Christine Eckert


Porträt Christine EckertDr. Christine Eckert studierte Psychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und schloss dort 2008 ihr Studium mit Diplom ab. Von Januar 2009 bis Oktober 2012 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Psychologie in den Bildungswissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, an der sie aufgrund ihrer Arbeit „Beeinflusst Stereotype Threat die Leseleistung von Jungen?“ im November 2012 promoviert wurde. Seit Oktober 2012 arbeitet sie als wissenschaftliche Assistentin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie.

Kontakt: christine.eckert@psychologie.uni-heidelberg.de

Stereotype Threat

Stereotype Threat wird definiert als ein Gefühl der Bedrohung, das Personen in einer Situation erleben, in der sie befürchten, aufgrund eines negativen Stereotyps über ihre Gruppe beurteilt zu werden bzw. durch ihr Verhalten das Stereotyp unbeabsichtigterweise zu bestätigen. Der Begriff geht auf Claude M. Steele und Joshua Aronson zurück. Stereotype Threat kann als ein situatives Dilemma bezeichnet werden, das bei Mitgliedern stigmatisierter Gruppen in Testsituationen kurzfristig zu signifikanten Leistungseinbußen führen kann. Es kann auch bei anderen Wahlentscheidungen auftreten. Empirisch gesicherte Befunde für die längerfristigen Auswirkungen liegen bisher kaum vor. Auch die auslösenden Bedingungen sind nicht abschließend geklärt.

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