; Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Schochow, M. (2009). Die Ordnung der Hermaphroditen-Geschlechter. eine Genealogie des Geschlechtsbegriffs. Berlin: Akademie Verlag.
  • Steger, F. & Schochow, M. (2013). Medizin in Halle. Ein medizinhistorischer Stadtführer. Halle (Saale): Universitätsverlag Halle-Wittenberg.

Herausgaben:

  • Schochow, M. & Feustel, R. (Hrsg.). (2010). Zwischen Sprachspiel und Methode. Perspektiven der Diskursanalyse. Bielefeld: transcript.
  • Schochow, M. & Pates, R. (Hrsg.). (2013). Der "Ossi". mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer. Wiesbaden: Springer VS.

Artikel und Beiträge:

  • Schochow, M. (2008). Widerstand vs. Traum / Programm vs. Utopie. Zukünfte bei Butler und Foucault. In D. Hechler & A. Philipps (Hrsg.), Widerstand denken. Michel Foucault und die Grenzen der Macht (Sozialtheorie, S. 183–200). Bielefeld: transcript.
  • Schochow, M. (2009). Aus „Monstern“ Bürger machen. Chirurgische Interventionen an hermaphroditischen Körpern. In G. Gebhard, O. Geisler & S. Schröter (Hrsg.), Von Monstern und Menschen. Begegnungen der anderen Art in kulturwissenschaftlicher Perspektive (Kultur- und Medientheorie, S. 89–116). Bielefeld: transcript.
  • Schochow, M. (2009). Der „Familienvater“. Von der Produktion einer DDR-Männlichkeit im Kontext demographischer Wissensbestände und sozialpolitischer Praktiken. In I. Nagelschmidt & K. Wojke (Hrsg.), Typisch männlich!? Fachtagung zum Welttag des Mannes 2007 (Leipziger Gender-Kritik, Bd. 1, S. 77–98). Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang.
  • Schmidt, D. & Schochow, M. (2010). Pyramide, Storch und Lebensbaum. Die demografische Beobachtung der Anderen. Horch und Guck - Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur, 19 (67), 63–66.
  • Schochow, M. (2010). In den Leib geschnitten. Produktionsformen des biologischen Geschlechts. ÖsZG, 21 (1), 10–36.
  • Schochow, M. (2011). Das Gesetz zum Elterngeld. Kontinuitäten und Brüche bevölkerungspolitischer Deutungen. In T. Sokoll (Hrsg.), Soziale Sicherungssysteme und demographische Wechsellagen. Historisch-vergleichende Perspektiven (Geschichte: Forschung und Wissenschaft, Bd. 32, S. 270–301). Münster: Lit Verlag.
  • Schochow, M. (2011). Die Geburt des ersten Kindes. Vom Willen der DDR-Bevölkerungspolitik zum Bedürfnis der jungen Frauen. In P.-I. Villa, S. Moebius & B. Thiessen (Hrsg.), Soziologie der Geburt. Diskurse, Praktiken und Perspektiven (S. 207–226). Frankfurt a.M., New York: Campus.
  • Schochow, M. (2012). Eine Parallelgeschichte? Zur Bildung von Männlichkeiten in Ost- und Westdeutschland. In I. Nagelschmidt & U. Beyer (Hrsg.), MännerBildung. Interdisziplinäre Beiträge zu einer geschlechtergerechten Bildungsarbeit (Leipziger Gender-Kritik, Bd. 3, S. 113–131). Frankfurt am Main: Peter Lang.
  • Schochow, M. (2013). Erzählungen über ein fremdes Land. Die Töpfchen-These oder: Von der richtigen Erziehung. In M. Schochow & R. Pates (Hrsg.), Der "Ossi". mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer (S. 175–187). Wiesbaden: Springer VS.
  • Steger, F. & Schochow, M. (2013). Der Medizinische Fakultätentag 1913-2013. In M. Gekle & F. Steger (Hrsg.), 100 Jahre Medizinischer Fakultätentag. von Halle nach Halle (S. 13–140). Halle (Saale): Universitätsverlag Halle-Wittenberg.
  • Steger, F. & Schochow, M. (2013). Richard von Volkmann (1830–1889). Chirurg und Literat. Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, 24 (1-2), 63–64.

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Prof. Dr. Hannelore Scholz-Lübbering

Kurzvita

scholz luebberingProf. Dr. Hannelore Scholz-Lübbering wurde promoviert mit dem Thema „Zur Herausbildung romantischer Kunstauffassungen von August Wilhelm Schlegel“. Das Thema ihrer Habilitationsschrift lautete „Widersprüche im bürgerlichen Frauenbild. Zur poetischen Praxis und theoretischen Reflexion bei Lessing, Schiller, F. Schlegel“. Sie hat Gastlehrtätigkeiten in Providence/Rhode Island, Columbus, Wroclaw, Sofia, Veliko Tirnovo, Tokyo sowie Amsterdam wahrgenommen. Gegenwärtig hat Hannelore Scholz-Lübbering eine Gastprofessur an der Universität Stettin und eine Professur an der Fachhochschule Gorzów Wielkopolskie inne.

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Literatur der Aufklärung, Klassik, Romantik, Deutsche Frauenliteratur, feministische Literaturtheorie, Kulturwissenschaft im Ost-West-Vergleich, Literatur der Wendezeit, Literatur und Multimedia, deutsch-polnische Regionalliteratur

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Scholz-Lübbering, H. (1991). Widersprüche im bürgerlichen Frauenbild. Zur ästhetischen Reflexion und poetischen Praxis bei Lessing, Friedrich Schlegel und Schiller (Ergebnisse der Frauenforschung, Bd. 26). Weinheim: Deutscher Studien Verlag.
  • Scholz, H. (1997). Die DDR-Frau zwischen Mythos und Realität. Zum Umgang mit der Frauenfrage in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR von 1945-1989. Schwerin.
  • Scholz-Lübbering, H. (Autor). (2001). Loreley. Vernetzte Verführungsszenarien als elektronischer Text [CD]. Berlin.

Herausgaben:

  • Scholz, H. (Hrsg.). Rügen. Das sagenumworbene Land im Meer (Min Hüsung, Bd. 1). Berlin: trafo.
    Baume, B. & Scholz, H. (Hrsg.). (1995). Der weibliche multikulturelle Blick. Ergebnisse eines Symposiums (Der weibliche multikulturelle Blick, Bd. 1). Berlin: trafo.
  • Scholz, H., Angelova, P. & Burneva, N. (Hrsg.). (1999). Brüche. Auf-Brüche, Um-Brüche, Aus-Brüche in Ost und West; Nation, Kultur, Geschlechterverhältnisse: Ergebnisse eines Symposiums (Der weibliche multikulturelle Blick, Bd. 2). Berlin: trafo.
    Bernhardi, S. (2000). Wunderbilder und Träume in elf Märchen. Herausgegeben und eingeleitet von Hannelore Scholz. Berlin: trafo.
  • Scholz, H. (Hrsg.). (2001). Undine geht nach Japan. Zu interkulturellen Problemen der Ingeborg-Bachmann-Rezeption in Japan (Der weibliche multikulturelle Blick, Bd. 3). Berlin: trafo.
  • Scholz-Lübbering, H. & Lämmer, H. (Hrsg.). (2012). Wie die Oder rauscht. Jak szumi Odra. Allerlei Geschichten entlang der Oder und aus der Neumark. Deutsch-polnische Anthologie. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
  • Tieck, S. (2015). Reliquien. Erzählungen und Dichtungen (Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Hannelore Scholz-Lübbering). Berlin: Golkonda Verlag.

Artikel und Beiträge:

  • Scholz, H. (1992). Zum Bild der Frau in der DDR-Literatur. Weibliche Schreibweisen, Wandlungen und Neuansätze. In C. Faber & T. Meyer (Hrsg.), Unterm neuen Kleid der Freiheit das Korsett der Einheit. Auswirkungen der deutschen Vereinigung für Frauen in Ost und West (S. 131–152). Berlin: Edition Sigma.
  • Scholz, H. (1994). Die Mauer im Kopf. In K. Rohnstock (Hrsg.), Stiefschwestern. Was Ost-Frauen und West-Frauen voneinander denken (Die Frau in der Gesellschaft, Bd. 12221, S. 53–60). Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch.
  • Scholz, H. (1996). A Free University–Free of Women? Women and Higher Education in Berlin since 1989. In B. Becker-Cantarino (Hrsg.), Berlin in Focus. Cultural Transformations in Germany (S. 35–50). Westport, Conn.: Praeger.

