Gundula Ludwig


Gundula Ludwig promovierte 2010 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien mit der Arbeit „Geschlecht regieren. Staatstheoretische Überlegungen zum Verhältnis von modernem Staat und vergeschlechtlichter Subjektkonstitution“. Sie arbeitete als Universitätsassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, als Visiting Scholar am Department of Political Science der University of California in Berkeley, als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Universität Marburg, als Fulbright Visiting Professor am Department of Gender, Women and Sexuality Studies der University of Minnesota und als Vertretungsprofessorin für den Bereich Diversity Politics am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Gegenwärtig ist sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Apart) am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und Gastwissenschaftlerin am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik der Medizin an der Charité Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, v. a. Staats-, Macht- und Demokratietheorien aus queer-feministischer Perspektive.

Kontakt: gundula.ludwig@univie.ac.at

Feministische Staatstheorie

Feministische Staatstheorie ist eine Subdisziplin der Politikwissenschaft und politischen Philosophie, die den Staat in seinen vergeschlechtlichten und vergeschlechtlichenden Dimensionen analysiert. Das Ziel feministischer Staatstheoretiker_innen ist ein doppeltes: Konzepte des Kanons der Politikwissenschaft zu erweitern, indem deren Vergeschlechtlichung sichtbar gemacht wird, und neue Konzepte in die Staatstheorie einzuführen, die im Kanon als naturgegeben vorausgesetzt werden und deshalb nicht als Teil dessen gelten (vgl. Ludwig, Sauer & Wöhl, 2009). [1]

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