Alexandra Kautzky-Willer


kautzky-willerAlexandra Kautzky-Willer ist Professorin für Gender Medicine und Fachärztin für Innere Medizin mit dem Zusatzfachdekret für Endokrinologie und Stoffwechsel sowie Geriatrie. Sie promovierte 1988 zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Universität Wien (Dr. med. univ.), an welcher sie 1997 mit ihrer Arbeit zur Sekretion und Kinetik von Insulin und Amylin bei Insulinresistenz und Arbeiten zu Pathophysiologie und Komplikationen des Schwangerschaftsdiabetes auch habilitierte. Seit 2010 ist sie Leiterin der Gender Medicine Unit und des Universitätslehrgangs Gender Medicine der Medizinischen Universität Wien. Seit 2014 ist sie stellvertretende Organisationseinheitsleiterin der Universitätsklinik für Innere Medizin III des Allgemeinen Krankenhauses Wien. Sie ist Vorstandsmitglied verschiedener medizinischer und wissenschaftlicher Gesellschaften – unter anderem bei der International Society for Gender Medicine und der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung. Sie ist Obfrau der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin, im Editorial Board verschiedenster Fachzeitschriften und als Gutachterin unterschiedlicher nationaler und internationaler Fonds tätig. Im Jahr 2011 wurde sie beim Österreicher des Jahres Award in der Kategorie Forschung nominiert und wurde 2013 zu einer der „Women Inspiring Europe” gewählt (eine Initiative des European Institute for Gender Equality). Ihre Forschungsinteressen sind Gender-Aspekte bei fetaler Programmierung, Übergewicht und Adipositas, Stoffwechselerkrankungen allgemein und Diabetes mellitus im Speziellen, Entzündungsreaktionen, Adipokine und endotheliale Dysfunktion, sowie Gender Mainstreaming in der Medizin und Lehre.

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Gender Medizin

Gender Medizin ist eine Disziplin der Humanmedizin, die den Einfluss von biologischem (Sex) und psychosozialem Geschlecht (Gender) gemäß dem bio-psycho-sozialen Modell von Gesundheit und Krankheit berücksichtigt. Ziel ist es, die Lebensqualität über die gesamte Lebensspanne zu erhalten und eine optimale medizinische Versorgung aller Geschlechter zu ermöglichen. Geschichtliche Grundlagen waren die Frauenbewegung der 1960er Jahre und die daraus entstandene Frauen- und Männergesundheitsforschung.

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