  • Scholz, H. (1999). Der romantische Salon in Deutschland. In H. Gnüg & R. Möhrmann (Hrsg.), Frauen, Literatur, Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart (2. Aufl., S. 72–80). Stuttgart/Weimar: Metzler.

  • Scholz-Lübbering, H. (2012). Die Kaninchen von Ravensbrück. Erlebnisberichte von Polinnen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück. In J. Egyptien (Hrsg.), Erinnerung in Text und Bild. Zur Darstellbarkeit von Krieg und Holocaust im literarischen und filmischen Schaffen in Deutschland und Polen (S. 275–290). Berlin: Akademie Verlag.

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Dr. Tina Spies

Kurzvita

Dr. Tina Spies studierte Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universidad Jaime I (Castellón de la Plana, Spanien) und der Universität Hamburg. 2005 schloss sie als Magistra Artium mit einer Arbeit über ‚Bikulturelle' Partnerschaften im Kontext postkolonialer Theorien an der Universität Hamburg ab. Zwischen 2005 und 2010 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwesen an der Universität Kassel tätig und wurde dort 2009 aufgrund einer Arbeit zu Subjektpositionen im Diskurs. Eine intersektionelle Analyse von Biographien im Kontext von Migration, Männlichkeit & Kriminalität promoviert. Gegenwärtig ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Von April 2012 bis März 2013 vertrat sie die Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Forschungsschwerpunkte

Frauen- und Geschlechterforschung, Migrationsforschung, Intersektionalitätsforschung, Qualitative Forschungsmethoden sowie Biographie- & Diskursforschung, Cultural und Postcolonial Studies

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Spies, T. (2010). Migration und Männlichkeit. Biographien junger Straffälliger im Diskurs (Kultur und soziale Praxis). Bielefeld: transcript.

Artikel und Beiträge:

  • Spies, T. (2009). Diskurs, Subjekt und Handlungsmacht. Zur Verknüpfung von Diskurs- und Biografieforschung mithilfe des Konzepts der Artikulation. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 10 (2). Verfügbar unter http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0902369
  • Spies, T. (2011). 'Alte' Männlichkeiten und 'neue' Ethnizitäten. Positionierungen junger Migranten in transnationalen Räumen. Gender – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft (1), 65–80.
  • Spies, T. (2012). Gewalt, Geschlecht und Ethnizität. Intersektionalität im diskursiven Kontext. In M. Bereswill, P. Rieker & A. Schnitzer (Hrsg.), Migration und Geschlecht. Theoretische Annäherungen und empirische Befunde (Geschlechterforschung, S. 105–125). Weinheim: Beltz Juventa.
  • Spies, T. (2013). Position beziehen. Artikulation und Agency als Konzepte der Kritik in der Migrationsforschung. In P. Mecheril, S. Arens, O. Thomas-Olalde, C. Melter & E. Romaner (Hrsg.), Migrationsforschung als Kritik? Kontur einer Forschungsperspektive (S. 157–169). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Spies, T. (2015). „Ohne Geld kannst du draußen nicht überleben". Zur Analyse von Biographien als Positionierungen im Diskurs. In S. Fegter, F. Kessl, A. Langer, M. Ott, D. Rothe & D. Wrana (Hrsg.), Erziehungswissenschaftliche Diskursforschung. Empirische Analysen zu Bildungs- und Erziehungsverhältnissen (Interdisziplinäre Diskursforschung, S. 143–158). Wiesbaden: Springer VS.

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Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch

KurzvitaFoto stefanowitsch

Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch wurde in Berlin geboren und studierte Anglistik, Linguistik und Sprachlehrforschung. 2001 wurde er an der William Marsh Rice University in Housten (Texas, USA) aufgrund einer konstruktionsgrammatischen Arbeit zu Kasuskonstruktionen in der englischen Sprache promoviert. 2002 war er Juniorprofessor am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften an der Universität Bremen, nachdem er bis dahin als Gastdozent an der Syddansk Universitet (Dänemark) gearbeitet hatte. 2008 nahm er einen Ruf des Instituts für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaft für eine Professur Anglistik und Linguistik in Bremen an. Ab 2010 war er Professor für englische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg und wirkt seit 2012 als Professor für die Struktur des heutigen Englisch an der Freien Universität Berlin.

Forschungsschwerpunkte

Kognitive Metapherntheorie, Kognitive Grammatik

Publikationen (Auswahl)

Herausgaben:

  • Fischer, K. & Stefanowitsch, A. (Hrsg.). (2006). Konstruktionsgrammatik I. Von der Anwendung zur Theorie (Stauffenburg Linguistik, Bd. 40). Tübingen: Stauffenburg.
  • Gries, S. T. & Stefanowitsch, A. (Hrsg.). (2006). Corpora in cognitive linguistics. Corpus-based approaches to syntax and lexis (Trends in linguistics. Studies and monographs, Bd. 172). Berlin, New York: Mouton De Gruyter.
  • Stefanowitsch, A. & Gries, S. T. (Hrsg.). (2007). Corpus-based approaches to metaphor and metonymy (Mouton select). Berlin, New York: Mouton De Gruyter.
  • Fischer, K. & Stefanowitsch, A. (Hrsg.). (2008). Konstruktionsgrammatik II. Von der Konstruktion zur Grammatik (Stauffenburg Linguistik, Bd. 47). Tübingen: Stauffenburg.

Artikel und Beiträge:

  • Stefanowitsch, A. (2005). The function of metaphor. Developing a corpus-based perspective. IJCL, 10 (2), 161–198.
  • Stefanowitsch, A. & Fischer, K. (2006). Konstruktionsgrammatik. Ein Überblick. In K. Fischer & A. Stefanowitsch (Hrsg.), Konstruktionsgrammatik I. Von der Anwendung zur Theorie (Stauffenburg Linguistik, Bd. 40, S. 3–17). Tübingen: Stauffenburg.
  • Stefanowitsch, A., Wulff, S. & Gries, S. T. (2007). Brutal Brits and persuasive Americans. variety-specific meaning construction in the into-causative. In G. Radden, K.-M. Köpcke, T. Berg & P. Siemund (Hrsg.), Aspects of meaning construction (S. 265–281). Amsterdam, Philadelphia: John Benjamins.
  • Stefanowitsch, A. & Gries, S. T. (2008). Channel and constructional meaning. A collostructional case study. In G. Kristiansen & R. Dirven (Hrsg.), Cognitive sociolinguistics. Language variation, cultural models, social systems (Cognitive linguistics research, Bd. 39, S. 129–152). Berlin, New York: Mouton De Gruyter.
  • Stefanowitsch, A. & Goschler, J. (2009). Sex differences in the usage of spatial metaphors. A case study of political language. In K. Ahrens (Hrsg.), Politics, gender and conceptual metaphors (S. 166–183). New York: Palgrave Macmillan.
  • Stefanowitsch, A. (2011). Argument structure: Item-based or distributed? Zeitschrift für Anglistik und Amerikanistik, 59 (4), 369–386.
  • Stefanowitsch, A. (2012). Sprache und Ungleichheit. Aus Politik und Zeitgeschichte, 62 (16), 27–33.

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Prof. Dr. Florian Steger

Kurzvitafloriansteger

Florian Steger, Prof. Dr., geb. 1974 in Garmisch-Partenkirchen, Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Humanmedizin in Würzburg und München, Promotion zu einer Arbeit aus der Antiken Medizingeschichte in Bochum, Habilitation für das Fachgebiet Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg, seit 2011 Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2014 Leibniz-Professor der Universität Leipzig. Seine Forschungsinteressen setzen in der Antiken Medizin ein und reichen bis zu Fragen der Klinischen Ethik. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte umfassen Fragen nach dem Verhältnis von Medizin und Künsten sowie Fragen nach der Traumatisierung durch eine politisierte Medizin.

