Heidi Süß


heidi suessHeidi Süß (*1986) studierte Internationales Informationsmanagement mit Schwerpunkt Angewandte Sprachwissenschaft sowie Politik- und Medienwissenschaft an der Universität Hildesheim. Im Anschluss an das Magisterstudium war sie Graduierte im Promotionsstudiengang Qualitative Bildungs- und Sozialforschung an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und arbeitete als Redakteurin im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin. Seit 2015 ist sie Stipendiatin im interdisziplinären Graduiertenkolleg Gender und Bildung an der Universität Hildesheim und promoviert dort zur Verhandlung hegemonialer Diskurse in der deutschsprachigen Rap-Szene. Neben den HipHop Studies liegen ihre Forschungsinteressen in den Gebieten von Musik- und Jugendszenen sowie im Bereich der Kultur-, Diskurs- und Geschlechtertheorien.

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Hip-Hop-Feminismus

Der Begriff HipHop-Feminismus wurde von der amerikanischen Kulturkritikerin Joan Morgan etabliert und beschreibt einen Feminismus, der den Lebenswelten HipHop-sozialisierter Frauen (of color) gerechter werden soll. Neben der selbstreflexiven Auseinandersetzung mit der eigenen Positionierung innerhalb einer als sexistisch geltenden Kultur, zählen auch kritische Diskurse um rassisierte Repräsentationen von women of color und die Aufarbeitung weiblicher HipHop-Geschichte zu den Themen des HipHop-Feminismus.

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