Gender Glossar

Prof. Dr. Barbara Drinck

Professorin für Schulpädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Schulentwicklungsforschung

Foto DrinckBarbara Drinck wurde in Offenbach/Main geboren und legte 1983 ihren Magister in den Erziehungswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ab. 1988 promovierte sie dort über Reformvorhaben des Bildungs- und Erziehungswesens Japans und war bis dahin wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Erziehungswissenschaft. 1994 erlangte sie ein Psychologiediplom. Zwischen 1994 und 2001 arbeitete Barbara Drinck als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl „Philosophie der Erziehung“ an der Freien Universität Berlin, wo sie 2002 aufgrund ihrer Arbeit „Der verlorene Vater. Analysen erziehungswissenschaftlich bedeutsamer Diskurse seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert“ habilitiert wurde. Zwischen 2002 und 2006 leitete sie den Arbeitsbereich „Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft“ am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität und wechselte 2006 für eine Vertretungsprofessur an die Universität Leipzig. Seit 2010 wirkt sie als Professorin für Schulpädagogik an der dortigen Erziehungswissenschaftlichen Fakultät.

Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit war Barbara Drinck unter anderem Vorsitzende der Theodor-Litt-Gesellschaft zur Erforschung und Pflege der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, ist Mitglied der Sektionen Schulpädagogik und Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Sexualwissenschaft e.V..

Barbara Drincks Forschungsschwerpunkte sind Schulentwicklungsforschung, Methoden der Schul- und Unterrichtsforschung, Genderforschung innerhalb der Erziehungswissenschaft, riskante Bildungsverläufe und international vergleichende Schulforschung im Kontext von Japan und Südkorea.

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Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt

Professorin für Neure und Neuste Literatur

Foto NagelschmidtIlse Nagelschmidt wurde in Leipzig geboren. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Leipzig und promovierte 1983 über „Das Bild der Frau in der DDR-Literatur der fünfziger und sechziger Jahre“. 1991 wurde sie auf Grundlage ihrer Arbeit „Frauenliteratur der DDR – soziales und literarisches Bedingungsgefüge, Wesen und Erscheinungsformen – untersucht an epischen Werken der DDR-Literatur in den siebziger und achtziger Jahren“ habilitiert und arbeitete ab 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik an der Universität Leipzig. Dort wirkt sie seit 1996 als Professorin für Neure und Neuste Literatur.

Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit war Ilse Nagelschmidt in den Jahren 1994-2002 Gleichstellungsbeauftragte der Universität Leipzig und 2002-2004 Leiterin der Leitstelle für Gleichstellung im sächsischen Staatsministerium für Soziales. Sie ist unter anderem Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (FraGes), Gleichstellungsbeauftrage der Philologischen Fakultät (Universität Leipzig), Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung und füllt den Posten der Präsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) aus.

Ilse Nagelschmidts Forschungsschwerpunkte sind Deutsch-Deutsche Literatur nach 1989, DDR-Literatur, Gender Studies, Literatur des 20. Jahrhunderts und Exilliteratur.

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Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

Professor/in für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung

vossHeinz-Jürgen Voß, Jahrgang 1979, studierte Biologie in Dresden und Leipzig. Von 2007 an war er/sie Lehrbeauftragte/r in den Fachbereichen Biologie, Sozialwissenschaften, Geschlechterforschung und Medizin an den Universitäten Göttingen, Hildesheim, Hannover, Marburg, Bochum und Halle (Saale). 2010 promovierte er/sie zur gesellschaftlichen Herstellung biologischen Geschlechts in Bremen und war von 2011 bis 2012 wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Halle-Wittenberg.

Seit Mai 2014 wirkt Heinz-Jürgen Voß als Forschungsprofessor/in für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg sowie als Leiter/in des Forschungsprojekts „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung“, gefördert im Rahmen der BMBF-Förderlinie Sexuelle Gewalt in pädagogischen Einrichtungen. Neben seiner/ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit ist Heinz Jürgen Voß u. a. Mitglied in der Fachgesellschaft Gender, der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), der Gesellschaft für Sexualpädagogik (GSP) und ist zudem Vorsitzende/r der Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW).

Heinz Jürgen Voß‘ Forschungsschwerpunkte sind Sexualwissenschaft (sexuelle Bildung, sexuelle Gewalt), biologisch-medizinische Geschlechtertheorien, Geschichte und Ethik der Medizin und Biologie sowie queer-feministische und kapitalismuskritische Theorien.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.heinzjuergenvoss.de