Forschungsschwerpunkte

Geschichte und Ethik der Medizin, Antike Medizin und ihre Rezeption, Medizin und Künste (v. a. Literatur), Neuere und Neueste Geschichte sowie die Klinische Ethik

Publikationen (Auswahl)

Monographien und Lehrbücher:

  • Steger, F. (2004). Asklepiosmedizin. Medizinischer Alltag in der römischen Kaiserzeit (Medizin, Gesellschaft und Geschichte. Beiheft, Bd. 22). Stuttgart: Steiner.
  • Steger, F. (2011). GTE Medizin (UTB Profile, Bd. 3402). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Steger, F. (2011). Medizinische Terminologie (UTB Profile, Bd. 3537). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Steger, F. (2013). Ein Vorbild: Dorothea Christiana Erxleben (1715-1762) (Hallesche Universitätsreden, Bd. 6). Halle: Universitätsverlag Halle-Wittenberg.
  • Steger, F. (2014). Persönlichkeiten in Psychiatrie und Psychotherapie. Leben, Werk und Wirken in Medizin und Gesellschaft. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

Herausgaben:

  • Steger, F. (Hrsg.). (2013). Medizin und Technik. Risiken und Folgen technologischen Fortschritts (Ethik und Praxis). Münster: Mentis.
  • Steger, F., Joerden, J. C. & Schochow, M. (Hrsg.). (2014). 1926 - Die Geburt der Bioethik in Halle (Saale) durch den protestantischen Theologen Fritz Jahr (1895-1953) (Studien zur Ethik in Ostmitteleuropa, Bd. 15). Frankfurt am Main: Peter Lang.
  • Steger, F. (Hrsg.). (2014). Bedroht Entscheidungsfreiheit Gesundheit und Nachhaltigkeit? Zwischen notwendigen Grenzen und Bevormundung (Ethik und Praxis). Münster: Mentis.
  • Steger, F., Joerden, J. C. & Kaniowski, A. M. (Hrsg.). (2015). Ethik in der Psychiatrie und Psychotherapie (Studien zur Ethik in Ostmitteleuropa, Bd. 16). Frankfurt am Main: Peter Lang.

Artikel und Beiträge:

  • Steger, F. (2013). Menschenwürde und sexuelle Identität. In J. C. Joerden, E. Hilgendorf & F. Thiele (Hrsg.), Menschenwürde und Medizin. Ein interdisziplinäres Handbuch (S. 905–917). Berlin: Duncker & Humblot.
  • Steger, F. (2013). Dorothea Erxleben. Die erste promovierte deutsche Ärztin. In A. Lipp & J. Lasch (Hrsg.), Hallesche Helden der Heilkunst. Bedeutende Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät (Bd. 3, S. 65–79). Halle: Universitätsverlag Halle-Wittenberg.
  • Heider, U. & Steger, F. (2014). Individuelle Entscheidungsfindung nach pränatal diagnostizierter schwerer fetaler Fehlbildung. Ethik in der Medizin, 26 (4), 269–285.
  • Schochow, M. & Steger, F. (2014). Johann Christian Reil (1759-1813): pioneer of psychiatry, city physician, and advocate of public medical care. The American journal of psychiatry, 171 (4), 403.
  • Steger, F. (2014). Violations of Ethical Principles in Psychotherapy. In H.-P. Zenner (Hrsg.), Human Rights and Science (Nova acta Leopoldina, Bd. 119, S. 93–102). Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

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Prof. Dr. Heidrun Stöger

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Prof. Dr. Heidrun Stöger studierte Mathematik und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschergruppe „Wissen und Handeln“ an der LMU München tätig. 2002 wurde sie an der LMU München im Department Psychologie aufgrund ihrer Arbeit „Soziale Performanzziele im schulischen Leistungskontext“ promoviert. Nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin der Forschungsabteilung der Landesweiten Forschungs- und Beratungsstelle für Hochbegabung (LBFH) an der Universität Ulm habilitierte sie sich an der LMU München zum Thema „Hochbegabungsforschung“ und erhielt die Venia Legendi für Psychologie und Empirische Bildungswissenschaften. Nach einer Professur für Entwicklungspsychologie und Diagnostik an der Universität Koblenz-Landau folgte sie 2007 dem Ruf an die Universität Regensburg und ist dort seither Inhaberin des Lehrstuhls für Schulpädagogik (Schulforschung, Schulentwicklung und Evaluation). Sie hatte Gastprofessuren an der University of British Columbia in Vancouver (Kanada), dem Institute of Education in Hong Kong (China) und der Monash University in Melbourne (Australien) inne. Im Jahr 2005 hat sie zusammen mit Prof. Dr. Albert Ziegler (Universität Erlangen) und Dr. Diana Schimke das Mentoring-Programm „CyberMentor“ zur Förderung von Menschen weiblichen Geschlechts in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ins Leben gerufen. Seit 2007 ist sie als Herausgeberin der Zeitschrift High Ability Studies tätig und Mitglied des Herausgeberteams des „Journal für Begabtenförderung“. Darüber hinaus ist sie Vizepräsidentin der internationalen Begabungsforschervereinigung (International Research Association for Talent Development and Excellence, IRATDE).

Forschungsschwerpunkte

Lehr- und Lernforschung, der Gender-, Mentoring- und Hochbegabungsforschung sowie der Evaluationsforschung

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Pronold-Günthner, F., Winkler-Theiß, V., Schilcher, A., Pissarek, M., Sontag, C., Steinbach, J. et al. (2014). Burg Adlerstein - Lesetraining. Lehrerband zum Lesetraining (Praxis Pädagogik). Braunschweig: Westermann.
  • Stöger, H. & Ziegler, A. (2008). Trainingshandbuch selbstreguliertes Lernen II. Grundlegende Textverständnisstrategien für Schüler der 4. bis 8. Jahrgangsstufe. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Ziegler, A. & Stöger, H. (2007). Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern von Schulkindern. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Ziegler, A. & Stöger, H. (2005). Trainingshandbuch selbstreguliertes Lernen I. Lernökologische Strategien für Schüler der 4. Jahrgangsstufe Grundschule zur Verbesserung mathematischer Kompetenzen. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Stöger, H. (2002). Soziale Performanzziele im schulischen Leistungskontext. Berlin: Logos.

Herausgaben:

  • Stöger, H. & Gruber, H. (Hrsg.). (2014) Cultures of expertise. The social definition of individual excellence. [Themenheft]. Talent development & excellence, 6 (1).
  • Harder, B., Stöger, H. & Ziegler, A. (Hrsg.). (2013) Bildungs- und Lernkapital [Themenheft]. Journal für Begabtenförderung, 13 (2). Innsbruck: Studienverlag.
  • Stöger, H., Aljughaiman, A. & Harder, B. (Hrsg.). (2012). Talent development and excellence (Talentförderung, Expertiseentwicklung, Leistungsexzellenz, Band 11). Berlin: Lit.
  • Stöger, H., Ziegler, A. & Schimke, D. (Hrsg.). (2009). Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen. Lengerich: Pabst Science Publishers.
  • Ziegler, A. & Stöger, H. (Hrsg.). (2006). Beyond standards. Hochbegabtenförderung weltweit - frühe Förderung und Schule (Edition Akademie Multimedia, Bd. 4). Bad Boll: Evangelische Akademie.

Artikel und Beiträge:

  • Stöger, H., Sontag, C. & Ziegler, A. (2014). Impact of a teacher-led intervention on preference for self-regulated learning, finding main ideas in expository texts, and reading comprehension. Journal of Educational Psychology, 106 (3), 799–814.
  • Ziegler, A., Stöger, H., Harder, B., Park, K., Portešová, Š. & Porath, M. (2014). Gender differences in mathematics and science: the role of the actiotope in determining individuals’ achievements and confidence in their own abilities. High Ability Studies, 25 (1), 35–51.
  • Ziegler, A., Stöger, H., Harder, B. & Balestrini, D. P. (2013). Gifted Education in German-Speaking Europe. Journal for the Education of the Gifted, 36 (3), 384–411.
  • Stöger, H. (2012). Quo vadis erziehungswissenschaftliche Genderforschung? Fünf Lehren für die nächste Forschungsdekade. Blick in die Wissenschaft (26), 3–8.
  • Stöger, H. & Ziegler, A. (2012). Wie effektiv ist Mentoring? Ergebnisse von Einzelfall- und Meta-Analysen. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 7 (2), 131–146.
  • Ziegler, A., Schirner Simone, Schimke, D. & Stöger, H. (2010). Systemische Mädchenförderung im MINT-Bereich: Das Beispiel CyberMentor. In C. Quaiser-Pohl & M. Endepohls-Ulpe (Hrsg.), Bildungsprozesse im MINT-Bereich. Interesse, Partizipation und Leistungen von Mädchen und Jungen (S. 109–126). Münster: Waxmann.
  • Ziegler, A. & Stöger, H. (2009). Begabungsförderung aus einer systemischen Perspektive. Journal für Begabtenförderung, 9 (2), 6–31.
  • Stöger, H., Ziegler, A. & David, H. (2004). What is a specialist? Effects of the male concept of a successful academic person on the performance in a thinking task. Psychology Science, 46 (4), 514–530. Verfügbar unter http://www.pabst-publishers.de/psychology-science/4-2004/08-Stoeger.pdf
  • Stöger, H. & Ziegler, A. (2002). Warum lernen Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Mittelstufe Mathematik und Latein? Pädagogisches Handeln, 6 (3), 289–309.

