Doing Gender (nach West/Zimmerman)

Wie Kessler/McKenna verstehen West/Zimmerman in „ihrem Aufsatz „Doing Gender“ Geschlecht nicht als natürliches oder erworbenes Personenmerkmal. Sie betonen die (inter)aktive Her- und Darstellung von Geschlecht. Die unterschiedlichen Konzeptionen des Doing Gender variieren mit der Interpretation der Omnirelevanz-Annahme und des Garfinkelschen Accountability-Konzepts, West/Zimmerman interpretieren letzteres konsequent aus der Perspektive der sozialen Interaktion, die einen formenden Prozess eigener Art darstellt.

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Doing Gender

Das Konzept des Doing Gender geht auf Garfinkels ethnomethodologische Untersuchung der sozialen Konstruktion der Zwei-Geschlechtlichkeit zurück. Die unterschiedlichen Konzeptionen des Doing Gender variieren mit der Interpretation der Omnirelevanz-Annahme und des Garfinkelschen Accountability-Konzepts; ihnen gemein ist, Geschlecht nicht als natürliches oder erworbenes Personenmerkmal zu sehen, sondern als durch Zuschreibung oder mittels sozialer Interaktion hervorgebrachtes.

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Doing Gender (nach Kessler/McKenna)

Das Konzept des Doing Gender geht auf Garfinkels ethnomethodologische Untersuchung der sozialen Konstruktion der Zwei-Geschlechtlichkeit zurück, doch erst Kessler/McKenna prägen 1978 eine erste Fassung des Begriffs. Sie untersuchten Praktiken der Geschlechtskonstruktion von Transsexuellen und Praktiken der Geschlechtsidentifikation bei Erwachsenen und stellten fest, dass diese Praktiken stets in der Geschlechtszuschreibung (Attribution) gründen. Mit Hilfe ausgeklügelter Forschungsdesigns zeigten Sie, dass die „Gender Attribution“ in erster Linie eine „Genital Attribution“ und diese eine „Penis Attribution“ ist.

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