Franziska Heinze


franziskaheinzeFranziska Heinze wurde 1983 geboren und studierte an der Universität Leipzig (UL) und der Université de Haute-Bretagne (Rennes, Frankreich) Französisch und Kunstpädagogik für das Höhere Lehramt an Gymnasien sowie Erziehungswissenschaft, Allgemeine Sprachwissenschaft und Französistik im Magisterstudiengang. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig (seit 04/2010) und wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut, Fachgruppe Politische Sozialisation und Demokratieförderung (seit 05/2015). Ihre Forschungsinteressen sind Bildung für nachhaltige Entwicklung und Einstellungen und Überzeugungen von Lehrpersonen. Von 2010-2014 entwickelte und gestaltete sie als Gleichstellungsbeauftragte aktiv die Gleichstellungsarbeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der UL mit. Daneben widmet sie sich der Dekonstruktion kolonialer/rassistischer Diskurse in Schulbüchern und in Kinder- und Jugendliteraturen.

Homepage

Kontakt

Postkoloniale Theorie

Postkoloniale Theorie bezeichnet ein breites Spektrum theoretischer Zugänge zu und kritischer Auseinandersetzungen mit historischen und gegenwärtigen Machtverhältnissen, die im Zusammenhang mit dem europäischen Kolonialismus und seinen bis heute währenden Fortschreibungen stehen. Als Gründungsdokument postkolonialer Theorie gilt Edward Saids Studie „Orientalism“ (1978). Postkoloniale feministische Theorie fokussiert auf die Situation von Frauen bzw. auf vergeschlechtlichte Identitäten in (neo-)kolonialen Settings. Neben der Konstruktion von Gender und Geschlechterrollen sind Sexualität und Begehren wichtige Topoi postkolonialer Theorie. Ein weiteres Themenfeld stellt die Dekonstruktion eurozentrischen / westlichen Wissens dar.

weiterlesen ...