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Prof. Dr. Toni Tholen

toni tholenKurzvita

Prof. Dr. Toni Tholen studierte Germanistik, Philosophie sowie mittlere und neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, der Universität des Saarlandes in Saarbrücken sowie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a.M., an der er 1992 mit dem Magister Artium abschloss. 1996 wurde er – als Promotionsstipendiat der katholischen Studienförderung Cusanuswerk – aufgrund seiner Arbeit „Erfahrung und Interpretation: Überlegungen zur Kontroverse zwischen Hermeneutik und Dekonstruktion“ an der Goethe-Universität promoviert. Daraufhin wirkte er bis 1999 als wissenschaftlicher Referent beim Cusanuswerk und arbeitete zugleich als Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Goethe-Universität. Zwischen 1999 und 2003 forschte er als Stipendiat des Vereins zur Förderung kritischer Wissenschaft e.V. und erhielt im Anschluss ein zweijähriges Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2003 bis 2005). 2004 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die Reflexion von Männlichkeit in der Literatur an der Goethe-Universität und erhielt die Venia Legendi im Fach Germanistik. Von 2005 bis 2008 lehrte er auf Vertretungsstellen am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim. 2008 folgte er einem Ruf auf eine Professur für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim. Derzeit forscht Toni Tholen unter anderem zu Männlichkeiten in der Literatur seit 1945, mit besonderem Fokus auf Familiennarrationen, Sorgebeziehungen und Emotionen, sowie zu Schnittpunkten zwischen Literaturdidaktik und den Gender Studies mit Bezug auf die Gegenwartsliteratur.

Toni Tholen ist Vorstandsmitglied des Herder-Kollegs - Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung und Ko-Sprecher des Interdisziplinären Graduiertenkollegs „Gender und Bildung“ an der Universität Hildesheim. Außerdem ist er Ko-Koordinator des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung. Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM Gender).

Forschungsschwerpunkte

Methodologie der Literatur- und Kulturwissenschaften, Geschlechterforschung (Männlichkeitsforschung), Literatur um und nach 1800, ‚Klassische‘ Moderne, Literatur seit 1945, Ästhetik und Kulturtheorie der Moderne und Postmoderne, Ethische und spirituelle Aspekte der Literatur

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Tholen, T. (1999). Erfahrung und Interpretation. Der Streit zwischen Hermeneutik und Dekonstruktion (Probleme der Dichtung, Bd. 26). Heidelberg: Winter.
  • Tholen, T. (2005). Verlust der Nähe. Reflexion von Männlichkeit in der Literatur (Germanisch-romanische Monatsschrift. GRM-Beiheft, Bd. 24). Heidelberg: Winter.
  • Tholen, T. (2015). Männlichkeiten in der Literatur. Konzepte und Praktiken zwischen Wandel und Beharrung (Lettre). Bielefeld: transcript.

Herausgaben:

  • Baader, M. S., Bilstein, J. & Tholen, T. (Hrsg.). (2012). Erziehung, Bildung und Geschlecht. Männlichkeiten im Fokus der Gender-Studies. Wiesbaden: Springer VS.
  • Tholen, T., Moennighoff, B. & Bernstorff, W. von (Hrsg.). (2012). Literatur und Religion (Hildesheimer Universitätsschriften, Bd. 25). Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim.
  • Lundt, B. & Tholen, T. (Hrsg.). (2013). "Geschlecht" in der Lehramtsausbildung. Die Beispiele Geschichte und Deutsch (Historische Geschlechterforschung und Didaktik, Bd. 3). Berlin: Lit.
  • Moennighoff, B., Bernstorff, W. von & Tholen, T. (Hrsg.). (2013). Literatur und Reise (Hildesheimer Universitätsschriften, Bd. 28). Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim (Beiträge einer Ringvorlesung an der Universität Hildesheim im WS 2012/13).
  • Tholen, T. & Clare, J. (Hrsg.). (2013). Literarische Männlichkeiten und Emotionen (Germanisch-romanische Monatsschrift : GRM-Beiheft, Bd. 52). Heidelberg: Winter.

Artikel und Beiträge:

  • Tholen, T. (2011). Subjektivität - Krise - Utopie. Imaginationen von Männlichkeit im zeitgenössischen Denken und Schreiben. In M. Bereswill & A. Neuber (Hrsg.), In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 31, S. 170–192). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • Tholen, T. & Stachowiak, K. (2012). Didaktik des Deutschunterrichts: Literaturdidaktik und Geschlechterforschung. In M. Kampshoff & C. Wiepcke (Hrsg.), Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik (S. 99–112). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Tholen, T. (2013). Männerbilder in der Literatur von Frauen und die Perspektive männlicher Leser. In A. Bednarowska, M. Filar, B. Kołodziejczyk-Mróz & P. Majcher (Hrsg.), Anwendungsorientierte Darstellungen zur Germanistik. Modelle und Strukturen (Perspektivenwechsel, Bd. 2, S. 27–35). Berlin: Weidler.
  • Tholen, T. (2014). Männlichkeiten in der Literatur. Überlegungen zu einer männlichkeitssensiblen Literaturwissenschaft. In C. Behnke, D. Lengersdorf & S. Scholz (Hrsg.), Wissen – Methode – Geschlecht: Erfassen des fraglos Gegebenen (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 54, S. 235–247). Wiesbaden: Springer VS.
  • Tholen, T. (2014). Überlebenskunst. Zur Situierung der Philologie im Zeitalter der Biopolitik. In R. Stauf & C.-F. Berghahn (Hrsg.), Wechselwirkungen: die Herausforderung der Künste durch die Wissenschaften (Germanisch-Romanische Monatsschrift, Bd. 54). Heidelberg: Winter.

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Prof. Dr. Christiane Thompson

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Prof. Dr. Christiane Thompson studierte bis 1998 Philosophie, Pädagogik und Philosophie für das Lehramt an der Bergischen Universität Wuppertal und war im Anschluss für ein Jahr wissenschaftliche Assistentin an der Southern Illinois University at Carbondale (Illinois, USA). 2002 wurde Christiane Thompson an ihrer Alma Mater im Bereich der historisch-systematischen Pädagogik aufgrund einer Arbeit zu Theodor Ballauff promoviert. Im Anschluss daran arbeitete sie bis 2009 als wissenschaftliche Assistentin an der Martin-Luther-Universität (MLU) im Bereich „Systematische Erziehungswissenschaft“. Ihre Venia Legendi erhielt sie dort aufgrund ihrer Forschungen zur Bildungstheorie und Allgemeinen Erziehungswissenschaft im Jahr 2008. Nach Privatdozentur in Halle und Gastprofessur in Wien folgte sie im Herbst 2009 einem Ruf auf die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung“ an die Universität Fribourg (CH). Von 2010 bis 2014 hatte sie die DFG-geförderte Heisenberg-Professur für „Allgemeine Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Bildungstheorie und kulturwissenschaftlichen Bildungsforschung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg inne. Seit 2014 ist sie Professorin für „Theorie und Geschichte der Bildung und Erziehung“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Forschungsschwerpunkte

Erziehungs- und Bildungstheorie; Pädagogische Phänomene an der Schnittstelle von Gesellschaft, Kultur und Sprache; Philosophische Grundlagen der Erziehungswissenschaft und Wissenschaftstheorie; Historisch-systematische Erziehungswissenschaft

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Thompson, C. (2009). Bildung und die Grenzen der Erfahrung. Randgänge der Bildungsphilosophie (Theorieforum Pädagogik, Bd. 1). Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Herausgaben:

  • Schäfer, A. & Thompson, C. (Hrsg.). (2011). Gewalt (Pädagogik - Perspektiven). Paderborn: Schöningh.
  • Thole, W., Baader, M., Helsper, W., Kappeler, M., Leuzinger-Bohleber, M., Reh, S. et al. (Hrsg.). (2012). Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (Publikation der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)). Opladen: Budrich.
  • Thompson, C., Jergus, K. & Breidenstein, G. (Hrsg.). (2013). Interferenzen. Perspektiven kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung. Weilerswist: Velbrück.
  • Schäfer, A. & Thompson, C. (Hrsg.). (2015). Leistung (Pädagogik - Perspektiven). Paderborn: Schöningh.

