Birgit Behrisch


Dr. Birgit Behrisch wurde 1980 geboren und studierte Allgemeine Sprachwissenschaften, Evangelische Theologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin (FU), an der sie 2005 mit einem Diplom in den Erziehungswissenschaften abschloss. Zwischen 2007 und 2012 war sie Promotionsstipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst und wurde 2012 aufgrund ihrer Arbeit zu „Leiberfahrung  – Körperbetrachtung – Wirklichkeit – (Ehe-)Partnerschaftliche Konstruktion von ‚Behinderung’“ an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Seit 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule Berlin und seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut „Mensch, Ethik und Wissenschaft“ in Berlin.

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Vaterschaft aus der Sicht von Vätern mit Behinderung

Vaterschaft mit Behinderung ist ein wenig untersuchtes Phänomen, obwohl Väter mit einer Behinderung vor ähnlichen Aufgaben und Problemen wie Väter ohne Behinderung stehen. Der persönliche Blick auf die eigene Behinderung ist bestimmend für die Haltung und das Handeln als Vater. Väter mit positivem Selbstkonzept vermuten kaum Probleme oder negative Auswirkungen der Behinderung auf das Kind. Als schwerwiegende Barrieren im Alltag erweisen sich einschränkende Rahmenbedingungen und fehlende Unterstützungsmöglichkeiten;[J1] nur ein geringer Teil von Problemen hängt ursächlich mit der Behinderung zusammen.

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Disability Mainstreaming

Disability Mainstreaming zielt (analog zu Gender Mainstreaming) darauf, Anliegen und Bedürfnisse der Personengruppe ‚Menschen mit Behinderung‘ nicht allein in den für diese Gruppe offensichtlich wichtigen Bereichen anzusprechen, sondern sie in allen gesellschaftspolitischen Handlungsebenen mitzudenken und dementsprechende Forderungen umzusetzen. Dabei wird ‚Behinderung‘ vorrangig als soziale Konstruktion interpretiert, die mit der Erfahrung von Diskriminierung und Exklusion einhergeht.

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