Irina Gradinari


irinagradinariIrina Gradinari wurde 1974 geboren und studierte an den Universitäten Odessa und Trier Germanistik, Slawistik und Anglistik. 2010 wurde sie mit ihrer Arbeit „Genre, Gender und Lustmord. Mörderische Geschlechterfantasien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa“ an der Universität Trier promoviert. Gegenwärtig ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsinteressen sind feministische und Gender-Filmtheorien, Gender-, Queer- und Postcolonial Studies, Erinnerungstheorien, Filmgeschichte als Kulturgeschichte sowie Ästhetik und Politik.

Kontakt: irina.gradinari@hu-berlin.de

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Feministische Filmtheorie

Feministische Filmtheorien erforschen Kino als kulturelle Institution und untersuchen vor allem seine geschlechtsspezifischen Repräsentationsstrategien, seine Subjektivitätskonzepte und seine geschlechterdifferenten Produktions- und Rezeptionsbedingungen. Zum Einsatz kommen dabei analytische Ansätze des Poststrukturalismus wie Semiotik, Psychoanalyse, Dekonstruktion und Diskuranalyse, aber auch ethnografische oder soziologische Modelle, welche die Geschlechterlogiken und -codierungen des Films sowie ihre Koinzidenz mit anderen Medien und kulturellen Phänomenen zu beschreiben ermöglichen. [1]

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