Artikel und Beiträge:

  • Thompson, C. (2011). Excercising Theory. A Perspective on its Practice. Studies in Philosophy and Education, 30 (5), 449–454.
  • Thompson, C. (2012). Die Gewalt der Sprachlosigkeit. In W. Thole, M. Baader, W. Helsper, M. Kappeler, M. Leuzinger-Bohleber, S. Reh et al. (Hrsg.), Sexualisierte Gewalt, Macht und Pädagogik (Publikation der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), S. 118–128). Opladen: Budrich.
  • Thompson, C., Jergus, K. & Schumann, I. (2012). Autorität und Autorisierung. Analysen zur Performativität des Pädagogischen. In N. Balzer & N. Ricken (Hrsg.), Judith Butler: Pädagogische Lektüren (S. 207–224). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Thompson, C. (2013). ‚Taking Risks‘. Zum Verhältnis von Autorisierung und Prüfung. In C. Thompson, K. Jergus & G. Breidenstein (Hrsg.), Interferenzen. Perspektiven kulturwissenschaftlicher Bildungsforschung (S. im Erschienen). Weilerswist: Velbrück.
  • Thompson, C. (2015). Unentscheidbarkeit und Geschlecht. In P. Bühler, E. Forster & S. Neumann (Hrsg.), Normalisierungen. Wittenberger Gespräche III (Wittenberger Gespräche, Bd. 3, S. 183–198). Berlin: epubli.

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Prof. Dr. Paula-Irene Villa

Profilfoto paula irene villaKurzvita

Prof. Dr. Paula-Irene Villa wurde in Santiago de Chile geboren, wuchs in Argentinien, den USA, Kanada und Deutschland auf und studierte bis 1994 Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und der Universidad de Buenos Aires (Argentinien). 1998 wurde sie mit einer Arbeit über die Konstruktion des Geschlechtskörpers promoviert und arbeitete bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr- Universität, an der sie unter anderem die Marie-Jahoda-Gastprofessur für Internationale Geschlechterforschung koordinierte. Zwischen 2001 und 2008 war sie Assistentin am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Leibniz-Universität Hannover, erlangte ihre Venia Legendi aufgrund einer Arbeit zur Kategorie Geschlecht in der Soziologie und nahm Gastdozenturen in Fribourg (Schweiz) und Innsbruck (Österreich) wahr. An letzterer hatte sie im Sommer 2007 eine Gastprofessur inne, bevor sie im Frühjahr 2008 die Professur für Allgemeine Soziologie / Soziologie der Geschlechterdifferenz an der Ludwig-Maximilians-Universität München vertrat. Seit Dezember 2008 ist sie dort Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Soziologie / Gender Studies.

Als Teil ihres breiten Engagements ist sie unter anderem gewähltes Mitglied des Konzils der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Mitglied der Sektionen Medien und Kommunikation, Kultursoziologie und Frauen- und Geschlechterforschung und zudem Teil des Vorstands der wissenschaftlichen Fachgesellschaft Gender Studies. Sie ist Mitglied der European Sociological Association (ESA) sowie der International Sociological Association (ISA). Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für unter anderem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Österreichische Akademie der Wissenschaften, Zeitschrift für Soziologie (ZfS) etc. tätig und leitet mehrere Forschungsprojekte, die u.a. von der DFG und der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert werden.

Forschungsschwerpunkte

Soziologische und Geschlechterwissenschaftliche Theorie, Kultur- und Körpersoziologie, Biopolitik, Cultural Studies und Postcolonial Studies

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Villa, P.-I. (2006). Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 23, 3. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Hieber, L. & Villa, P.-I. (2007). Images von Gewicht. Soziale Bewegungen, Queer Theory und Kunst in den USA (Gender studies). Bielefeld: transcript.
  • Villa, P.-I. (2012). Judith Butler. Eine Einführung (2. Aufl.). Frankfurt a.M., New York: Campus.

Herausgaben:

  • Reuter, J. & Villa, P.-I. (Hrsg.). (2008). Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, politische Intervention (Postcolonial Studies, Bd. 2, 1. Aufl.). Bielefeld: transcript.
  • Villa, P.-I. (Hrsg.). (2008). Schön Normal. Sozial- und kulturwissenschaftliche Blicke auf somatische Selbsttechnologien (KörperKulturen, 1. Aufl.). Bielefeld: transcript.
  • Villa, P.-I. & Thiessen, B. (Hrsg.). (2009). Mütter - Väter. Diskurse, Medien, Praxen (Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 24). Münster: Westfälisches Dampfboot.
  • MacRobbie, A. (2010). Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes (S. Hark & P.-I. Villa, Hrsg., Geschlecht & Gesellschaft, Bd. 44). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Villa, P.-I., Moebius, S. & Thiessen, B. (Hrsg.). (2011). Soziologie der Geburt. Diskurse, Praktiken und Perspektiven. Frankfurt a.M., New York: Campus.
  • Villa, P.-I., Jäckel, J., Pfeiffer, Z., Sanitter, N. & Steckert, R. (Hrsg.). (2012). Banale Kämpfe? Perspektiven auf Populärkultur und Geschlecht (Geschlecht und Gesellschaft, Bd. 51). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Artikel und Beiträge:

  • Villa, P.-I. (2006). Fremd sein - schlau sein? Soziologische Überlegungen zur Nomadin. In W. Gebhardt & R. Hitzler (Hrsg.), Nomaden, Flaneure, Vagabunden. Wissensformen und Denkstile der Gegenwart (Erlebniswelten, Bd. 10, 1. Aufl., S. 37–50). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Villa, P.-I. (2007). Pluralisierung, Unordnung, Verwerfung. In M. Junge & T. Kron (Hrsg.), Zygmunt Bauman. Soziologie zwischen Postmoderne, Ethik und Gegenwartsdiagnose (2. Aufl., S. 447–474). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Villa, P.-I. & Thiessen, B. (2008). Die 'Deutsche Mutter' - ein Auslaufmodell? Überlegungen zu den Codierungen von Mutterschaft als Sozial- und Geschlechterpolitik. Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, 277–292.
  • Villa, P.-I. (2009). 'Das fühlt sich so anders an…'. zum produktiven 'Scheitern' des Transfers zwischen ästhetischen Diskursen und tänzerischen Praxen im Tango. In G. Klein (Hrsg.), Tango in Translation. Tanz zwischen Medien, Kulturen, Kunst und Politik (TanzScripte, Bd. 19, S. 105–122). Bielefeld: transcript.
  • Villa, P.-I. (2010). Butler. Subjektivierung und sprachliche Gewalt. In H. Kuch & S. K. Herrmann (Hrsg.), Philosophien sprachlicher Gewalt. 21 Grundpositionen von Platon bis Butler (1. Aufl., S. 408–427). Weilerswist: Velbrück.
  • Villa, P.-I. (2011). Embodiment is always more. intersectionality, subjection and the body. In H. Lutz, M. T. Herrera Vivar & L. Supik (Hrsg.), Framing intersectionality. Debates on a multi-faceted concept in gender studies (The feminist imagination, Europe and beyond, S. 171–186). Farnham: Ashgate.
  • Villa, P.-I. (2012). Künstliche Körper in der Kritik. Von den Ambivalenzen der Körperarbeit in der Gegenwart. Nach Feierabend - Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte, 127–140.
  • Villa, P.-I. & Siri, J. (2012). Piratinnen. Fehlanzeige Gender? In C. Bieber & C. Leggewie (Hrsg.), Unter Piraten. Erkundungen in einer neuen politischen Arena (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft, S. 145–174). Bielefeld: transcript.
  • Villa, P.-I. (2013). Rohstoffisierung. Zur De-Ontologisierung des Geschlechtskörpers. In R. John, J. Rückert-John & E. Eposito (Hrsg.), Ontologien der Moderne (Innovation und Gesellschaft, S. 225–240). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

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Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

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Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß studierte Biologie (Diplom) an der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig (Dipl. Biol. 2004) und wurde 2010 am Fachbereich für Sozialwissenschaften der Universität Bremen mit der Arbeit Geschlechtskonstruktion aus biologisch-medizinischer Perspektive promoviert (Dr. phil). Seit 2007 hielt (und hält) Heinz-Jürgen Voß Lehraufträge insbesondere zu Geschlecht in Biologie und Medizin, feministischer und Queer-Bewegung sowie Intersektionalität in den Fachbereichen Biologie, Sozialwissenschaften, Geschlechterforschung und Medizin an den Universitäten Göttingen, Hildesheim, Hannover, Marburg, Bochum und Halle (Saale) und arbeitete 2011 / 2012 am Institut für Geschichte und Ethik an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg. Voß forschte u. a. im Projekt „‚Sexualität‘ und ‚Gender‘ als Begriffskulturen in der Biologie“ an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit Mai 2014 hat Heinz-Jürgen Voß eine Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg inne.

