Arbeitsmarktsegregation

Unter Segregation (lat. segregare: teilen, absondern) wird die ungleiche Verteilung von Gruppen mit spezifischen Merkmalen auf verschiedene Bereiche oder Positionen in der Gesellschaft verstanden. Im Kontext der geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktsegregation wird die Ausdifferenzierung nach Geschlecht innerhalb verschiedener Sphären der Erwerbsarbeit in den Blick genommen. Konkret handelt es sich um die Ungleichheit in der Präsenz von Männern und Frauen in Betrieben, Berufen, Berufsfeldern oder auf Hierarchieebenen (Achatz, 2008). Dabei ist festzustellen, dass die Geschlechtersegregation in der Regel negative Auswirkungen, wie beispielsweise schlechtere Bezahlung oder geringere Aufstiegschancen, auf Frauen hat (Teubner, 2008, S. 501). [1]

weiterlesen ...

Vaterschaft aus der Sicht von Vätern mit Behinderung

Vaterschaft mit Behinderung ist kein neues soziales Phänomen, aber ein wenig untersuchtes, besonders bezüglich der Erlebnissicht von Vätern. Ergebnisse liefern wenige qualitative Studien, basierend auf geringer Fallzahl.

weiterlesen ...

Vaterschaft aus der Sicht von Vätern mit Behinderung

Vaterschaft mit Behinderung ist kein neues soziales Phänomen, aber ein wenig untersuchtes. Gesicherte Daten zur Anzahl und sozialen Situation von Vätern mit Behinderung in Deutschland existieren nicht. Bezüglich der Erlebnissicht von Vätern liefern wenige, zumeist qualitative Studien basierend auf geringer Fallzahl, Ergebnisse. Dabei werden vorrangig Väter mit einer angeborenen Körper- oder Sinnesbehinderung (Behrendt, 1998; Behrisch, 2006; Hermes, 2004) in den Fokus genommen, weniger wird die Situation im Falle einer erworbenen Spätbehinderung (Keller, 2005) thematisiert. Auch die Lebenslage weiterer Personengruppen wie Väter mit sogenannter geistiger (Brenner & Walter, 1999) oder psychischer Behinderung ist kaum untersucht. [1]

weiterlesen ...