Frauen*rechte

Frauen*rechte beschreiben Grund- und Menschenrechte, die für Frauen* und Mädchen* besonders relevant sind, wie beispielsweise das Recht auf politische Partizipation, auf Bildung, auf Gesundheit oder auf körperliche sowie sexuelle Integrität. Bemühungen um und die Konzeption von Frauen*rechten sind sowohl auf inter- als auch auf nationaler Ebene von Frauen*rechtsbewegungen beeinflusst. Trotz des strukturellen male bias des Rechts kennen sowohl das internationale Menschenrechtsregime als auch nationale Rechtsordnungen Gewaltschutzmechanismen, Geschlechterdiskriminierungsver- oder Gleichstellungsgebote. Kritik gegenüber Frauen*rechten wird aus kulturrelativistischen, universalistisch-feministischen, postkolonialen und queer-feministischen Perspektiven geübt.

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Feministische Rechtswissenschaft

Feministische Rechtswissenschaft beschäftigt sich mit der Vergeschlechtlichung des Rechts und seiner Diskurse. Sie benennt und analysiert Ungleichheiten aufgrund des Geschlechts, die durch das Recht legitimiert oder hergestellt werden. Feministische Rechtswissenschaft setzt sich mit dem Potenzial von Recht als feministischem und emanzipatorischem Instrument auseinander. Anhand des ‚Dilemmas der Differenz‘ wird deutlich, wie ambivalent rechtliche Bemühungen um Gleichstellung ausfallen. Feministische Rechtswissenschaft knüpft an die Lebenswirklichkeiten von Frauen* an und ist in allen Rechtsgebieten – vom Verfassungsrecht über die Rechtsgeschichte bis hin zu Familien-, Arbeits- und Strafrecht – vertreten.

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