Forschungsschwerpunkte

Sexualwissenschaft (sexuelle Bildung, sexuelle Gewalt), biologisch-medizinische Geschlechtertheorien, Geschichte und Ethik der Medizin und Biologie, Queer-feministische und kapitalismuskritische Theorien

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Voß, H.-J. (2010). Making Sex Revisited. Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive (KörperKulturen). Bielefeld: transcript.
  • Voß, H.-J. (2011). Geschlecht. Wider die Natürlichkeit (Theorie.org, 1. Aufl.). Stuttgart: Schmetterling.
  • Çetin, Z., Voß, H.-J. & Wolter, S. A. (2012). Interventionen gegen die deutsche "Beschneidungsdebatte" (1. Aufl.). Münster: Edition Assemblage.
  • Voß, H.-J. (2012). Intersexualität - Intersex. Eine Intervention (Transparent - Geschlechterdschungel, Bd. 1, 1. Aufl.). Münster: Unrast.
  • Voß, H.-J. (2013). Biologie & Homosexualität. Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext (Transparent - Geschlechterdschungel, Bd. 2, 1. Aufl.). Münster: Unrast.
  • Voß, H.-J. & Wolter, S. A. (2013). Queer und (Anti-)Kapitalismus. Stuttgart: Schmetterling.

Herausgaben:

  • Freikamp, U., Leanza, M., Mende, J., Müller, S., Ullrich, P. & Voß, H.-J. (Hrsg.). (2008). Kritik mit Methode? Forschungsmethoden und Gesellschaftskritik (Texte / Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 42). Berlin: Dietz.

Artikel und Beiträge:

  • Voß, H.-J. (2010). ›Natürlich‹ gibt es kein Geschlecht. Von Theorien der Differenz und Gleichheit zweier Geschlechter hin zu vielen Geschlechtern. Das Argument – Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften (287), 386–395.
  • Voß, H.-J. (2010). Konstruktivismus und Dekonstruktion. und ihre Bedeutung für emanzipative Biologie-Kritik aus Geschlechterperspektive. In I. Nagelschmidt, K. Wojke & B. Borrego (Hrsg.), Interdisziplinäres Kolloquium zur Geschlechterforschung. Die Beiträge (Leipziger Gender-Kritik, Bd. 2, S. 61–74). Frankfurt am Main: Peter Lang.
  • Voß, H.-J. (2011). Geschlecht und kapitalistische Produktionsweise, Queer und Antikapitalismus. Skizzen für neue Perspektiven. dasendedessex. Zugriff am 06.07.2013. Verfügbar unter http://dasendedessex.blogsport.de/images/VossProjektskizze_2.pdf
  • Voß, H.-J. (2011). „Weiblichmännlich", „männlichweiblich". bisexuelle Konstitution als Basis „moderner" biologisch-medizinischer Geschlechtertheorien. In M. Schneider & M. Diehl (Hrsg.), Gender, Queer und Fetisch. Konstruktion von Identität und Begehren (1. Aufl., S. 11–29). Hamburg: Männerschwarm.
  • Voß, H.-J. (2012). Sex in the making. a biological approach. In M. Denis (Hrsg.), Double blind (S. 90–99). Berlin: Revolver.
  • Voß, H.-J. (2012). Zirkumzision. die deutsche Debatte und ihre medizinische Basis. Sexuologie - Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft, 19 (3-4), 154–162.
  • Voß, H.-J. (2013). Intersexualität - Intersex: Eine Intervention. Intersexualität vor dem Hintergrund aktueller Debatten und gesellschaftlicher Entwicklungen in der BRD (Stand: April 2013). In S. Zabransky (Hrsg.), Proceedingband 2013, 11. Interdisziplinärer SGA-Workshop, 28.6.-29.6.2013. Eine interdisziplinäre Diskussion zum Thema Geschlechtsdifferenzierung und 'Geschlechtsidentitätsstörung' (S. 82–88). Homburg: Medizinischer Verlag Siegfried Zabransky.
  • Voß, H.-J. (2013). Intersexualität/Intergeschlechtlichkeit. Überblick über die aktuellen Debatten in der Bundesrepublik Deutschland. femina politica - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft (2), 135–140.
  • Voß, H.-J. (2013). "Jede Frau braucht ihre Hoden, jeder Mann seine Eierstöcke". In C. Morgen (Hrsg.), Mein intersexuelles Kind. Weiblich, männlich, fliessend (S. 93–98). Berlin: Transit.
  • Voß, H.-J. (2013). Produktion und Reproduktion des Menschen im Spiegel der Vererbungstheorien. Sexuologie - Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (3-4), 175–188.
  • Voß, H.-J. (2014). Geschlechtliche und sexuelle Zurichtungen im Kapitalismus. Sozialmagazin, 39 (3-4), 90–96.
  • Voß, H.-J. (2014). Homo-Ehe oder Solidaritätsvertrag? PROKLA - Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, 43 (4), 615–629.
  • Voß, H.-J. (2014). Homosexualität in den Naturwissenschaften. In F. Mildenberger, J. Evans, R. Lautmann & J. Pastötter (Hrsg.), Was ist Homosexualität? Forschungsgeschichte, gesellschaftliche Entwicklungen und Perspektiven (S. 345–373). Hamburg: Männerschwarm.
  • Voß, H.-J. (2014). Zwischen Bewegung und Wissenschaft: Hirschfeld zu geschlechtlichen Zwischenstufen - und das Abbrechen mit der Nazi-Zeit. In R. Lautmann (Hrsg.), Capricen. Momente schwuler Geschichte (1. Aufl., S. 87–108). Hamburg: Männerschwarm.

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Prof. Dr. Eva Warth

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Eva Warth studierte Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an den Universitäten Tübingen und Leeds (UK) und schloss 1977 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt ab. Anschließend unterrichtete sie als Fullbright-Stipendiatin am Antioch College in Ohio (USA). Bis 1988 absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt in den USA und war in verschiedenen Funktionen wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Amerikanistik an der Universität Tübingen. Aufgrund ihrer Arbeit „The Haunted Palace – Edgar Allan Poe und der amerikanische Horrorfilm 1909-1969“ wurde sie 1988 zur Dr. phil. promoviert. Von 1988 bis 1989 vertrat sie die Professur für Amerikanische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen und arbeitete bis 1991 in den durch die VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekten „Amerikanische Soap Operas“ und „Der amerikanische Dokumentarfilm in Forschung und Lehre der deutschen Amerikastudien“. Im Rahmen des Habilitationsstipendiums „American Council of Learned Societies“ absolvierte sie bis 1992 einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt in New York City und Washington DC (USA). 1994/95 vertrat sie den Lehrstuhl für Filmwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und arbeitete im Anschluss (bis 2000) als Assistant und Associate Professor am Institut Media (Re-) Presentatie der Universität Utrecht. Seit Oktober 2000 ist Eva Warth Professorin für Film- und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender an der Ruhr-Universität Bochum.

Forschungsschwerpunkte

Film-und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Warth, Eva: The Haunted Palace - Edgar Allan Poe und der amerikanische Horrorfilm (1909-1969) Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 1990.
  • Warth, Eva (zusammen mit Michael Barchet, Mo Beyerle, Maren Schmohl): Der amerikanische Dokumentarfilm. Eine Bibliographie der Sekundärliteratur. Berlin: John F. Kennedy Institut, 1992.
  • Warth, Eva (zusammen mit Hans Borchers, Gabriele Kreutzner): Never-Ending Stories - Soap Opera and the Cultural Production of Meaning. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier,1994.

