Cultural Studies und Geschlecht

Von besonderer Bedeutung für die Thematisierung von Geschlecht in den Cultural Studies sind die Arbeiten von Rubin (1975) und Mulvey (1975), die in verschiedener Form auf marxistische, ethnologische und psychoanalytische Ansätze zurückgreifen. Im Unterschied zu mikrosoziologischen Studien im Bereich des Doing Gender gemäß der Ethnomethodologie sind es nun makrosoziale Wissensstrukturen und kollektive Praktiken, die über die Erziehung (familiäre Weitergabe des kulturellen Penis bei Rubin) oder den Film (Subjektpositionen des männlichen Blicks bei Mulvey) die Geschlechterunterscheidung und damit einhergehende Ungleichheiten reproduzieren. [1]

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