Herausgaben:

  • (zusammen mit Ellen Seiter, Hans Borchers, Gabriele Kreutzner), Hrsg. Remote Control. Television, Audiences, and Cultural Power. London: Routledge, 1989.

Artikel und Beiträge:

  • Warth, Eva: Annäherungen an das frühe Kino. Cultural Studies, Gender Studies und Historiographie. In: Johanna Dorer und Brigitte Geiger, Hrsg. Feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2002, S. 307-319.
  • Warth, Eva: Eye/Identity. Blickstrukturen in Filmen der 90er Jahre. In: Christine Rüffert et al., Hrsg. Wo/man. Kino und Identität. Berlin: Bertz, 2003, S. 65-80.
  • Warth, Eva: Das Melodram als Königsweg. Helmut Käutners Film Ludwig II (BRD 1954). In: Katharina Sykora (Hrsg.) Ein Bild von einem Mann. Ludwig II. von Bayern. Frankfurt/M: Campus, 2003, S. 239-251.
  • Warth, Eva: Feministische Forschungsansätze zum Frühen Kino: Perspektive, Potentiale, Probleme In: Monika Bernold, Andrea Braidt, Claudia Preschl, (Hrsg). Screenwise. Film, Fernsehen, Feminismus . Marburg: Schüren, 2004, S. 114-123.

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Prof. Dr. Doris Wastl-Walter

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Prof. Dr. Doris Wastl-Walter studierte in Wien und Grenoble Romanistik und Geographie. Nach ihrem Studienabschluss 1979 arbeitete sie als Assistentin am Institut für Geographie an der Universität Klagenfurt, an der sie 1982 mit einer stadtgeographischen Arbeit promoviert wurde, für die sie den Camillo-Sitte-Förderpreis der Technischen Universität (TU) Wien erhielt. In den folgenden Jahren lehrte und forschte sie an der Universität Klagenfurt und engagierte sich auch in der akademischen Selbstverwaltung. 1996 wurde sie Vizerektorin für Budget, Personal und Organisationsentwicklung der Universität und erhielt die Venia Legendi für ihre Forschung zu „Gemeinden in Österreich im Spannungsfeld von staatlichem System und lokaler Lebenswelt“. Im selben Jahr erhielt sie einen Ruf an die Universität Bern als Professorin für Humangeographie, den sie nach einem Forschungsaufenthalt als Fulbright Scholar an der University of Arizona 1997 annahm. Seither lehrt und forscht sie als Mitdirektorin des Geographischen Institutes der Universität Bern. Sie hat dort 2001 gemeinsam mit Kolleginnen das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung gegründet, dessen Direktorin sie bis 2011 war. Doris Wastl-Walter war (Co-)Leiterin mehrerer Forschungsprojekte der Swiss National Science Foundation (SNSF) bzw. der EU ebenso wie mehrerer Graduate Schools zu Gender Studies an der Universität Bern. 2011 wurde sie zur Vizerektorin für Qualität gewählt, eine Funktion, die sie seither ausübt. Seit 2013 ist sie auch Präsidentin des Programms „Chancengleichheit von Frau und Mann an Universitäten / Gender Studies 2013-2016“ der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK). Ebenso seit 2013 ist sie Ehrenmitglied der ungarischen geographischen Gesellschaft.

Forschungsschwerpunkte

Politische Geographie und Border Studies, Migrationsforschung, Gender Studies

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Wastl-Walter, D. (2010). Gender Geographien. Geschlecht und Raum als soziale Konstruktionen (Sozialgeographie Kompakt, Bd. 2). Stuttgart: Steiner.

Herausgaben:

  • Binswanger, C., Bridges, M., Schnegg, B. & Wastl-Walter, D. (Hrsg.). (2009). Gender Scripts. Widerspenstige Aneignungen von Geschlechternormen (Politik der Geschlechterverhältnisse, 40. Aufl.). Frankfurt am Main: Campus. Verfügbar unter http://www.content-select.com/index.php?id=bib_view&ean=9783593407401
  • Hillman, F. & Wastl-Walter, D. (Hrsg.). (2011) Geschlechtsspezifische Migration [Themenheft]. Berichte zur deutschen Landeskunde, 85 (1).
  • Wastl-Walter, D. (Hrsg.). (2011). The Ashgate research companion to border studies (Ashgate Research Companion). Farnham: Ashgate.
  • Segebart, D. & Wastl-Walter, D. (Hrsg.). (2013). Querelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung (Bd. 16). Berlin: H-Soz-Kult.

Artikel und Beiträge:

  • Hillman, F. & Wastl-Walter, D. (2011). Geschlechtsspezifische Geographien der Migration. In F. Hillman & D. Wastl-Walter (Hrsg.) Geschlechtsspezifische Migration. Berichte zur deutschen Landeskunde. 85 (1), 5–23 [Themenheft].
  • Wastl-Walter, D. & Váradi, M. M. (2011). Austrian–Hungarian Environmental Conflict. Struggling for Political Participation in the Borderland. In H. Armbruster & U. H. Meinhof (Hrsg.), Negotiating Multicultural Europe. Borders, Networks, Neighbourhoods (Palgrave politics of identity and citizenship series, S. 45–68). Basingstoke: Palgrave Macmillan.
  • Wastl-Walter, D. & Wintzer, J. (2012). Rethinking Postgraduate Education in Europe. Bologna and its Implications for Geography. Journal of Geography in Higher Education, 36 (1), 35–41.
  • Segebart, D. & Wastl-Walter, D. (2013). Multidirektionale Transfers. Internationalität in der Geschlechterforschung – eine Einführung. In D. Segebart & D. Wastl-Walter (Hrsg.), Querelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung (Bd. 16). Berlin: H-Soz-Kult.
  • Riano, Y., Limacher, K., Aschwanden, A., Hirsig, S. & Wastl-Walter, D. (2015). Shaping gender inequalities. Critical moments and critical places. Equality, Diversity and Inclusion: An International Journal, 34 (2), 155–167.

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Dr. Stefanie Wöhl

Kurzvitawoehl

Drin Stefanie Wöhl studierte Politikwissenschaft in Bonn und an der Goethe Universität in Frankfurt/M. Sie war freie Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt/M. und promovierte sich 2006 an der Philipps Universität Marburg/Lahn mit einer Arbeit zu „Gender Mainstreaming in der Europäischen Union. Eine staatstheoretische Perspektive“. Von 2003 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Nachwuchsforschungsgruppe „Europäische Integration im Globalisierungsprozess“ an der Philipps-Universität Marburg, Deutschland. Von 2006 bis 2010 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und von 2008 bis 2010 dort auch stellvertretende Institutsleiterin. Von 2010 bis 2015 hatte sie verschiedene Forschungs- und Lehraufenthalte, u.a. als Gastprofessorin für Geschlechterforschung am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Kassel (2015), als Research Fellow in der „Einstein Research Group on Crisis“ von Prof. Nancy Fraser (2011-2013) und als Gastprofessorin für Politische Entwicklungsforschung und Demokratisierungsprozesse am Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien (2013). Seit 2015 ist sie Leiterin des „Stadt Wien Kompetenzteams für European and International Studies“ an der Fachhochschule des BFI Wien. Sie ist Ko-Redakteurin der online Zeitschrift „momentum quartely – Zeitschrift für sozialen Fortschritt“.

Forschungsschwerpunkte

Gender Studies, Feministische Staatstheorie, Europäische Integration

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Wöhl, Stefanie (2007). Mainstreaming Gender? Widersprüche europäischer und nationalstaatlicher Geschlechterpolitik. Königstein/Taunus: Helmer.

Herausgaben:

  • Dobusch, Leonard; Mager, Astrid; Tammesberger, Dennis & Wöhl, Stefanie (Hrsg.) (2012-fortlaufend). Momentum-Quarterly - Zeitschrift für Sozialen Fortschritt.
  • Hoffmann, Julia; Schlager, Christa & Wöhl, Stefanie (2015). Soziale Reproduktion, Alltag, Krise. Perspektiven auf Europa. Kurswechsel – Zeitschrift gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen, 1(2015).
  • Ludwig, Gundula; Sauer, Birgit & Wöhl, Stefanie (Hrsg.) (2009). Staat und Geschlecht. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen feministischer Staatstheorie (Staatsverständnisse, Band 28). Baden-Baden: Nomos.
  • Nadjivan, Silvia & Wöhl, Stefanie (Hrsg.) (2011). Women’s Political Participation and Representation in South Eastern Europe. Der Donauraum, 51 (2).
  • Wissel, Jens & Wöhl, Stefanie (Hrsg.) (2008). Staatstheorie vor neuen Herausforderungen. Analyse und Kritik. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Artikel und Beiträge:

  • Bruff, Ian & Stefanie Wöhl (2016). Constitutionalizing Austerity, Disciplining the Household - Masculine Norms of Competitiveness and the Crisis of Social Reproduction in the Eurozone. In Aida A. Hozić & Jacqui True (Hrsg.), Scandalous economics. Gender and the politics of financial crises (Oxford studies in gender and international relations, S. 92–108). Oxford: Oxford University Press.
  • Julia Lux & Wöhl Stefanie (2015). Gender Inequalities in the Crisis of Capitalism: Spain and France Compared. In Matthias Ebenau, Ian Bruff & Christian May (Hrsg.), New Directions in Comparative Capitalisms Research. Critical and Global Perspectives (International Political Economy Series, S. 101–117). Basingstoke: Palgrave Macmillan.
  • Wöhl, Stefanie (2011). Gender mainstreaming in European employment policies. Critical Policy Studies, 5 (1), S. 32–46.
  • Wöhl, Stefanie (2014). The state and gender relations in international political economy: A state-theoretical approach to varieties of capitalism in crisis. Capital & Class Special issue: Critical political economy and capitalist diversity, 38 (1), S. 87–99.
  • Wöhl, Stefanie (2016). Gendering Governmentality and European Integration Theory. In Gabriele Abels & Heather MacRae (Hrsg.), Gendering European integration theory. Engaging new dialogues (S. 237–255). Opladen: Barbara Budrich Publishers.

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Dr. phil. Andrea Wolffram

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Andrea Wolffram studierte Soziologie, Pädagogik und Politologie an den Universitäten Regensburg und Hannover. Zwischen 1999 und 2002 war sie wissenschaftliche Projektmitarbeiterin der Technischen Universität Braunschweig, an der sie 2002 mit einer Arbeit über „Belastungsempfinden und Bewältigung sozialer Studiensituationen von Ingenieurstudentinnen“ promoviert wurde. In den Jahren von 2003 bis 2008 arbeitete sie als stellvertretende Leiterin des Instituts „Arbeit – Gender – Technik“ an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Von 2008 an wirkte sie als stellvertretende Leiterin der Rektoratsstelle „ Integration Team –Human Resources, Gender and Diversity Management“ an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, an der sie ab 2012 das EU-Projekt „Female Empowerment in Science and Technology Academia“ leitete. Seit 2014 ist sie Gastprofessorin für „Gender und Diversity - Profession und Geschlecht" an der Leibniz Universität Hannover. Neben Mitgliedschaften im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW oder in der European Sociological Association ist sie zudem als Gutachterin für das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Programm „Sparkling Science“ und für die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Programm „Femtech Forschungsprojekte“ tätig.

Forschungsschwerpunkte

Gender- und Diversityforschung mit den Schwerpunkten Hochschulbildung und Karriereverläufe von Hochqualifizierten, Organisations- und Professionssoziologie, Gender Technology Studies

Publikationen (Auswahl)

Monoraphien:

  • Wolffram, Andrea (2003): Frauen im Technikstudium. Belastungen und Bewältigung in sozialen Studiensituationen. Münster: Waxmann Verl.

Herausgaben:

  • Jungwirth, Ingrid; Wolffram, Andrea (Hrsg.): Hochqualifizierte Migrantinnen –Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft. Barbara Budrich Verl.: Leverkusen, erscheint voraussichtlich (voraussichtlich Herbst 2015).
  • Leicht-Scholten, Carmen; Breuer, Elke; Callies, Nathalie; Wolffram, Andrea (Hrsg.) (2011): Going Diverse: Innovative Answers to Future Challenges. Gender and Diversity Perspectives in Science, Technology and Business” Opladen & Farmington Hills: Budrich UniPress Ltd.

Artikel und Beiträge:

  • Wolffram, Andrea (angenommen): Karrierewege und Lebensgestaltung promovierter Ingenieurinnen mit Migrationserfahrung an deutschen Universitäten. In: die hochschule. Journal für wissenschaft und bildung.
  • Wolffram, Andrea (eingereicht): Excellence as a Gender Biased Concept and its Relevance for Women’s Careers in Science and Technology. In: International Journal of Gender, Science and Technology; Special Issue: Gendered Career Trajectories.
  • Wolffram, Andrea (2014): Gender in automotive engineering. In: Götschel, Helene (ed.): Transforming Substance – Gender in Material Sciences. Anthology in the book series ‘Crossroads of Knowledge’ affiliated with the Centre for Gender research at Uppsala University/Sweden.
  • Wolffram, Andrea (2013): Wissenschaftsmigrantinnen aus postsozialistischen Ländern in Deutschland und ihre Gestaltungspotenziale an technischen Hochschulen. In: Sagebiel, Felizitas (Hrsg.): Organisationskultur und Macht. Veränderungspotenziale und Gender. LIT: Berlin, S. 245-260.
  • Bouffier, Anna; Wolffram, Andrea (2012): Welcher Weg führt zum Ziel? Migrations- und Karrierewege von Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen aus osteuropäischen Staaten an deutschen Universitäten: In: Beaufays, Sandra Engels, Anita; Kahlert, Heike; (Hrsg.): Einfach Spitze? Neue Geschlechterperspektiven auf Karrieren in der Wissenschaft. Frankfurt a. Main: Campus Verl., S. 145-173
  • Bouffier, Anna; Wolffram, Andrea (2011): Migrierte Wissenschaftlerinnen und ihre berufliche Integration an deutschen Hochschulen. In: Scheich, Elvira/Wagels, Karen (Hrsg.): Körper Raum Transformation. Gender-Dimensionen von Natur und Materie, Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Bd. 32, S. 158-175.
  • Leicht-Scholten, Carmen; Wolffram, Andrea (2010): Managing Gender and Diversity Mainstreaming an Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis. GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 2 (2. Jg.), S. 87-95.*
  • Leicht-Scholten, Carmen; Weheliye, Asli; Wolffram, Andrea (2009): Institutionalisation of Gender and Diversity Management. In: European Journal of Engineering Education, Volume 34, Issue 5, pp. 447-454.
  • Wolffram, Andrea; Derboven, Wibke; Winker, Gabriele (2009): Women withdrawers in engineering studies: Identity formation and learning culture as gendered barriers for persistence? In: Equal Opportunities International, Vol. 28, No. 1, pp. 36-49.
  • Wolffram, Andrea; Derboven, Wibke; Winker, Gabriele (2008): Studienabbruchrelevante Konflikte von Ingenieurstudentinnen. Die zwei Säulen der Fachidentität, Bewertungs- und Lernkultur im Ingenieurstudium. In: Liebig, Brigitte; Freiburghaus, Ruth; Meyerhofer, Ursula: Handbuch Gender-Kompetenz: Ein Praxisleitfaden für (Fach-)Hochschulen. Zürich: Vdf Hochschulverlag, S. 90-97.
  • Wolffram, Andrea; Derboven, Wibke; Winker, Gabriele (2007): Women Dropout in Engineering Studies. In: International Journal of Interdisciplinary Social Sciences, Volume 2, Issue 1, pp. 95-102.
  • Wolffram, Andrea (2007): Rethinking Gender Inequalities in Engineering. In: Gender in Engineering - Strategies and Possibilities edited by Welpe, Ingelore; Reschka, Barbara; Larkin, June. Berlin - Brussels - New York – Vienna: Peter Lang, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a.M., S. 109-120.
  • Wolffram, Andrea (2006): Prozesse sozialer (Un-)Gleichheit durch Ko-Konstruktionen von Technik und Geschlecht. In: Rehberg, Karl-Siegbert: Soziale Ungleichheit, Kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München, Frankfurt am Main: Campus, CD.
  • Wolffram, Andrea (2006): Studentische Technikhaltungen als gender-sensitiver Indikator für Ressourcen und Belastungen in der Studieneingangsphase. In: Erharter, Dorothea (Hrsg.): Gender Mainstreaming in Bildungseinrichtungen. Graz: Forum Neue Medien, S. 19-31.

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